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InsTanz dreht den Spieß um

31. Mai 2019 in Allgemein, Artikel, Pressemitteilungen

InsTanz dreht den Spieß um und wendet sich heute mit diesen Zeilen an einen ganz besonderen Menschen.
Dieser Hardcore Fan war bei so vielen Turnieren wie kein anderer dabei (ausgenommen natürlich unserer Trainertrulla, aber die muss ja dabei sein, ob sie will oder nicht).
Dienstreisen legt er so, dass er auch die bisher weit entferntesten Turniere in Hessen mitverfolgen kann.
Turniere in Wilsdruff verbindet er einfach mit einer Radtour, auch wenn es in Strömen regnet. Und wenn InsTanz mit den Mannschaftsbussen zur Turnhalle fährt, joggt er die Strecke einfach mal in der gleichen Zeit. Er kommt auch dann noch mit einem Lächeln auf den Lippen pünktlich zum Wettkampf, wenn er mal wieder vor der falschen Halle stand und im Rennradtempo zur richtigen eilen musste.
Seit der ersten Stunde des JMD beim TSC Excelsior sowie dem Start der Formation in der Verbandsliga motiviert er uns vor den Turnieren mit seinen berührenden Reden. So hat er sogar schon hellseherische Fähigkeiten (oder besonderes Einfühlungsvermögen und Menschenkenntnis) bewiesen und den ein oder anderen Pokalplatz vorausgesagt.
Seinem Engagement und seinem Vertrauen in uns haben wir zu verdanken, wie wir uns als Formation InsTanz entwickeln konnten und wo wir heute stehen.
Auch bei den zur Tradition gewordenen After-Turnier-WG Feierlichkeiten lässt er sich von dem Haufen gackernder Tänzer nicht abschrecken, sondern feiert einfach mit. Er gehört schlichtweg mit zum Team, was die roten Teamsocken der aktuellen Saison zusätzlich unterstreichen. Sie sind außerdem eine Erinnerung an den tapfer eingelösten Wetteinsatz zum Aufstieg von der Ober- in die Regionalliga, wo er sich die Haare von uns rot färben ließ.
Neben Hardcore-Fan und Motivator ist er uns auch ein großes Vorbild. Denn wenn er 24 Stunden die Spitzhaustreppe ohne Schlafpause läuft und den Mount Everest Treppenlauf gewinnt, schaffen wir erst recht 3 und mehr Durchläufe mit voller Power!
Er schenkt uns mit seiner Anwesenheit bei Turnieren nicht nur Kraft, sondern führt auch souverän und mit dem ein oder anderem Scherz als Turnierleiter durch unsere Heimturniere.
Seine Unterstützung, Fürsorge und Liebe für uns ist mit nichts aufzuwiegen, daher wollen wir zum Saisonabschluss nur eines sagen:
Danke Uli, wir haben dich lieb und wir tanzen für DICH!

Dein Team

Einmal Hessen und zurück!

25. Mai 2019 in Allgemein, Artikel, Ergebnisse

„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind.“ So lautet der Vers eines bekannten Weihnachtsliedes von Hermann Prey welches alljährlich in ganz Deutschland gesungen wird. Ebenso sicher und ebenso fest wie das Weihnachtsfest ist im Jahreskalender eines jeden aktiven Turniertanzsportlers das Tanzsportfest „Hessen tanzt“ geplant. Man könnte kreativ sein und singen: „Alle Jahre wieder kommt der Tänzer g’schwind!“. Auch der diesjährigen EInladung des hessischen Tanzsportverbandes folgten hunderte Paare aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt um vom 17.05. – 19.05. um die heißbegehrten Wimpel des Landestanzsportverbandes zu kämpfen.

Selbstverständlich nahmen auch Paare unseres Vereins den Weg an das andere Ende der Republik auf sich. Bereits am Freitag, den 17.05. starteten die Kinder-, Junioren- und Jugendpaare in das Turnier. Anthony Krotmann und Johanna Bühn gingen an diesem Freitag gleich bei drei Turnieren an den Start. In der Kin I/IID Lat erreichten Sie zunächst „nur“ Platz 13 (21). Auch im folgenden Turnier der Jun I D Std landeten die Beiden auf Rang 13. (14). Angespornt von diesen recht guten Ergebnissen drehten die beiden bei der älteren Konkurrenz erst richtig auf und sicherten sich in der Lateinsektion der JUN I die Silbermedaille (2.(28)). In der Jug D Latein gingen derweil Jacob Golde und Jasmin Schenker an den Start. Diese erreichten Platz 6 (7). In der Startklasse Jug C Latein vertraten Max Buchtal und Rosheen Schenker den TSC Excelsior Dresden e.V. Leider waren Ihnen an diesem Tag weder das Glück noch die Wertungsrichter Hold. Sie beendeten das Turnier trotz guter Leistung auf Rang10 (10).

Am Samstag, den 18.05. vergrößerte sich das Starterfeld deutlich. Insgesamt 15 Starts unseres Clubs verzeichneten wir alleine an diesem Turniertag. Wie am Vortag wagten sich Max und Rosheen auf das Wettkampfparkett. In der höheren Altersklasse der Hgr C Latein erreichten Sie einen guten 50. Platz (86). Bruno Skoda und Kristin Jäschke, welche ebenfalls in dieser Disziplin an den Start gingen landeten kurz dahinter und sicherten sich Platz 56 (86). Neben der Hgr C starteten Bruno und Kristin gemeinsam mit Simon Parascandola und Gina Friedrich auch im Turnier der Jugend B Standard. Während Bruno und Kristin Platz 26 (26) belegten konnten sich Simon und Gina Dank einer überzeugende Leistung über einen Platz im Halbfinale freuen (12.(26)).
In der Hauptgruppe Standard gingen insgesamt drei Paare unseres Vereins an den Start. Während sich Sebastian Markowski und Marah Vogel Rang 38 (58) erkämpften, belegten Franz Hielscher und Livia Kobisch Platz 44 (58). Steve Hädicke und Antonia Adam, welche bereits am frühen Morgen in der Hauptgruppe II Standard brilliert und sich nach dem Erfolg beim Blauen Band den 9.Platz (29) gesichert hatten, belegten im Turnier der Hauptgruppe souverän Platz 8 (58). Nach zwei Turnieren noch nicht gesättigt nahmen Steve und Antonia am Abend auch am Turnier der Hauptgruppe A Latein teil. Hier erreichten Sie nach einem wahren Turniermarathon Platz 51 (68). Parallel zum Lateinturnier der A-Klasse fand das Turnier der B-Klasse statt. In diesem sicherten sich Sebastian und Marah den 68. Platz (102). Theo Skoda und Anna Lauterbach beendeten das Turnier einige Plätze weiter vorn auf Rang 51 (102). Zeitgleich starteten Simon und Gina im für sie zweiten Turnier des Tages und belegten bei der Rangliste/ WDSF Open Jugend B/A Latein Platz 79 (82).
Doch auch unsere Seniorenpaare waren an diesem Tag sehr aktiv. Hilmar und Jana Schröter starteten ebenfalls bei drei Turnieren. Während Sie bei der Konkurrenz der SEN II A Latein das Halbfinale erreichten und sich Platz 11 (16) erkämpfen konnten belegten Sie in der Standardsektion Platz 25 (30). Im WDSF Ranglistenturnier erreichten Hilmar und Jana zudem Platz 140 (146). Auch die amtierenden Vizeweltmeister Erik Heyden und Julia Luckow waren an diesem 18.05. gefordert. Im vormittäglichen WDSF Open Turnier Standard erreichten Sie einen hervorragend 4. Platz (61) und verpassten damit nur um Haaresbreite (angeblich soll ein Wiener Walzer Schuld gewesen sein) das Treppchen. Zeit zum Verschnaufen blieb den beiden allerdings nicht. Denn nach einer kurzen Umziehpause folgte sogleich das Kräftemessen mit den Konkurrenten der Lateinsektion. Nach insgesamt 8 Runden und 40 absolvierten Tänzen konnten sie sich über die Bronzemedaille und einen der heiß begehrten Wimpel freuen (3. (31)).

Auch am Sonntag, den 19.05., ging das Spektakel in der Eissporthalle mit unverminderter Begeisterung weiter. Erneut standen 12 Starts unseres Vereins auf dem Programm. Jacob und Jasmin stellten sich an diesem Sonntag dem Feld der Hauptgruppe D Latein. In dem durchaus talentierten Feld belegten Sie Platz 83 (95). Max und Rosheen starteten indes gegen die Konkurrenz der Hauptgruppe C Latein. Hier konnten Sie sich den 55. Platz (70) sichern. In der gleichen Startklasse belegten Bruno und Kristin Platz 58 (70). In der höheren Startklasse der Hauptgruppe B gingen im Standardbereich gleich fünf Paare des TSC an den Start. Bruno und Kristin schlossen das Turnier mit dem 59. (63) Platz ab. Sebastian und Marah belegten hier den 48. Platz (63). Franz und Livia konnten sich ein wenig weiter vorn platzieren und belegten Rang 45 (63).  Noch davor, nämlich auf Platz 28 (63) landeten Simon und Gina. Die beste Platzierung unseres Vereins und damit den Sieg bei der hauseigenen Konkurrenz sicherten sich erneut Steve und Antonia mit einem tollen 17. Platz (63). Nur ein paar Meter entfernt starteten bei der Hauptgruppe A Standard Theo und Anna. Diese konnten sich einen 46. (77) erkämpfen. Am Nachmittag schließlich starteten in der Lateinsektion „nur noch“ zwei Starter unseres Vereins: Während Sebastian und Marah den 61. Platz (86) belegten, erreichten Theo und Anna hier Platz 72 (86).

Nach diesem Turniermarathon folgte die Rückreise in das heimatliche Dresden. Wie in jedem Jahr war die Stimmung im Bus beschwingt und ausgelassen. Bis in die frühen Morgenstunden wurden die erzielten Ergebnisse und die gemeinsamen Erlebnisse besungen und gefeiert. Einige munkeln sogar es habe sich um die „intensivste“ Rückfahrt seit es Hessen tanzt gibt gehandelt. Wir werden dazu nochmal unseren Busfahrer Robert Stolzenbach befragen. Ihm gilt ein außerordentlicher Dank für die Strapazen welche er alljährlich auf sich nimmt um die Sportler/innen sicher quer durch die Republik zu befördern.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zu den präsentierten Leistungen und den erzielten Ergebnissen und freuen uns schon darauf wenn es 2020 wieder heißt „Alle Jahre wieder….“

Team Excelsior feiert auch auf den Rängen

Simon und Gina in Aktion

Freude bei den „Marathontänzern“ Antonia und Steve

Sebastian und Marah – volle Kraft voraus!

Theo und Anna – gefühlvoll

Erik und Julia erobern das Parkett

Eine Busfahrt die ist lustig!

Ein kleiner Abschied

15. Mai 2019 in Allgemein, Artikel, Pressemitteilungen

Moritz Büttner und Emily Matthies sind eines der erfolgreichsten sächsischen Jugendpaare und wir freuen uns, dass beide Mitglied unseres Vereins sind. Nachdem die vorhergehenden Tanzpartnerschaften von Moritz und Emily aus unterschiedlichen Gründen geendet hatten, waren – neben den beiden selbst – alle Beteiligten (Trainer, Eltern, der Verein, etc.) glücklich das sich eben diese beiden zu einem Paar zusammengefunden hatten. Aus einem Probetraining entwickelte sich schnell eine feste Tanzpartnerschaft und schon nach kurzer Zeit folgten erste Erfolge. Inzwischen sind Emily und Moritz eine feste Größe im deutschen Turniertanzsport und eines der besten sächsischen Nachwuchspaare.

Als unseren Verein die Nachricht erreichte, das Moritz und Emily fortan nicht mehr für den TSC Excelsior Dresden starten möchten, sondern um einen Wechsel zum TSZ Leipzig bitten, waren wir überrascht und traurig. Die Entscheidung schmerzt uns noch immer, aber wir können die Beweggründe nachvollziehen. Moritz und Emily haben sich zudem wie folgt geäußert:

„Unsere Tanzpartnerschaft besteht nun seit mehr als einem Jahr in zwei Vereinen.

In Dresden unterstützt uns Julia Luckow als unsere Haupttrainerin Latein, in Leipzig Tina Spießbach als unsere Haupttrainerin Standard.  Wir verdanken beiden sehr viel!

Seit Beginn unserer Tanzpartnerschaft sind wir aktive Mitglieder im TSC Excelsior Dresden und dem TSZ Leipzig, trainieren in beiden und wurden von diesen unterstützt. Unser Startverein ist von Beginn an der TSC Excelsior.

Wir glauben, es ist nun an der Zeit, dem TSZ Leipzig für seine Unterstützung etwas zurückzugeben und möchten für die kommende Zeit für Leipzig starten.

Unsere Heimatvereine, insbesondere unsere Trainerinnen, liegen uns sehr am Herzen. Ihre Unterstützung ist immer bedingungslos. Wir möchten die Rahmenbedingungen und Zugehörigkeit in den Vereinen gern beibehalten und hoffen, dass unsere gemeinsam getroffene Entscheidung positiv aufgenommen wird und wie bisher beide Vereine hinter uns stehen und uns unterstützen. Es bleibt also eigentlich alles beim Alten, nur der Startverein wird zukünftig Leipzig sein.

Wir danken allen für ihr Verständnis und den unkomplizierten Wechsel, der uns die Möglichkeit gibt nach unserer kurzen Verletzungspause gleich wieder durchzustarten.

Wir sind voller Tatendrang und freuen uns auf unsere gemeinsame Tanzzukunft mit Julia und Tina, und natürlich unseren beiden sächsischen Heimatvereinen.

Moritz und Emily – Standard in Aktion

 

Getreu dem Motto „Ohne Abschied kein Wiedersehen“ wünschen wir Moritz und Emily auf ihrem weiteren Weg und bei den kommenden Starts unter der Flagge des TSZ Leipzig viel Erfolg. Vor allem aber freuen wir uns und hoffen darauf, dass sich sonst nichts ändern wird.

 

Zeit für neue Herausforderungen

14. Mai 2019 in Allgemein, Artikel, Ergebnisse

Am vergangenen Wochenende standen erneut Turnierpaare unseres Vereins auf der Fläche um den TSC Excelsior Dresden e.V. zu vertreten. Der TC Grün-Gold Görlitz hatte zum jährlichen Pokalturnier geladen und sowohl Frank und Sabine Löwe (SEN III B) als auch Andreas und Kriemhild Barth (SEN III B) waren der Einladung gefolgt. Aus gutem Grund, wie sich am Ende der Veranstaltung herausstellen sollte. Während Andreas und Kriemhild im Finale mit dem 4. Platz nur knapp das Treppchen verpassten schafften es Frank und Sabine auf die Medaillenränge. Sie ertanzten sich den 3. Platz und damit die letzte noch ausstehende Platzierung für den Aufstieg in die A-Klasse. Wir gratulieren herzlichen und wünschen viel Erfolg für die neuen, nun bevorstehenden Aufgaben.

Der Fluch ist vertanzt

4. Mai 2019 in Allgemein

Auch wenn es an diesem Tag niemand vorher laut ausgesprochen hat.
Es haben einige leise in ihren Hinterköpfen gedacht: InsTanz und der Fluch des dritten Ligaturniers.
Bei „bestem“ Schneematsch-Mai-Winterwetter kam ich ziemlich durchnässt an der Halle an, wo das Turnier im Vorjahr stattgefunden hatte. Nur, dass dort niemand war. Ein Glück: Die „richtige“ Halle war nur vier Kilometer entfernt, die Stellprobe rechtzeitig erreicht.

Nach der Stellprobe traf ich auf eine Mannschaft, deren emotionale Wetterlage das ganze Gegenteil war: Sommer, Sonne, Party…

Dass Jojo für die Vorrunde Startplatz eins gezogen hatte, konnte die Stimmung nicht im geringsten eintrüben. Es war schon fast eine Portion Übermut unter den Tänzern. Beim Mannschaftskreis flossen erstmals keine Tränen, viele lachende Gesichter.
Ein gutes Omen?

Ein Paradoxon ist: Bei geerdeter nachdenklicher Stimmung fließen die Emotionen besser als bei Euphorie. So kam es: Technisch grandios, aber wegen der Hochstimmung fehlten die Emotionen.

Die Ansprache von Annika vor dem großen Finale verdient einfach nur das Prädikat: Wow, was für passende Worte!
Danach kamen sie wieder beim Mannschaftskreis: Die Tränen, welche die Mannschaft in diesem Jahr so zusammenschweißt und emotional so wunderbar tanzen lässt. Für mein Gefühl kam dann der beste Durchgang von InsTanz, den die Mannschaft je tanzte. Während des Tanzes mit Tränen bei Mannschaftsmitgliedern und auch bei mir. Wie die Wertungsrichter das Ergebnis einschätzen würden, war für mich nach diesem Erlebnis offen gestanden ziemlich zweitrangig. Da diese es mit dem Prädikat 11121 taten, schrie Jojo seine Erleichterung heraus mit den Worten: „Der Fluch ist besiegt“.
Nein, InsTanz hat den Fluch erfolgreich vertanzt. Als Dankeschön dafür wurde Annika von ihren Schützlingen kurzerhand zum Hochleben in die Luft befördert.
Mit einem Augenzwinkern: Gute Übung, denn ab der 2. Bundesliga sind ja Hebungen erlaubt, an denen mehr als zwei Tänzer beteiligt sind.

Tanzen mit Tränen, vielen Dank an Enrico Tschöpel für das tolle Foto


Falls Ihnen als Leser die Artikel zu den JMD-Ligaturnieren in diesem Jahr in ihrer Darstellung zu tränenreich erscheinen:
Erstens: Haben die Tänzer alle eine leidenschaftliche Freude an dem was sie tun.

Zweitens: Habe ich gelernt, dass Tränen in dieser Sportart dem Erfolg absolut dienlich sein können.

Drittens: Haben Sie am 01.06.2019 in Dresden letztmalig die Chance, die Mannschaft mit diesem Tanz & Teamgefühl live zu sehen.

Viele Tränen sind dabei gewiss: Weil es die Abschiedsvorstellung sein wird. Von einer Choreografie, welche die Tänzer nicht nur mit der Kraft ihres Verstandes tanzen, sondern mit dem Herzen ausleben.

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