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Ein kleiner Abschied

15. Mai 2019 in Allgemein, Artikel, Pressemitteilungen

Moritz Büttner und Emily Matthies sind eines der erfolgreichsten sächsischen Jugendpaare und wir freuen uns, dass beide Mitglied unseres Vereins sind. Nachdem die vorhergehenden Tanzpartnerschaften von Moritz und Emily aus unterschiedlichen Gründen geendet hatten, waren – neben den beiden selbst – alle Beteiligten (Trainer, Eltern, der Verein, etc.) glücklich das sich eben diese beiden zu einem Paar zusammengefunden hatten. Aus einem Probetraining entwickelte sich schnell eine feste Tanzpartnerschaft und schon nach kurzer Zeit folgten erste Erfolge. Inzwischen sind Emily und Moritz eine feste Größe im deutschen Turniertanzsport und eines der besten sächsischen Nachwuchspaare.

Als unseren Verein die Nachricht erreichte, das Moritz und Emily fortan nicht mehr für den TSC Excelsior Dresden starten möchten, sondern um einen Wechsel zum TSZ Leipzig bitten, waren wir überrascht und traurig. Die Entscheidung schmerzt uns noch immer, aber wir können die Beweggründe nachvollziehen. Moritz und Emily haben sich zudem wie folgt geäußert:

„Unsere Tanzpartnerschaft besteht nun seit mehr als einem Jahr in zwei Vereinen.

In Dresden unterstützt uns Julia Luckow als unsere Haupttrainerin Latein, in Leipzig Tina Spießbach als unsere Haupttrainerin Standard.  Wir verdanken beiden sehr viel!

Seit Beginn unserer Tanzpartnerschaft sind wir aktive Mitglieder im TSC Excelsior Dresden und dem TSZ Leipzig, trainieren in beiden und wurden von diesen unterstützt. Unser Startverein ist von Beginn an der TSC Excelsior.

Wir glauben, es ist nun an der Zeit, dem TSZ Leipzig für seine Unterstützung etwas zurückzugeben und möchten für die kommende Zeit für Leipzig starten.

Unsere Heimatvereine, insbesondere unsere Trainerinnen, liegen uns sehr am Herzen. Ihre Unterstützung ist immer bedingungslos. Wir möchten die Rahmenbedingungen und Zugehörigkeit in den Vereinen gern beibehalten und hoffen, dass unsere gemeinsam getroffene Entscheidung positiv aufgenommen wird und wie bisher beide Vereine hinter uns stehen und uns unterstützen. Es bleibt also eigentlich alles beim Alten, nur der Startverein wird zukünftig Leipzig sein.

Wir danken allen für ihr Verständnis und den unkomplizierten Wechsel, der uns die Möglichkeit gibt nach unserer kurzen Verletzungspause gleich wieder durchzustarten.

Wir sind voller Tatendrang und freuen uns auf unsere gemeinsame Tanzzukunft mit Julia und Tina, und natürlich unseren beiden sächsischen Heimatvereinen.

Moritz und Emily – Standard in Aktion

 

Getreu dem Motto „Ohne Abschied kein Wiedersehen“ wünschen wir Moritz und Emily auf ihrem weiteren Weg und bei den kommenden Starts unter der Flagge des TSZ Leipzig viel Erfolg. Vor allem aber freuen wir uns und hoffen darauf, dass sich sonst nichts ändern wird.

 

Zeit für neue Herausforderungen

14. Mai 2019 in Allgemein, Artikel, Ergebnisse

Am vergangenen Wochenende standen erneut Turnierpaare unseres Vereins auf der Fläche um den TSC Excelsior Dresden e.V. zu vertreten. Der TC Grün-Gold Görlitz hatte zum jährlichen Pokalturnier geladen und sowohl Frank und Sabine Löwe (SEN III B) als auch Andreas und Kriemhild Barth (SEN III B) waren der Einladung gefolgt. Aus gutem Grund, wie sich am Ende der Veranstaltung herausstellen sollte. Während Andreas und Kriemhild im Finale mit dem 4. Platz nur knapp das Treppchen verpassten schafften es Frank und Sabine auf die Medaillenränge. Sie ertanzten sich den 3. Platz und damit die letzte noch ausstehende Platzierung für den Aufstieg in die A-Klasse. Wir gratulieren herzlichen und wünschen viel Erfolg für die neuen, nun bevorstehenden Aufgaben.

Der Fluch ist vertanzt

4. Mai 2019 in Allgemein

Auch wenn es an diesem Tag niemand vorher laut ausgesprochen hat.
Es haben einige leise in ihren Hinterköpfen gedacht: InsTanz und der Fluch des dritten Ligaturniers.
Bei „bestem“ Schneematsch-Mai-Winterwetter kam ich ziemlich durchnässt an der Halle an, wo das Turnier im Vorjahr stattgefunden hatte. Nur, dass dort niemand war. Ein Glück: Die „richtige“ Halle war nur vier Kilometer entfernt, die Stellprobe rechtzeitig erreicht.

Nach der Stellprobe traf ich auf eine Mannschaft, deren emotionale Wetterlage das ganze Gegenteil war: Sommer, Sonne, Party…

Dass Jojo für die Vorrunde Startplatz eins gezogen hatte, konnte die Stimmung nicht im geringsten eintrüben. Es war schon fast eine Portion Übermut unter den Tänzern. Beim Mannschaftskreis flossen erstmals keine Tränen, viele lachende Gesichter.
Ein gutes Omen?

Ein Paradoxon ist: Bei geerdeter nachdenklicher Stimmung fließen die Emotionen besser als bei Euphorie. So kam es: Technisch grandios, aber wegen der Hochstimmung fehlten die Emotionen.

Die Ansprache von Annika vor dem großen Finale verdient einfach nur das Prädikat: Wow, was für passende Worte!
Danach kamen sie wieder beim Mannschaftskreis: Die Tränen, welche die Mannschaft in diesem Jahr so zusammenschweißt und emotional so wunderbar tanzen lässt. Für mein Gefühl kam dann der beste Durchgang von InsTanz, den die Mannschaft je tanzte. Während des Tanzes mit Tränen bei Mannschaftsmitgliedern und auch bei mir. Wie die Wertungsrichter das Ergebnis einschätzen würden, war für mich nach diesem Erlebnis offen gestanden ziemlich zweitrangig. Da diese es mit dem Prädikat 11121 taten, schrie Jojo seine Erleichterung heraus mit den Worten: „Der Fluch ist besiegt“.
Nein, InsTanz hat den Fluch erfolgreich vertanzt. Als Dankeschön dafür wurde Annika von ihren Schützlingen kurzerhand zum Hochleben in die Luft befördert.
Mit einem Augenzwinkern: Gute Übung, denn ab der 2. Bundesliga sind ja Hebungen erlaubt, an denen mehr als zwei Tänzer beteiligt sind.

Tanzen mit Tränen, vielen Dank an Enrico Tschöpel für das tolle Foto


Falls Ihnen als Leser die Artikel zu den JMD-Ligaturnieren in diesem Jahr in ihrer Darstellung zu tränenreich erscheinen:
Erstens: Haben die Tänzer alle eine leidenschaftliche Freude an dem was sie tun.

Zweitens: Habe ich gelernt, dass Tränen in dieser Sportart dem Erfolg absolut dienlich sein können.

Drittens: Haben Sie am 01.06.2019 in Dresden letztmalig die Chance, die Mannschaft mit diesem Tanz & Teamgefühl live zu sehen.

Viele Tränen sind dabei gewiss: Weil es die Abschiedsvorstellung sein wird. Von einer Choreografie, welche die Tänzer nicht nur mit der Kraft ihres Verstandes tanzen, sondern mit dem Herzen ausleben.

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