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Saalfeld: Tanzsport-Intensiv-Wochenende zum Zweiten

24. April 2017 in Artikel, Ergebnisse, Pressemitteilungen

Nachdem unser Excelsior-Vereins-Busfahrer Robert Stolzenbach seine Einweisung zu den Verhaltensregeln an Bord beendet hatte, merkte er noch trocken an: „Der Bus ist heute relativ voll. Wenn jemand mehr Abstand zum Nachbarn braucht, dann bitte folgenden Hebel ziehen …“
Niemand hat an diesen Hebeln wirklich gezogen. Die gemeinsame Busfahrt der Moskitos und InsTanz war die beste Idee des Tages. Der TSC Silberpfeil Pirna und der TSC Excelsior Dresden sind seit längerem befreundet. Deshalb fiel die Idee des gemeinsamen JMD-Oberliga-Betriebsausfluges auf fruchtbaren Boden. Es schweißt mannschaftsübergreifend Menschen zusammen, die die gleiche Leidenschaft teilen. Gleiche Hoffnungen und Nöte haben.

Wir hatten diesmal verdammt viele Hoffnungen. Nach der Erfahrung aus Halle/Saale hatte Annika die Choreografie punktuell „entschleunigt“. Um die Darbietung unser Tänzer für den Betrachter lesbarer werden zu lassen. Saalfeld ist für uns ein Ort der Freude. Weil vor einem Jahr hier alles begann. Wir herzlich aufgenommen wurden. Mit unseren roten Excelsior-Jacken auch diesmal wieder Zutritt in den „roten“ Citydance-Fanblock-Bereich hatten. Dieses Gefühl eines zweiten Heimturniers ist für unsere Tänzer sehr wertvoll.

Wie sich die Bilder in beiden Jahren gleichen: Für die Vorrunde erneut die letzte Position gelost und einfach mit voller Leidenschaft gedankenlos „drauflos“ getanzt. Eine Runde, die absolut begeistern konnte. Selbst Annika keine Chance ließ außer zu mahnenden Worten: „Das ist eigentlich totaler Mist, wenn die Vorrunde so gut läuft…“
Wie wahr, denn im Finale fing in den Köpfen der Tänzer das Denken wieder an.
Im Fanblock waren wir uns nach dem großen Finale weitgehend einig: Der Sieg bleibt bei uns im Bus. Bei den Moskitos.
Knapp daneben getippt: Unser Bus hat zwar die Mehrheit der Einsen geholt, aber nicht den Siegerpokal. Die Moskitos „erbeuten“ den Pokal für den zweiten Platz.
Bei der InsTanz-Wertung stockt uns der Atem 51615. Das haben wir nicht gewollt, dass unsere Darbietung das Wertungsgericht so sehr in zwei Gruppen teilt.

Wir sind super froh, die Oberliga mit diesem vierten Platz endgültig erobert zu haben. Das Abstiegsgespenst ist vertrieben. Wir haben jetzt genau so viele Oberliga-Einsen ertanzt, wie in der letzten Saison Verbandsliga-Einsen. Wir tanzen das bestehende Programm einfach weiter mit dem Ziel, den Zuschauern in Wilsdruff und Dresden damit eine Freude zu machen.

Auf der Rückfahrt hatten wir zunächst ein Kopf-an-Kopf Rennen mit dem Tanzteam-Wilsdruff-Bus. Bei McDonalds am Hermsdorfer Kreuz waren wir jedoch chancenlos: Von den ursprünglich mehr als 30 Wilsdruffer Tänzern waren die meisten bei der Rückfahrt in private Fahrzeuge „verdunstet“. Auch bei uns verpassten einige wenige den besten Teil: Die After-Show-Bus-Party auf der Rückfahrt. Während die 7 verbliebenen Bonfire-Businsassen schonmal einen beruhigenden Vorsprung herausfahren konnten, hatte das beliebte Schnellrestaurant noch ca. 30 Moskito- und InsTanz-Burger zu bauen, bevor wir die Verfolgung aufnehmen konnten.

Kurz nach der thüringisch-sächsischen Landesgrenze, die wir hupend überquerten, kamen die beiden Geburtstagskinder an Bord zu ihrem Recht: Joleen und Romy bekamen ihre eigenen Geburtstags-Songs gespielt. Während der Kassenschlager Joleen, Scholiien, Scholihn, Schooolihiieen – Song relativ bekannt ist, musste Phil Schwarick als InsTanz-Teamkapitän eine Weile nach dem Romy-Song suchen. Der übrigens das Zeug zum Ohrwurm hat, falls man in Italien wohnt.

Unser bester Mann für ganz vorne Links bekam einen sehr herzlichen Applaus und merkte kurz vor Pirna mit abschließender Trockenheit an: „Bitte nehmt alles wieder mit. Wir haben keinen großen Keller. Wir brauchen die Sachen nicht alle. Umso weniger muss meine Frau hinterher aufräumen.“ Die Frau des Busfahrers ist unsere Franziska Stolzenbach. Welche diesmal für die Wimpern der Tänzerinnen eingeteilt war.

Nach dem Abschiedsfoto auf Pirnaer Busbahnhof bleibt folgendes Fazit übrig: Eine Busfahrt, die ist lustig. Ein Busfahrt, die ist schön. Eine Busfahrt, die in dieser Form hoffentlich nicht die letzte gewesen ist.

Instanz&Moskito auf großer Fahrt – ganz rechts unser Mann für ganz vorne links: Robert Stolzenbach

2. JMD Oberliga-Turnier 2017, Saalfeld, InsTanz und Moskitos

Laußnitz: Tanzsport-Intensiv-Wochenende zum Ersten

24. April 2017 in Allgemein, Ergebnisse

Der Tag:

Laußnitz, 9:44 Uhr, 16 Minuten vor Turnierbeginn, die Beisitzerin Ina Trodler nimmt ihren Mann zur Seite: “ Du Uli, mir ist gerade ganz schlecht. Der Weiter-Knopf im Turnierprogramm geht einfach nicht. Bitte übernimm du.“ Tatsächlich: Auch nach einem Neustart war das Programm nicht zur Mitarbeit zu bewegen. Jener Uli hatte eigentlich eher zufällig seinen Dienstrechner samt Handy mit nach Laußnitz genommen. Ein Glücksgriff, wie sich zeigen sollte. Auf dem ersten Rechner wurden mit Hilfe von Microsoft-Excel Wertungsrichterzettel neu gebastelt und für den Breitsport-Wettbewerb verwendet. Auf dem zweiten Rechner mit Hilfe einer TopTurnier-Demo-Version für max. 10 Paare erstmal die Turniere begonnen. Die Tänzer sollten ja nichts merken, dass hinter den Kulissen das Chaos herrscht …

Tom als Turnierleiter nutzte dann einfach Sichtungsrunden, um die Paare schon einmal zu beschäftigen, bis wir soweit waren.

Das hat vor allem deswegen weitestgehend geklappt, weil wir die Technikpannen mit Manpower ausgleichen konnten. Zum Beispiel dank der Familie Große (Dario, Kassandra und Kristin), welche das komplette Begrüßungs- und Siegerehrungs- und Urkundengeschäft abwickelten. Eine weitere Entdeckung des Tages ist das Talent von Annika Röhl als Musikfrau. Sie hat einfach ein perfektes Gespür für die Situation. Denn manchmal merken die Tänzer eben doch, dass etwas nicht läuft. Annika hat in diesen „Störfällen“ mit Discofox die Zeit verkürzt. Sehr zur Freude der Tänzer und Wertungsrichter. Ein solcher Störfall war, dass die Tänzer der SEN II B Klasse in der Rundenauslosung der Vorrunde den Wiener Walzer vermisst haben. Wir trauten unseren Augen kaum, dass solch ein Fall überhaupt noch vorkommen kann im Zeitalter von ESV und Digitalisierung.

Nach dem Einrichten eines Hotspot und Herunterladen der ESV-Daten in eine Programmkopie bekamen wir den lebenswichtigen Weiter-Knopf dann doch in den Griff.

Deshalb gibt es hier auch Ergebnisse vom Turnier.
Ergebnisse BSW Bambini Standard
Ergebnisse BSW Bambini Latein

Paar des Tages waren René Scholz und Tina Wurm. D-Klasse gewonnen, mitgetanzt, C-Klasse gewonnen, mitgetanzt. B-Klasse ins Finale gekommen und dort mit Platz 5 von 9 genau die Mitte erreicht. Jeder träumt davon, so etwas einmal zu erleben. René & Tina haben sich den Traum erfüllt.

Erfreulich war auch das Abschneiden auf der „Excelsior-SEN-III-B-Clubmeisterschaft mit tschechischer Beteiligung“. Obwohl das tschechische Paar favorisiert war, haben Andreas & Kriemhild erst im Quickstep mit 2:3 Tänzen den Sieg aus der Hand gegeben. Frank & Sabine sowie Karsten & Angela haben sich dahinter ebenso nichts geschenkt und gerecht in den beiden Turnieren die Punkte geteilt.

Der Abend:

In gewisser Weise war der 12. Frühlingsball eine Premiere. Dietrich & Ursula Rupp haben diese Veranstaltung über 11 Jahre zu dem gemacht, was diese heute ist: Ein gelungener Mix aus Showprogramm und viel Zeit zum selbst tanzen. An diesem Erfolgsrezept wollten wir rein gar nichts ändern. Aber mit Leben muss es dennoch erfüllt sein. Die Feuerprobe für das neue Organisationsteam rund um Frank Löwe ist gelungen. Eine Entdeckung des Abends war das Showprogramm des Karnevalsclub Laußnitz. Sechs Minuten Performance am Stück, die es in der Qualität in sich hatten. Der Schatzmeister des TSK Residenz Dresden, der auch unter den Gästen war, stattete der Trainerin der Showformation gleich einen Besuch ab. Vielleicht ergibt sich für die Formation außerhalb der Faschingssaison eine weitere Auftrittschance.

Für die Gäste stand der Abend auch unter dem Motto: Einmal mit Profis tanzen. Deshalb durften alle Tänzer des Showprogramms nach Ihren Auftritten ausschwärmen und sich Tanzpartner aus dem Publikum wählen, die den Anschein erwecken, dass diese das gern mal probieren würden.

Ausnahme war die Show von Erik & Julia als Höhepunkt des Abends. Danach war die Frage an das Publikum erfolgreich, ob sich jemand freiwillig meldet, die beiden besten Tänzer im Saal auszuprobieren. Unsere Jugendwartin Kristin Große ließ sich einen Tanz mit Erik nicht entgehen und Ragnar Luga, ein Austauschstudent aus Estland und ebenso Turniertänzer in seinem Heimatland schnappte sich die Julia.

Damit ging der Showteil eines gelungenen Abends zu Ende, wobei Ronald Kühn als DJ für den Publikumstanz dank seiner gelungenen Musikauswahl noch eine ganze Weile länger zu tun hatte.

Blaues Band 2017

17. April 2017 in Artikel, Ergebnisse

Alljährlich findet zu Ostern in Berlin eines der größten Tanzsportturniere Deutschlands statt: Das Blaue Band der Spree.
Unsere Paare beteiligten sich mit insgesamt 36 Starts. Hier die Ergebnishighlights:

1. Tag

  • In der Hauptgruppe B Standard (63 Paare) verpassten Steve & Steffi die 2. Zwischenrunde nur knapp. Sie kamen auf den 27.-29. Platz. In dieser Runde belegten Christoph & Camilla den Anschlussplatz (16.-17. Platz) zum Semifinale.
  • Ebenfalls den Anschlussplatz zum Semifinale (13.-14. Platz) belegten Holger & Elena bei den Senioren II D Standard (20 Paare).

2. Tag

  • In der Hauptgruppe II B Standard (25 Paare) belegten Josef & Antonia in der 1. Zwischenrunde den 15. Platz. In das Finale bei diesem Turnier zogen Christoph & Camilla ein und ertanzten sich hier einen hervorragenden 5. Platz
  • In der Hauptgruppe II A Standard (28 Paare) belegten Kiro & Sabine den Anschlussplatz (17.-20.) zur 1. Zwischenrunde und Eric & Lissy mit Platz 13 den Anschlussplatz zum Semifinale.
  • In der Hauptgruppe B Standard (70 Paare) zogen 3 Paare in die 1. Zwischenrunde ein:
    Christoph & Camilla belegten den 38.-39. Platz. Kurz dahinter teilten sich Steve & Steffi und Theo & Anna den 41.-43. Platz.
  • In der Hauptgruppe A Standard (56 Paare) zogen Paul & Franzi in die 1. Zwischenrunde ein und kamen dort auf den 36. Platz.
  • Im WDSF Turnier der Senioren I Standard (77 Paare) ertanzten sich Alex & Annett den 33.-35. Platz und Lars & Pia den 20. Platz.
  • In der Hauptgruppe II A Latein (30 Paare) durften Daniel & Olga für den 3. Platz eines der begehrten Gläser des Blauen Bandes mit nach Dresden nehmen.
    Blaues Band Berlin 2017

    Daniel Sieber & Olga Golikow

3. Tag

  • Daniel & Olga zogen in der Hauptgruppe A Latein (79 Paare) in die 1. Zwischenrunde ein und belegten Platz 32.

Wir gratulieren allen Paaren zu ihren Ergebnissen ??.
Alle Ergebnisse sind hier zu finden.

DM Standard und Weltranglisten

10. April 2017 in Allgemein

Die weiteste Reise zum Turnier traten am vergangenen Wochenende Lars und Pia an. Sie fuhren nach Wien um an zwei Weltranglistenturnieren der Senioren I Standard teilzunehmen. Dort erreichten sie am Freitag (39 Paare) den 12. Platz und am Samstag (34 Paare) den 11. Platz. Herzlichen Glückwunsch zu den Ergebnissen!

Am 08.04. fuhren Jenny und Jonatan nach Düsseldorf zu ihrer Deutschen Meisterschaft Standard. Wir gratulieren ganz herzlich zum 4. Platz. Mit ihrer Kür „Don Juan de Marco“ erreichten sie sogar Platz 3.

Die Haare bleiben dunkel

9. April 2017 in Allgemein, Artikel

„Das habt ihr doch alle gehört?“ Diese rhetorische Frage stellte Annika mit schelmischem Blick allen Anwesenden in der Umkleidekabine. Natürlich hatten es alle gehört. Der Chef hatte soeben ein echtes InsTanz-Team-Haarstyling ausgeschlagen. Aber dabei in einem Anflug von Leichtsinn angeboten, im Falle eines Aufstieges von InsTanz sich vom Styling-Team die Haare Excelsior-Rot färben zu lassen.
Ulis Haare haben in ihrem Leben noch nie Färbemittel oder Tönung gesehen. Nach dem Wunsch der Wertungsrichter des ersten Ligaturniers in Halle (Saale) wird das weiter so bleiben.

Das neue Thema von InsTanz lautet: TRUST
Vertrauen ist tatsächlich reichlich vorhanden. In die eigenen Stärken. In den Mannschaftsgeist. In die Trainerin.
Der Eroberung der Oberliga steht nichts im Weg. Auch bei InsTanz tanzen nur Menschen. Die verdammt aufgeregt sind beim ersten Mal. Die sich erst hineinfinden müssen.

Die Tänzer können stolz auf ihre Leistung sein. Insbesondere auf die Steigerung im Turnier. Losplatz 1 im Finale ist für einen Neuling gleich ein schwere Aufgabe. Das Ergebnis 52535 heißt: Exakt in der Mitte des Felder. Mit Tendenz nach oben, weil diese Wertung Pech bei der Majorität bedeutet.

Annika hat sich zumindest ein wertvolles Feedback vom Wertungsgericht „abgeholt“. Ihr wird etwas Passendes dazu einfallen.

Eine Sache war emotional neu: Erstmals kehrt die Mannschaft ohne „Vitrinen-Beute“ nach Hause zurück. Bei Abreise gab es zunächst keine Zeit, darüber großartig nachzudenken. Denn „Just in Time“ wurde die Straßenbahn und der Zug in Halle (Saale) Hbf erreicht. Ankommen, einsteigen, losfahren. Im Zug nach Dresden war die Stimmung ausgelassen, unser Schlachtruf weckte die Neugier von Mitreisenden. Die gemeinsamen Auswärtsfahrten als mannschaftbildende Maßnahme haben sich bewährt. Der Schlachtruf ist nicht nur mit Abstand am Lautesten, die Mannschaft hält zusammen und ist bereit für die nächsten Turniere. Saalfeld kann kommen.

 

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