Ballabend in Bennewitz

25. Mai 2018 in Allgemein, Artikel

Gern haben wir unseren Urlaub für das wunderschöne Ballturnier in Bennewitz unterbrochen. Schon seit langer Zeit sind wir mit den Organisatoren Jana und Hilmar Schröter sehr freundschaftlich verbunden. Beide haben uns schon oft aus kleinen Tiefpunkten bei Turnieren aufgebaut. Ihre mentale Hilfe hat uns vorangetrieben und zu besseren Ergebnissen geführt. In Bennewitz dann in zwei Turnieren zu starten, war für uns selbstverständlich. Wir wissen wie schwer es ist, einen Ball zu organisieren und mit gutem Tanz zum Leben zu erfüllen. Daher war natürlich auch bei uns die Freude groß, dass wir bei den SEN II den 2. Platz und bei den SEN III den 3. Platz belegen konnten. Der schöne Pokal aus der Abendveranstaltung hat bei uns zu Hause einen würdigen Platz gefunden. Vielen Dank auch für die sehr nette Turnierauswertung (so etwas kommt für uns sehr selten vor) von Julia Luckow. Aber  Jana und Hilmar haben nicht nur den Ball organisiert. Beide konnten sich ebenfalls für die Abendveranstaltung bei den SEN II A Latein qualifizieren. Dort sind sie nur knapp am Treppchen bei Ihrem Ballturnier vorbeischrammt – aber ein 4. Platz ist in Ihrer junger Geschichte der SEN II A Latein auch eine sehr gute Leistung. Insgesamt waren drei Paare vom Club am Start. Andreas und Kriemhild düsten aus Braunlage mit einem 5. Platz im Gepäck nach Bennewitz. Und auch hier konnten sich Beide in der Endrunde auf dem 5. Platz tanzen. Neben der schönen Atmosphäre beim Ball und im Turnier waren die Ergebnisse für den TSC Excelsior im Turnier auch ein gute Leistung. Dank an alle, die diesen Event zum Erfolg geführt haben.

Frank & Sabine ganz rechts, Andreas & Kriemhild 3. Paar von links

3. Bennewitzer Mai-Pokal

20. Mai 2018 in Artikel, Ergebnisse

Für unseren Verein war es das erste Mal in Bennewitz. In einem Gasthaus, dem man von außen nicht ansieht, welches Ballsaal-Potenzial drinnen versteckt ist.
Diesmal hatten wir das Glück, dass das teilnehmende Tanzpaar Manfred & Ivonne Pfaff aus dem Land der Hermanns (Ostwestfalen) ihr Erlebnis zum 3. Bennewitzer Maipokal als Dankeschön für unsere Turnierorganisation aufgeschrieben haben. Weil wir das nicht besser hätten zusammenfassen können, zitieren wir das Feedback hiermit einfach.  🙂

Uns hat diese Veranstaltung sooo gut gefallen, dass wir euch hiermit doch gerne ein Feedback geben wollen.
Das nicht nur deshalb, weil wir erfolgreich bei dem Turnier abgeschnitten hatten, sondern weil es rundherum eine einmalige Veranstaltung war, ganz nach dem Motto: „Once in your life.“

Die Location war für diese Veranstaltung aus unserer Sicht echt klasse: Der Raum hatte Ballhausflair, die Speisekarte und das Essen – super!

Die Organisation, die Herrichtung der Bühne mit den aufgestellten Pokalen (die übrigens auch ganz was Besonderes vom Design her sind!), die Auswahl der Musik, die schnellen helfenden Hände sowohl bei der Parkplatzeinweisung, Aufstellen des Siegertreppchens wie auch die Herrichtung des Saals zur Abendveranstaltung sind eines dicken Lobes wert; die Turnierleitung führte locker-lustig durch den Tag.

Auch die Art und Weise des Turniers und seine Einbindung in die Abendveranstaltung fanden wir wirklich gut gelungen. Ja, dadurch dass die Vorrunden am Nachmittag stattfanden und die Endrunden der Turniere II A Lat und III B Std am Abend durchgeführt wurden, wurde der Spannungsbogen bei den Tänzern lange auf Spannung gehalten. Aber auch das hatte seinen Reiz! Gerade die Art und Weise der Durchführung der Endrunden hatten auch etwas von Wertschätzung für die Tanzpaare gehabt: Mit dem Einlauf der Paare, der Vorstellung mit dem Vorstellungstanz und anschließend auch der Siegertanz verlieh dem Turnier das Flair eines Professional-Turniers – wir haben so etwas Tolles in unserer bisherigen Laufbahn noch nicht erlebt! Gekrönt wurde dich Abendveranstaltung natürlich auch durch die Showtänze – genial! Nicht vergessen möchten wir aber auch die Wertungsrichterinnen und Wertungsrichter wie auch die Offiziellen, die allein durch ihre festliche Kleidung dem Ball und den Endrunden einen würdigen Rahmen verliehen. By the way „Wertungsrichter“. Ihnen gehört auch ein besonderes Lob: Wir fanden es ausgesprochen angenehm, dass sie quasi zwischen den Turnierpaaren am Nachmittag im Biergarten saßen und nicht die Distanz suchten, sondern vielmehr auch zu dem ein oder anderen kleinen Schwätzchen bereit waren.

Die Veranstaltung mit Hilmar & Jana Schröter vor Ort und einer perfekt motivierten Helfermannschaft im Rücken war emotional genau so, wie wir uns das gewünscht haben und nicht besser hätten umsetzen können. Denn das, was wir für den 4. Bennewitzer Maipokal dringend brauchen, sind mehr begeisterungsfähige Zuschauer. Wir haben alles gegeben, jetzt müssen sich die Besucher noch lange an den schönen Abend vom 19.05.2018 erinnern und vielen davon berichten.

Zum Schluss:
Hier sind die Ergebnisse zu finden.

 
Fotos: Trodler

Siegerehrung SEN III B mit Frank & Sabine Löwe Platz 3 sowie Andreas & Kriemhild Barth Platz 5

Jana und Geburtstagskind Hilmar mit Sonderpokal für hervorragende Turnierorganisation

Unser jünster Helfer Dario als Junior-Wertungsrichter…

…und als Junior-Protokollant

Döbeln und der Fluch des dritten Ligaturniers

14. Mai 2018 in Allgemein, Artikel

Jedes dritte Turnier einer Ligasaison war bisher für alle Excelsior JMD-Mannschaften sportlich in der Kategorie „Dämpfer“ einzuordnen.
2016 in Jena fiel Instanz auf den dritten Platz zurück.
2017 in Wilsdruff ging es auf Platz fünf runter.
2018 in Bernburg mussten die Mädels von NeustArt gleich als erste Mannschaft bei der Siegerehrung ausrücken.
Vorweg genommen: Nein, InsTanz hat in Döbeln diesen Fluch leider nicht beenden können.
Vielleicht hilft das klare Aufschreiben dieser Serie dabei, dass im Jahr 2019 der „Fluch“ gebrochen wird und die Mission Erfolgsgeschichte drittes Ligaturnier beginnt.

In gewisser Weise verlief das Wochenende in Döbeln emotional ähnlich wie Bernburg. Nur diesmal in umgekehrter Reihenfolge.
NeustArt hat das Ergebnis von Bernburg hervorragend aufgearbeitet. Die Köpfe der Tänzerinnen waren frei, um sich leidenschaftlich von ihrer ersten Liga-Choreografie zu verabschieden. Und das hoffentlich zweimal tun zu dürfen.
Da es in der Jugendverbandsliga ein „Vorderfeld“ mit 4 Mannschaften und „Hinterfeld“ mit praktisch 7 gleichstarken Mannschaften gibt, liegen in dieser Liga immer rechnerische Kuriositäten in der Luft.
Diesmal hatten in der Vorrunde aller 11 Formationen nur 5 Formationen die erforderlichen 3 Kreuze ertanzt. Da aber mindestens die Hälfte – also sechs Formationen – in die nächste Runde kommen müssen, mussten in dem Fall auch alle Formationen mit zwei Kreuzen weiterkommen. Und das waren weitere 5.
Bei der Zwischenrunde mit 10 Formationen ergab sich das gleiche Ergebnis noch einmal. Gott sei Dank ist 5 die Hälfte von 10 und es konnte ins Finale gehen.

Dass NeustArt genau diesen fünften Platz im Finale einnehmen konnte, hatte zwei wunderbare Nebeneffekte:
1. Dieser Platz ist für NeustArt genau so traumhaft schön, wie das Bernburg-Ergebnis für InsTanz.
2. Zum Saisonabschluss durften die Mädels ihre Choreografie sogar dreimal tanzen.
In der Fachsprache heißt so etwas: Happy End.

Ein Esotheriker könnte meinen: Damit hatte der TSC Excelsior seine Portion Glück von Döbeln wohl ausgeschöpft.
OK vielleicht, aber bei Licht betrachtet: Der Erfolg von Bernburg hatte definitiv Tücken:
1. Man gewöhnt sich so schnell ans „Gewinnen“.
2. Man bekommt von seiner Umwelt ein tonnenschweres Etikett umgehängt, wo das Unwort „Favorit“ draufsteht.

Die Tänze von Instanz waren technisch hervorragend. Aber eben emotional nicht so frei wie in Bernburg. Die geistige Bürde des Favoriten konnte die Mannschaft scheinbar nicht abstreifen. Das Momentum hatten diesmal andere Formationen auf ihrer Seite. 

Als feststand, dass InsTanz diesmal nicht gewinnen wird, passierte etwas Erdendes. Bei Sportlern und Fans gleichermaßen.
Jetzt, wo man sich eigentlich leidenschaftlich gegenseitig für Silber drücken müsste, sickert einfach unbarmherzig die Enttäuschung über das verpasste Gold in jede Ritze. Und produziert viele schweigende in sich gekehrte Menschen. Dann braucht es Menschen wie Nadja, die sich schnell „aufrappeln“ und die Situation umlenken: „Mein Gott, bei der Stimmung könnte man denken, wir sind Letzter geworden. Wir sind aber Zweiter geworden, mit zwei Einsen drin!! Das können wir feiern.“

Wie wahr, denn so eine schöne Saison wie diese hat Instanz noch nie getanzt. Und das Thema Favorit sind wir nun Gott sei Dank los.
Nun ist es an uns, das Saisonfinale perfekt vorzubereiten. Auf allen Ebenen, denn es ist unser Heimturnier ist. Ich freue mich drauf.

Excelsior macht den Bus voll

2. Mai 2018 in Allgemein, Artikel

Dieses Erfolgserlebnis hatten wir seit 10 Jahren nicht mehr:
Ein Reisebus mit knapp 50 Plätzen nur mit Mitgliedern unseres Vereins besetzt geht auf Reisen. Zuletzt war das bei der WM 10 Tänze 2008 in Berlin der Fall. Diesmal war das JMD-Turnier in Bernburg unser Ziel.

Auf diesen Tag habe ich mich besonders lange vorher gefreut.
Weil unsere beiden JMD-Formationen zum ersten Mal gemeinsam ein Turnier bestreiten. Weil wir die Turnierleitung stellen durften. Weil wir mit einer Fanpower vor Ort rechnen konnten, die Heimturnierstärke erreicht.
Die Anreise zu einem JMD-Turnier verläuft für gewöhnlich sehr ruhig. Zu früh das Aufstehen und zu hoch das Restschlafbedürfnis der Mitfahrer. Diesmal sollte es noch unruhig werden. Die Sporthalle am Eichenweg in Bernburg hat sich leidenschaftlich gegen unsere Anreise gewehrt. Nachdem wir 8:58 Uhr Ortszeit die Autobahn verlassen hatten, war laut Navi klar, dass wir spätestens 9:10 Uhr am Ort sein müssten.

Pustekuchen. Wir hatten die falsche Halle im Navi drin. Die richtige war zwar nur 2 Kilometer entfernt, aber durch Baustellen vor potenziellen Besuchern gut „geschützt“. Zwei Fehlversuche später in Sackgassen, die mit dem Schild „keine Wendemöglichkeit für LKW“ garniert waren, hatten die mobilen Endgeräte im Bus nun überwiegend die App von Google-Maps auf dem Display.
Und ich habe zwei Dinge über unseren besten Mann vorne links gelernt:
1. Man kann Roberts Puls in die Höhe treiben: Nicht nur, wenn man unbefugt während der Fahrt durch den Bus läuft oder alkoholische Getränke verkleckert…
… sondern auch, wenn man seinen Bus mit PKW-tauglichen Navigationshinweisen in die Gartensiedlung lotsen möchte.
2. Seine demnächst zu absolvierende Meisterprüfung kann kommen: Er kann einen Bus wenden, auch wenn es keine Wendemöglichkeit gibt. So dass selbst seine Bus-erfahrene Ehefrau Franzi lobend nachfragte: Das hast Du wirklich gesehen, dass Du hier rumkommst?
Er hat es gefühlt, dass da noch maximal 2 Millimeter Luft zwischen Bordsteinkante und Reifen gewesen sein müssen.

Um 9:58 Uhr war die Stadtrundfahrt durch Bernburg-Süd beendet und erleichterte Tänzer konnten aussteigen.

Die Halle in Bernburg ist raumtechnisch besonders. Vermutlich nirgendwo anders sind die Zuschauer so nah an den Tänzern dran. Das hat Vorteile, wenn die Emotionen zwischen Publikum und Tänzern ungehindert fließen können. Jedoch Nachteile, wenn Unruhe in der Halle herrscht. Das Publikum in Bernburg war glücklicherweise besonders diszipliniert.
Den Mädels von NeustArt hat das leider nichts genutzt. Die guten Noten im Wertungsgebiet Technik machen Hoffnung. Aber insgesamt reichte es nicht, um noch einmal in der Zwischenrunde tanzen zu dürfen.

Für den Moment waren die Tänzerinnen am Boden zerstört. Aber nach dem Prinzip – Einer für alle, alle für einen – war das ein zusätzlicher Schub für den Auftritt von InsTanz. Weil die Fans noch einmal zulegten. Weil Phil und seine Mädels eine zusätzliche Motivationsspritze hatten, die eigene „Jugendbrigade“ mit einem richtig guten Auftritt zu trösten. Nadja hat bei der Auslosung die „Superzahl“ 1 gezogen. Ein Turnier zu eröffnen, ist für keine Formation ein Traumlos. Instanz hat das souverän gelöst.

Im Finale konnte die Dramaturgie perfekter nicht sein: Vorletzter Startplatz, die Mitbewerber ums Podest waren alle vorher dran, die Stimmung war prächtig.
Weil ich mehrfach danach gefragt wurde: Ja, es stimmt. Ich hatte die qualifizierten Formationen der Oberliga für das große Finale nicht chronologisch bekannt gegeben. Das steigert den Nervenkitzel. Deshalb baten mich manche Tänzerinnen auch ganz herzlich: „Uli, das machst du bitte nie wieder.“
Das kann ich so leider nicht versprechen. Weil es einfach zu verlockend schön ist, dabei zuzusehen, wie befreit manche Menschen tanzen, wenn der Steinbruch vom Herzen gefallen ist. Weil es mit der Qualifikation fürs große Finale doch noch geklappt hat.
Der Finalauftritt von InsTanz war mein persönlicher „Tanz des Turniertages“ insgesamt. Vielleicht der schönste Auftritt unserer Formation überhaupt. Aus der Turnierleiterperspektive war es berührend zu sehen, dass nicht nur die eigenen Fans in den Bann gezogen wurden, sondern die Zuschauer vieler Formationen. Die Wertung war die beste, die InsTanz jemals hatte: 11112.

Hier fließt die Energie zum Publikum: Siegerauftritt von InsTanz

Nach dem Turnier begann das Feiern. Mega-Maine und Ihre Kampfgreifvögel bildeten ein mobiles Spalier, welches die vom Kaufland-Parkplatz abreisenden PKW-Besatzungen mit einer La-Ola-Welle verabschiedeten. Später kamen die Papp-Siegerkronen eines einschlägig bekannten Burger-Restaurants zum Zuge. Welches wir heimsuchten, weil unsere Stadtrundfahrt am frühen Morgen die Schichtpause unseres Busfahrers verlängert hatte. So dass wir genügend Zeit für eine Bernburg-Süd-Wohngebiets-After-Show-Party hatten. Die im Bus mit DJ Phil nahtlos weiterging. Schließlich hatte unser Bus insgesamt drei Einsen in der Endplatzierung gewonnen. Und zum Schluss haben die Mädels von NeustArt tatsächlich einen Wettbewerb ganz allein für sich entschieden: Wer kann den Abschieds-Teamspruch lauter.

So eine Busfahrt die ist schön. Sie darf gerne wiederkommen. Hoffentlich mit Robert Stolzenbach im Cockpit: Wir haben ihm zum Dank letzten Samstag die höchste Auszeichnung des Vereins verliehen: Die Excelsior-Ehrenbusfahrer-Tasse. Denn eigentlich haben Robert & Franzi gerade andere Prioritäten. Aber so kam die kleine Valentina im Alter von einem Monat in den Genuss Ihrer ersten Busreise.

Frühlingsball Laußnitz

28. April 2018 in Allgemein

Nachdem wir die Gäste mit einem Glas Sekt und die Frauen mit einer Rose an die Tische gebracht hatten, wurde der Ball von der Breitensportgruppe Laußnitz mit einer Quadrille eröffnet. Ein  Wiener Walzer fügte sich nahtlos an und das Publikum wurde zum ersten Tanz aufgefordert.

Diesem schönen Auftakt folgte ein kurzweiliges Programm mit Lateintänzen von Paaren der Jugend und Senioren. Darunter Steve & Kassandra, die regulär gar nicht zusammen tanzen, jedoch für ein erkranktes Paar kurzerhand eingesprungen sind. Im Standard wurden die Tänze von Anna und Franz gemeinsam mit einem Turnierpaar der Laußnitzer Gruppe, Kriemhild und Andreas Barth, gezeigt. Im zweiten Standardteil präsentierte sich ein weiteres Standardpaar der Laußnitzer Gruppe, Frank und Sabine Löwe. Die Showformation vom Faschingsclub Laußnitz trat mit einer wunderschönen Choreographie auf. Außerdem zeigten uns sechs Frauen aus Dresden eine kleine Show im Stepptanz. Die Tänzerinnen unserer JMD-Formation InsTanz zeigte eine kleine Show-Choreographie. Auch die  Gäste des Folk-Tanzes konnten sich mit ihren Tänzen und Musik präsentieren. Ihre Mitmachaktion wurde gut aufgenommen.

Der Höhepunkt des Balls war die Präsentation der Formation Langsamer Walzer der Breitensportgruppe Laußnitz. Hier auch vielen Dank an Guido und Simone Naubereit, welche kurzfristig für ein ausgefallenes Paar eingesprungen sind. Das Video zeigt, dass die acht Paare die Aufgabe sehr schön gemeistert haben. Vielen Dank an das Trainerpaar Dietrich und Ursel Rupp (manchmal der Verzweiflung nahe). Vielleicht gibt es nochmal einen Anlass, diese Darbietung zu zeigen.

Für unsere Crowdfunding-Aktion „Der Boden ist unser Freund“ wurden wir vom Publikum tatkräftig unterstützt.
Auch dafür unseren herzlichen Dank.

Die Laußnitzer

Das Wochenende der Sieger: Teil 2: InsTanz in Saalfeld

17. April 2018 in Allgemein, Artikel, Ergebnisse

Liebe Leser, bitte schaut zuerst das folgende Video an:
Siegerehrung, Saalfeld, 15.04.2018

Es zeigt Menschen, die dort erfahren, dass ihnen nach drei Jahren Wartezeit genau das gelingt, was diese sich sehnlich gewünscht haben. Für die tänzerische Leistung einmal mit dem ersten Platz belohnt zu werden. So schön wird der Jubel eventuell nur beim ersten Mal sein. Schon beim bloßen Zuschauen lässt sich Energie tanken für die eigenen Ziele und Aufgaben. 🙂
Was man wegen der Auflösung im Video nicht sehen kann: Die Kapazität des überreichten Pokals reichte nicht für das komplette Augenwasser, was Phil und seine Mädels aus Gründen spontaner Freude verloren haben.

Das erste Turnier der JMD-Saison ist immer besonders spannend. Wie zahlt sich das Training der vergangenen Monate aus? Welche Choreografien sind diese Saison angesagt?

Ich hatte in dieser Saison das Glück, den Trainingsfortschritt verfolgen zu können. Bei meiner inwischen fast traditionellen „Neusaisonsansprache“ an die Mannschaft war ich deshalb überzeugt: Aller guten Dinge sind drei (Anläufe). Wir fahren heute nicht ohne etwas nach Hause. Vor zwei Jahren in Saalfeld hatte ich mit diesem in gleicher Weise geäußerten Gefühl schon einmal Recht. Damals war es der Pokal für den dritten Platz. Letztes Jahr gab es zwar zwei Einsen, aber die anderen hohen Zahlen in der Wertung führten uns an den Fußboden-Trommelwirbel-Plätzen vorbei.

Aber meine Tänzer haben sich vom Vereinschef keinen Druck machen lassen und schlagfertig geantwortet: „Stimmt, wir kriegen heute eine Urkunde.“
Natürlich war allen klar, dass ich diese bunten trinkähnlichen Gefäße als Beuteziel gemeint hatte, die es für Medaillenplätze gibt.

Worauf ich besonders stolz bin, ist die Energie, die in dieser Mannschaft steckt. Die Geschlossenheit, der faire Umgang miteinander, die gebastelten Glückbringer, die Annika an die ganze „Familie“ ausgeteilt hat. In der Vorrunde konnte man bei den Mannschaften sehen, dass alle große Lust hatten, nach der langen Pause endlich ihre Choreografie im Wettkampf zu zeigen. Der Auftritt von InsTanz in der Vorrunde war dennoch mein persönliches Highlight als bester Durchgang aller Teams des gesamten Turniertages: Weil die Choreografie erfrischend anders ist und ich spüren konnte, dass die Tänzer dieses Thema richtig gerne umsetzen.

Im großen Finale war der Schieberegler für die Leidenschaft nicht mehr ganz bei 100%. Allerdings hatten auch andere Formationen bei der Vorrunde sichtbar Pulver verschossen. Ich wurde von meinem linken Nachbarn, dem Freund einer InsTanz-Tänzerin nach Ende des großen Finales gefragt, auf welchen Sieger ich denn tippe. Vielleicht wirke ich in meiner Vereinsjacke kompetent. Aber mit meinem fundierten JMD-Halbwissen bin ich bisher nur begrenzt brauchbar gewesen beim Ergebnisse raten.
Diesmal antwortete ich zielsicher: Das war so deutlich, das kann nur InsTanz sein. Mit meinen roten Excelsior-Glückssocken, dem NeustArt-Fan-T-Shirt unter der Vereinsjacke und den ganz frisch eingeweihten InsTanz-Glücksbringern von Franzi Stolzenbachs Oma auf dem Schoß müssen die Karma-Punkte diesmal einfach reichen… 😉

Wenige Augenblicke vor dem Video ganz oben im Beitrag habe ich meine Frau ganz fest umarmt. Weil ich ausnahmsweise mal Recht hatte. Die Fachkenntnisse einer Turnierleiterausbildung bei der Ergebnisausrechnung waren nützlich, ein paar Sekunden eher zu wissen, dass es verdammt knapp aber dafür sehr herzlich zum Sieg gereicht hat.

NeustArt hatte am Vortag dieses Glück nicht. Die Jugendverbandsliga ist dieses Jahr in der Tat so ausgeglichen, dass zwischen vielen Formationen nur eine Winzigkeit liegt. Dass zweimal 3 Formationen sich einen Platz teilen müssen, kommt tatsächlich extrem selten vor. Ich wünsche mir, dass sich die Mädels davon nicht beeindrucken lassen und beherzt weiter das zeigen, was in der Mannschaft steckt. Solange Annika stolz ist, ist alles im grünen – oder besser blauen 😉 – Bereich.

Das Schöne ist: Der nächste Auftritt findet mit beiden Formationen gemeinsam in Bernburg statt. Bei der Schlagkraft nach dem Motto „Einer für alle und alle für Einen“ kann das doch nur ein Heimturnier in 200 km Entfernung werden.

Unsere Crowdfundingaktion – Bitte unterstützen Sie uns

Das Wochenende der Sieger: Teil 1: deutscher Meister Erik & Julia

17. April 2018 in Allgemein, Artikel, Ergebnisse

Erik&Julia haben es geschafft 🙂

Zugegeben: Unser Verein hat sich vor allem genau für diese deutsche Meisterschaft beworben, weil wir erhofft hatten, was vorgestern wahr geworden ist: Erik & Julia bringen eine ausverkaufte Herderhalle in Pirna „aus dem Häuschen“ und erringen für unseren Verein ihren ersten deutschen Meistertitel.
Erik & Julia waren auch das schlagende Argument, mit dem wir den befreundeten TSC Silberpfeil Pirna letztlich überzeugt hatten, für dieses Projekt die Traditionsveranstaltung „Pirna tanzt!“ „auszuleihen“.

So wurde es dann auch hinreichend laut, als aus Sicht vieler Fans endlich gegen 21:00 Uhr die Finals der Senioren I begannen. Erik & Julia sind ein Paar, das sich gerne zu Höchstleistungen kitzeln lässt, wenn die Unterstützung vom Publikum da ist.

Beide fühlten sich sichtbar wohl. Angesichts Ihrer tänzerischen Dominanz hatte wahrscheinlich niemand im Saal Zweifel, dass die späteren Publikumslieblinge auch die Wertungsrichter dazu bewegen können, die Einsen beim Paar 39 ins Digi zu tippen. Was am Ende bei 85 der 90 möglichen Fälle genau so geklappt hat. 

Lieber Erik, liebe Julia, ich bin stolz auf euch. Ich bin sicher, die anderen Fans und Vereinsmitglieder auch :-).

Um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft werden wir uns sicher nicht bewerben können, weil das eine Nummer zu groß für uns wäre. Obwohl eine Heim-WM sicher spannend wäre. Weil ich glaube, dass die beiden mit ihren Fans im Rücken in der Lage sind, das Unmögliche möglich zu machen.

Ein Teil unserer Helfermannschaft nach getaner Arbeit

Begeisternd war das viele Herzblut, was alle Helfer in diese Veranstaltung gesteckt haben. Obwohl unser Verein in den nächsten Wochen jede Menge freiwillige Arbeitsstunden für das neue Vereinsheim benötigt, sind wir in Pirna in Mannschaftsstärke angetreten, damit es alle Tanzpaare vor Ort schön haben. Ein ganz besonders herzliches Dankeschön für das gelungene Gesamtpaket gebührt gleichermaßen den „Silberpfeilen“. Die Paare und das Publikum sorgten für eine Stimmung, die ich bei zahlreichen Pirna-tanzt-Veranstaltungen noch nicht erlebt habe.

Ja, es gab natürlich im Vorfeld auch Befürchtungen. Insbesondere, dass der Rahmen den Anforderungen der Meisterschaft nicht gewachsen sein könnte.

Mein Fazit ist: Der Rahmen „Pirna Tanzt!“ war perfekt in Form und Größe, dass sich Paare und Zuschauer gern an diesen 14.04.2018 erinnern.

Eine deutsche Meisterschaft bedeutet auch, dass die Ausrichter unter größerer Beobachtung stehen, als bei anderen Turnieren. Das ist Anspruch und Antrieb zugleich für die Vorbereitungsmannschaft für einige Kernfragen.
Ist die Halle meisterschaftswürdig dekoriert?
Gibt es leckeres Essen zu bezahlbaren Preisen?
Passt die Technik und gibt es eine gelungene Musikauswahl?
Schlafen die wichtigen Menschen im richtigen Hotel?
Ist der Zeitplan realistisch einzuhalten?

Das meiste hatten wir in fachkundige Hände gegeben.
Alexandra Baitis hatte als Tänzermama früher für verschiedene Landesmeisterschaften ansprechend dekorierten Blumenschmuck zur Verfügung gestellt. Sie hat mit ihrer Kollegin Brit Hickmann aufwändig und geschmackvoll in grün-weiß gestalteten Tischschmuck eigens für die DM entworfen und dazu Meistschaftsfinal-Rosen mit integrierten Deutschland-Accesoires für die Teilnehmer.

Das Essen war im wahrsten Sinne des Wortes mitStil. Es ist ein Glücksfall, das sich unser Tänzer Phil Schwarick seinen Lebenstraum eines eigenen Restaurants kürzlich erfüllt hat. Ich behaupte: Auf dieser Meisterschaft hat es das leckerste Eis seit vielen Jahren gegeben. Zumindest haben die deutschlanderfahreren Funktionäre auf der Bühne Mango-Chili, Erbeer-Rucola und Birne-Parmesan fast ausnahmslos begeistert probiert.

Für die Tontechnik hatten wir mit Mario Eichler und André Markert zwei Fachleute ausgewählt, wo ich sage: Man findet in unserer Gegend keine besseren. Das war auch gut so. Schon beim Eintanzen gingen bange Blicke zur Musik, wenn schöne Standardmusik kurz durch „Rauschen“ unterbrochen wurde. Die fehlenden „WLAN-Kabel“ mögen für viele Zwecke ein Segen sein. Aber wenn die Funkfrequenzen für die vielen kabellosen Geräte knapp werden, dann kommen auch Fachleute auf Betriebstemperatur. Also fuhr André nochmals heim, um „Technik-Nachschlag“ zu holen. Mario blieb den ganzen Tag als aktiver Techniker vor Ort an den Reglern, obwohl er ursprünglich zwischendurch mit Bereitschaftsdienst eingeplant war.

Beim Hotel gab es kein Optimum bei den vielen Kriterien. Wir setzten auf ein neu renoviert eröffnetes 3-Sterne-Haus in der Innenstadt von Pirna. Es sollte nicht ohne Kritik bleiben.
Beim Zeitplan ist es wie bei der deutschen Bahn: Solange alles pünktlich verläuft …
Das mit der Pünktlichkeit haben wir tagsüber geschafft. Am Abend war die Stimmung dann doch zu schön. Oder: Wer Ballturniere exakt planen kann, ist wirklich ein Meister des Turnier-Zeitplan-Faches.

So eine Meisterschaft auszurichten, ist schön, wenn die Veranstaltung gelungen zu Ende geht. Mit dem TSC Silberpfeil hatten wir einen perfekten Partner. Meine Amtsvorgängerin Ursula Rupp hat bei Abgabe der erfolgreichen Bewerbung seinerzeit treffend formuliert: „Ihr müsst verrückt sein.“ So ist es. Ohne diese Eigenschaft ist es nicht zu schaffen. Genau deshalb wird es sicher auch ein paar Jahre dauern, bis der Verein wieder die Kraft für Verrücktheiten solcher Größenordnung hat.

 
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Hier ein Beitrag aus der SZ vom 17.04.2018
http://m.sz-online.de/nachrichten/mit-viel-applaus-zum-sieg-3919130.html

WDSF Open Wien & Masserberger Rotkäppchenturniere

9. April 2018 in Allgemein

Kaum war das Blaue Band vorbei, fuhren zwei unserer Seniorenpaare der Sonderklasse zu ihren nächsten Weltranglistenturnieren. Diese fanden am vergangenenn Wochenende in Wien im Rahmen des Vienna Dance Concours statt. Los ging es schon am Freitag für die Senioren I Standard (45 Paare). Hier belegten Alexander Barthel und Annett Neumann den 33. Platz. In die erste Zwischenrunde zogen Lars Kretzschmar und Pia Hentschel ein und ertanzten sich den 22. Platz. Ein Ähnliches Bild ergab sich am Samstag, wo es das gleiche Turnier nochmal gab, diesmal mit 46. Paaren. Beide Paare steigerten sich nochmal, so dass Alex und Annett sich den 29. Platz und Lars und Pia den 19. Platz holten.

In der Kurklinik Masserberg fanden die traditionellen Rotkäppchenturniere statt. Hier gingen u.a. Andreas und Kriemhild Barth an den Start. In den Turnieren der Senioren III B Standard (Samstag 10 Paare, Sonntag 11 Paare) zogen sie jeweils in das Finale ein, ließen 5 Paare hinter sich und holten sich einen 5. bzw. 6. Platz.

Herzlichen Glückwunsch allen Paaren zu ihren erbrachten Leistungen und Erfolgen.

 

Blaues Band der Spree Berlin & Ostermarathon Braunschweig

4. April 2018 in Allgemein

Traditionell finden über das Osterwochenende zwei Großturniere statt: Das Blaue Band der Spree in Berlin für die Hauptgruppen- und Seniorenklassen und der Ostermarathon in Braunschweig für die Kinder- und Jugendklassen. Aufgrund zahlreicher Verletzungen, Krankheiten, Paartrennungen und -neuzusammstellungen sind in diesem Jahr weniger Tänzer unseres Vereins über Ostern an den Start gegangen. Insgesamt haben sich 7 Paare nach Berlin und zwei nach Braunschweig auf den Weg gemacht. Hier sind nun die Highlights des vergangenen Wochenendes:

Am Karfreitag tanzten Moritz Büttner und Emily Matthies in Braunschweig in der Jugend A Latein (18 Paare) und verpassten mit dem Anschlussplatz 8 nur knapp das Finale. Simon Parascandola und Gina Denise Friedrich gingen in der Jugend B Latein (27 Paare) an den Start. Hier zogen sie in die erste Zwischenrunde ein und belegten ebenfalls einen Anschlussplatz, in diesem Fall Platz 13 zum Semifinale.

Am Ostersamstag steigerten sich Simon und Gina nochmal und zogen hier in das Finale der Jugend B Latein (30 Paare) ein und belegten dort den 5. Platz. Moritz und Emily tanzten das Ranglistenturnier der Jugend A Latein (57 Paare) und kamen hier auf den 39.-41. Platz.

In Berlin erreichten jeweils die erste Zwischenrunde Eric und Lissy Tille (Hauptgruppe II A Standard, 25 Paare, Platz 16) und Max Dreßler und Sabine Scheibe (Hauptgruppe D Standard, 64 Paare, Platz 42-45).

Ebenfalls die 1. ZR erreichten Alexander Barthel und Annett Neumann im Weltranglistenturnier der Senioren I Standard (89 Paare, Platz 49). Im gleichen Turnier tanzten sich Lars Kretzschmar und Pia Hentschel in die 24er Runde und dort auf den 21.-22. Platz. Für Erik Heyden und Julia Luckow ging es noch weiter nach vorne ins Semifinale und dort auf den Anschlussplatz 7 zum Finale.

Am Ostersonntag beschlossen Moritz und Emily den Ausflug nach Braunschweig zum Ostermarathon mit dem Gewinn der Silbermedaille in der Jugend B Standard (20 Paare).

In Berlin tanzten sich wie am Vortag in Standard Eric und Lissy in die 1. ZR der Hauptgruppe II A Latein (25 Paare) und dort auf den Anschlussplatz 14 zum Semifinale.

Erik und Julia beendeten den Turniertag mit einem Sieg in der Senioren I S Latein (7 Paare) mit allen Bestnoten.

Wir gratulieren allen Paaren ganz herzlich zu ihren Leistungen und Ergebnissen und freuen uns schon auf das nächste Großturnier in einem Monat in Frankfurt am Main zu Hessen Tanzt!

Ein Wochenende voller Turniere

27. März 2018 in Allgemein, Artikel, Ergebnisse

WDSF Open Pieve Di Cento, Gebietsmeisterschaft Ost 10 Tänze & Landesmeisterschaft Senioren II Standard, Bernd Hörmann Trophy

Siegerehrung Senioren II B Standard

 

Neben den Sächsischen Landesmeisterschaften in Standard der Senioren II, fanden auch die Gebietsmeisterschaften Ost der Kombination im Internationalen Congress Center in Dresden statt. Frank und Sabine Löwe nahmen die heimischen Meisterschaften war und traten in der Senioren II B an. 7 Paare gingen an den Start und das Ehepaar Löwe setzte sich in der Vorrunde durch und durfte direkt das Finale bestreiten. Im Dreiviertel- und Viervierteltakt schwebten die Paare am Ufer der Elbe. Schließlich ertanzten sie sich den 6. Platz.

 

Anschließend ging es direkt für Moritz Büttner und Emily Matthies in der Jugend A weiter. Zunächst die Vorrunde Standard mit ebenfalls 7 Paaren auf der Fläche. Nachdem die 5 Standardtänze absolviert waren, hieß es schnell umziehen und vorbereiten für die Lateinamerikanischen Tänze. Auch die 5 Lateintänze absolvierte unser Jugendpaar sehr gut.

Nach Sächsischer Wertung

Siegerehrung Jugend A Gebietsmeisterschaft Ost Kombination

Sie hatten mit Abstand die beste Kondition und hätten eigentlich keine Verschnaufpausen gebraucht. Nun hieß es warten, doch zum Glück mussten die mitgereisten Fans nicht allzu lange warten: Es war klar, Moritz und Emily durften im Finale nochmals Ihr Können unter Beweis stellen. Das Jugendpaar legte gefühlt von Außen nochmal eine Schippe drauf und ertanzten sich verdient in einem starken Feld im Gesamtturnier den 4. Platz. Jedoch nach rein sächsischer Wertung war es sogar der 3. Platz, sodass es für unser junges Tanzpärchen Medaillen gab.

 

 

 

 

 

Obwohl sie sicher heiße Anwärter auf den ersten Gebietsmeistertitel der Senioren I in der Kombination gewesen wären, haben sich Erik Heyden und Julia Luckow lieber auf der Jagd nach weiteren Weltranglistenpunkten begeben. Dazu fuhren sie nach Pieve Di Cento, einer kleinen Gemeinde in Bologna, Italien. Dort fanden am Wochenende im Rahmen der Star Championchips mehrere Weltranglisteturniere statt. Am Freitag begannen Erik und Julia mit dem Turnier der Senioren I Standard (23 Paare), wo sie ins Semifinale einzogen und den 11. Platz belegten. Im Turnier der Senioren I Latein (25 Paare) tanzten sich die beiden bis ins Finale, und nahmen hier neben dem Treppchen Aufstellung mit dem 4. Platz. Dabei schlugen sie aber u.a. den Vizeweltmeister!

Auf das Siegertreppchen, aber leider erst im nachhinein, kamen Jenny und Jonatan beim Standardturnier (7 Paare) der Bernd Hörmann Trophy in Düsseldorf. Aufgrund eines Rechenfehlers mussten sie bei der eigentlichen Siegerehrung noch mit dem 4. Platz sich neben dem Treppchen positionieren. Erst am darauf folgenden Tag wurde der Fehler korrigiert, und die beiden holten sich damit nach dem Großen Preis von Deutschland am Wochenende davor, den zweiten 3. Platz in Folge bei einem Grand Prix Turnier.

Wir gratulieren allen Paaren ganz herzlich zu ihren Leistungen und Ergebnissen.

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