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Training für zu Haus via Social Media & Podcast

26. März 2020 in Allgemein, Pressemitteilungen

Die Coronakrise hält die Welt in Atem und ein Ende der Ausgangssperre ist bisher nicht in Sicht. Leider bedeutet dies, dass es momentan kein Training seitens des Vereins geben kann. Wie lange es so bleiben wird ist momentan noch ungewiss.

Damit ihr in der Zwischenzeit aber nicht alles vergesst und euch dennoch fit halten könnten haben wir ein wenig Input und Anleitung vorbereitet:

Im Bereich JMC versorgt Annika mit hohem Aufwand alle Trainingsgruppen mit entsprechenden Videos und Anleitungen. Diese sind jeweils über ihren WhatsApp-Status tagesaktuell abrufbar. Wer keine Möglichkeit hat darauf zuzugreifen kann sich gern per eMail an uns bzw. Annika wenden.

Auch für den Turniertanzbereich möchten wir euch gern mit entsprechenden Trainingsvideos versorgen. Ein erster Videopodcast von Erik und Julia steht ab sofort zum Download oder Stream bereit (ca. 180mb). Ihr findet das Video ab sofort untenstehend oder unter unserer Rubrik Videos.

Wir versuchen regelmäßige Updates zu erstellen und entsprechend hier zu veröffentlichen. Vielen Dank an die beteiligten TrainerInnen für die vielen Mühen! Viel Spaß beim Training!

P.s.: Selbstverständlich würden wir auch gern die weiteren Sektionen unseres Vereins (Standard, Breitensport, etc.) mit regelmäßigen Videos versorgen. Leider sind wir diesbezüglich noch in der Vorbereitung. Ob und wann diese Videos zur Verfügung stehen können wir aktuell noch nicht sagen. Daher vielen Dank für eure Geduld und viel Erfolg beim Training daheim oder im Freien. Bleibt Gesund!

Viruspandemie erreicht Tanzsport

13. März 2020 in Allgemein, Pressemitteilungen

Nun ist es also soweit: die Ausbreitung des Coronavirus und der damit assoziierten Lungenerkrankung Covid-19 sorgt stündlich für neue Schlagzeilen und es werden immer mehr Sicherheitsmaßnahmen und Schutzvorkehrungen getroffen um eine weitere Verbreitung des Erregers zu verlangsamen.

Während bereits zahlreiche Sport- und Kulturveranstaltungen vor leeren Rängen stattfinden mussten folgt nun eine beispiellose Absagewelle. Auch im Tanzsport können wir uns vor den Gefahren sportlicher Großereignisse und damit verbundener Menschenansammlungen nicht verschließen. Entsprechend veröffentlichte der DTV-Krisenstab am gestrigen Abend eine Stellungnahme mit Empfehlungen hinsichtlich des weiteren Vorgehens. In dieser Stellungnahme wird die Einstellung des kompletten Turnier- und Wettkampfbetriebes bis Ende April 2020 empfohlen. Entsprechend erreichen uns nun nach und nach Nachrichten über die Absage von Turnierveranstaltungen in ganz Deutschland.

Selbstverständlich werden wir entsprechende Nachrichten an die betreffenden Paare und Turniersportler weiterleiten.

Wir möchten an dieser Stelle nochmals an alle Vereinsmitglieder appellieren (solange der Trainingsbetrieb noch aufrecht gehalten wird): geht kein unnötiges Risiko ein! Befolgt die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zu Händehygiene und allgemeinen Schutzmaßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Erregers und verzichtet in dieser Zeit bitte auf die tanzsportliche Etikette und deren entsprechende Begrüßungsformeln. Wir alle können dazu Beitragen Ausbreitungsketten zu unterbrechen.

Sollte es neue Informationen unsererseits geben halten wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

Uns allen viel Erfolg und viel Gesundheit!

Von Mosta nach Zwickau – Malta Dance Cup und Gebietsmeisterschaft Ost

10. März 2020 in Allgemein, Ergebnisse, Pressemitteilungen

Bereits zum zweiten Mal lud der Landestanzsportverband in den Ballsaal „Neue Welt“ nach Zwickau ein um hier die Gebietsmeisterschaft Ost in der Kombination 10 Tänze auszutragen. Mit von der Partie waren an diesem Wochenende zwei Paare unseres Vereins: Steve Hädicke und Antonia Adam startete in der Konkurrenz der Hauptgruppe S. Erik Heyden und Julia Luckow gingen bei den Senioren an den Start.

Steve und Antonia gingen in einem starken Feld an den Start. Insgesamt traten 6 Paare – vier davon aus Sachsen – an. Bereits nach den Standardtänzen war klar: die Konkurrenz tanzt auf höchstem Niveau. Leider verpassten Steve und Antonia in diesem leistungsstarken Feld den Sprung auf das Treppchen. In der sächsischen Landesleitung konnten Sie sich aber über einen 4. Platz freuen.

Erik und Julia indes ließen ihre Kontrahenten chancenlos. Die amtierenden deutschen Meister und 3. der Weltmeisterschaft zeigten hervorragenden Tanzsport und sicherten sich so alle Bestnoten. Bereits zum 3. Mal in Folge durften Sie somit auf der obersten Podeststufe Platz nehmen. Schon jetzt freuen wir uns auf die Deutsche Meisterschaft am 29.03. in Norderstedt wo Beide ihren Titel auch auf nationaler Ebene verteidigen wollen.

Neben der Gebietsmeisterschaft Ost wurde auch anderweitig getanzt. Lars Kretzschmar und Pia Hentschel hatten sich auf den weiten Weg nach Mosta auf der Mittelmeerinsel Malta gemacht um dort beim Malta Dance Sport Cup anzutreten. Auch diese Beiden war erfolgreich. In einem kleinen, aber leistungsstarken Feld mit insgesamt 8 Paaren konnten Sie sich gegenüber der Konkurrenz behaupten. Der Weg nach Malta hatte sich gelohnt: am Tagesende durften sich Lars und Pia über den 2. Platz und somit die Silbermedaille freuen.

Wir gratulieren allen Paaren herzlich zu den Ergebnissen.

Schön. Schöner. Mannheim-Schönau.

1. März 2020 in Allgemein

Zugegeben, als ich vor 14 Tagen auf der Rückreise der WM in Lyon war, wäre ich am liebsten in Mannheim ausgestiegen. Weil ich dann genau pünktlich mit 10.000 Zuschauern in der SAP Arena Mannheim gewesen wäre, um einen emotionalen Krimi live mitzuerleben: Den unerwarteten, als aussichtslos eingeschätzten deutschen Pokalsieg der Dresdner Volleyballerinnen.

Was bitte hat das mit Tanzen zu tun?
Ich bin mit dem Gefühl nach Mannheim gefahren, dass diese Stadt aktuell ein ausgezeichneter Ort für Dresdner Sportmannschaften ist, die nicht als Favorit anreisen.

Damit das Abenteuer 2. Bundesliga entspannt anfängt, sind wir extra am Vortag angereist. Ziel: Die südwestlichste Gemeinde in Hessen: Lampertheim.

Das erste Highlight:
Wir haben im Fährhaus direkt am Altrhein hervorragend gegessen. Da selbst das gastronomische Fachpersonal von InsTanz lobende Worte fand, muss es wirklich gut gewesen sein.

Das zweite Highlight:
Endlich einmal vor einem Turnier spät frühstücken und im Hotelzimmer bis 12 Uhr entspannt die Haare in Form bringen.
Im separaten Frühstücksraum des Taste-Smart-Hotels hatte ich die Chance, der Mannschaft meine Wünsche für diese Saison mitzugeben:
Erdverbundenheit. Liebe, Vertrauen, Miteinander. Das Verschmelzen mit der Choreographie.
Beeindruckt hat mich, mit welcher Aufmerksamkeit mir die Mannschaft zugehört hat. Ein Glück, dass das Zittern meiner Knie beim Sprechen niemand hören konnte.

Der Austragungsort, die Sporthalle des Johanna-Geissmar-Gymnasiums in Mannheim-Schönau ist vermutlich älter als unsere Formationsmitglieder. Mit auffallendem Grafitti an den Außenwänden. Vor der Halle wurde ich von der Mannschaft sehr herzlich mit einem La-Ola-Spalier begrüßt: Ich hatte meine Trainingseinheit in Form eines 17-km-Laufes von Lampertheim nach Schönau rein zufällig zum richtigen Zeitpunkt beendet.

Auf dem letzten Laufkilometer hatte ich die Gelegenheit, ein wenig in den als soziales Brennpunktgebiet wirkenden Vorort Mannheim-Schönau einzutauchen. Der Turnierort wirkte deshalb auf mich authentisch: Sehr herzliche Menschen, die sich mit einfachen Mitteln und humanen Preisen alle erdenkliche Mühe gaben.
Der Vereinsname des Ausrichters: Power-Sport-Center. Viel Power hatten vor allem die Musikanlage samt DJ. Und der Turnierleiter, der Lilly mit einer rhetorischen Frage vor dem Tanz begrüßte: „Was hast du denn gemacht, dass du als Einzige von der anderen Seite auf die Fläche kommen musst?“
Auffallend war, dass wir die einzige Mannschaft waren, die ihr Formationsbanner in der Halle angebracht hatte. Vielleicht ist es im Ligagebiet Süd nicht üblich, Banner mitzubringen, da auch die Verbandsligateilnehmer keine hatten.

Klein, aber mit viel Power: Die Musikboxen.
Die etwas andere Idee: Abdeckplane statt Bühnenmolton – auch für Sitzbänke.

Mein schönstes Geschenk des Tages war die emotionale Bereitschaft der Mannschaft. Als wenn die Mannschaft nahtlos dort weitermacht, wo sie im Juni 2019 aufgehört hat. Annika hat mit dem Thema genau wie im letzten Jahr einen Nerv oder vielleicht auch wunden Punkt der Tänzer-Seelen getroffen: Surviving without you – Überleben & Abschied nehmen…

Das Überleben ist immer spannend. Und ein bischen lebensgefährlich. Für einige Menschen fühlt sich die Lage aktuell so riskant an, dass manche Veranstalter das Corona-Absagefieber gepackt hat.

Deshalb das dritte Highlight:
Diese Turnierveranstaltung hat „survived“. Damit konnte unser aktuelles tänzerisches Programm rund ums Überleben Premiere feiern.
Meine Vorfreude auf die Choreographie hatte insbesondere einen Grund: Sie bringt Körper und Seele zum Schwitzen (= Schweiß & Tränen). Bei der Stellprobe vor es schon knapp, meine Emotionen im Griff zu haben. Bei der Vorrunde habe auch ich nahtlos dort weitergemacht, wo ich im Juni 2019 aufgehört habe: Freudentränen vergießen.

Bei der Verkündung der Ergebnisse, in welchem Finale wir noch einmal tanzen dürfen, mussten wir ein bisschen leiden: Da wir diese Saison die Startnummer 1 tragen, ist im Normalfall der chronologischen aufsteigenden Ansage sofort bei allen Alarmstufe rot.

Aber manche Turnierleiter fangen eben von hinten an. Kurzes Durchatmen, wieder sammeln, am Ende jubeln: Die 1 war dabei.

Verkündung der Vorrundenergebnisse
für Insider besonders sehenswert: Daria, der Ruhepol der Mannschaft

Nach dem Mannschaftskreis vor dem großen Finale war ich mir sicher: Das große Finale kann nur richtig gut werden. Die Lust auf leidenschaftliches Tanzen lag einfach in der Luft.

Das InsTanz-Maskottchen als Kniepolster unter mir hatte beim großen Finale ganz schön zu leiden. Unser Fanblockmitglied Esra aus Mainz fragte prompt: „Willst du dich nicht hinsetzen?“ Dazu war ich irgendwie nicht in der Lage. Nachdem meine Augen wieder halbwegs getrocknet waren, war da ein Gefühl von: Einfach großartig, mehr geht nicht. Wenn die Tänzer gerade soviel Freude hatten wie ich, dann müssen doch jetzt alle glücklich von der Fläche gegangen sein?
Ein kurzer Rückblick mit Toralf Belke und wir waren uns über die drei Formationen einig, die auf den Trommelwirbel-Plätzen liegen.
Heißt: Wir fahren heute nicht ohne einen Pokal der 2. Bundesliga nach Hause. Ob das wohl stimmt?

Meine Erlebnisse lassen sich am besten mit nachfolgendem Bild eines Restaurantleiters beschreiben:
Meine Servicekräfte hatten einen großartigen Job gemacht, den Gästen in der Halle die bestmögliche Freude zu machen. Da waren aber neun weitere Teams, welche die Gäste ebenso betreut haben. Nun war es an der Zeit, dass die Wertungsrichter über das „Trinkgeld“ entscheiden. InsTanz gehört zu den Formationen, die in den vergangenen Saisons großzügig damit beschenkt wurden.
Das tückische beim Thema Trinkgeld: Es ist ein Geschenk. Sobald man es als fest eingeplanten Teil der emotionalen oder finanziellen Entlohnung empfindet, ist die Freude darüber dahin.

Das vierte Highlight:
Toralf und ich haben die ersten drei Formationen richtig geraten. Mannheim bleibt ein gutes Pflaster für Dresdner Sportmannschaften. Das „Trinkgeld“ dreier Wertungsrichter war so hoch, dass wir als Aufsteiger sofort mit dem zweiten Platz eingestiegen sind.
Und ich über eine Sache ab sofort nachdenken darf, über die ich eigentlich noch gar nicht nachdenken wollte: Ibbenbüren.
Ein beschaulicher Ort im Westfälischen. Wo ich vor vielen Jahren einmal in einem idyllischen Hotel am Mittellandkanal übernachten durfte.

Wenn die Mannschaft so liebevoll und leidenschaftlich die nächsten Turniere „überlebt“, dann kann es tatsächlich sein, dass sich die Wertungsrichter wünschen, dass wir diesen Ort im Juni besuchen.

Ein Bild – alles drin:
Phil, Meric das Team-Maskottchen und die Liebe.
Nina bei der Urkundenprüfung und viele glückliche Menschen.

Aber bis dahin wird noch viel Körperwasser (auf) den Tanzboden herunterfließen. Dafür wird Annika sorgen nach dem Prinzip: Surviving ist nur schön, wenn auch Schmerzen dabei sind.

Übrigens, Tipp für den Fanblock: Das nächste Turnier am 21.03.2020 in Apolda ist gefühlt fast um die Ecke im Vergleich zu Mannheim. Langes Ausschlafen inklusive.

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