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Jenny Rodríguez Pérez is born

28. Juli 2020 in Allgemein, Artikel

Bei unserer Cheftrainerin Standard hat es sich am letzten Wochenende „ausgemüllert“. Endgültig. Da lege ich mich jetzt einfach mal fest. Obwohl Jenny in der Vergangenheit immer mal für eine überraschende Kehrtwende gut war. Sonst wäre aus der krebsforschenden Diplombiologin wohl nie eine angehende Tanzschulinhaberin geworden.

Aber Jenny ist sich treu geblieben: Nur Männer aus fernen Ländern hatten eine Chance, ihr Eheversprechen zu erhalten. Jonatan hatte am letzten Wochenende in Meißen das Glück: Sie hat wirklich Ja gesagt.

Genau deshalb haben wir heute Jenny’s neuen Nachnamen mit einem dreifachen Quick-Quick-Slow im Vereinsheim herzlich begrüßt.
Wichtig sind dabei vor allem zwei Dinge:
1. Der Schrägstrich bzw. Akzent über dem i bei Rodríguez
2. Der Akzent über dem ersten e bei Pérez

Und die Kleinigkeit im Bild. An Jennys ausgestreckter Hand ist tatsächlich ein brandneuer Ehering dran.

Jenny mit Ehering und Geschenken

Als ich Kind war, sagte meine Oma über die meisten meiner Vorfahren: „Ja, die mussten heiraten.“ Wie ich später lernte: Weil Kinder unterwegs waren. Das „Kind“, was bei Jonatan & Jenny unterwegs ist, heißt: Tanzschule Rodríguez Pérez.
In der Tat: Tanzschule Rodríguez Pérez Müller hätte nicht so flüssig geklungen.

Lieber Jonatan, liebe Jenny,
wir wünschen euch, dass die gemeinsame Leidenschaft fürs Tanzen und für eure Partnerschaft bis zum Lebensabend anhält.

Im heutigen Ehe-Starterpaket waren deshalb auch ein paar kleine Heil- & Hilfsmittel von uns drin. Zum Beispiel mit dem Erinnerungsbild von Julie Warschat, um immer mal wieder nach den Herzen der Liebe greifen. Oder einem edlen Versöhnungstropfen vom Weingut Schuh.

Aber jetzt heißt es für uns üben: Nicht nur Standardtänze, sondern auch den neuen Namen unserer Trainerin.
Deshalb hier nochmal im Sprech: Dschennih Rrrodrrriehgess Pehress

Abschied MitStil – eine tragende Säule geht nach Berlin

11. Juni 2020 in Allgemein, Artikel

Als ich gestern auf dem Weg vom Vereinsheim zur offiziellen Verabschiedung auf der Wittenberger Straße bei MitStil vorbeifuhr, war alles leer.
Meine positiven Erinnerungen an diesen Ort – unserem zwischenzeitlichen Vereinslokal – wären ohne ihn und seinen charakteristischen Lebensmut gar nicht möglich gewesen: Phil Schwarick.

Schon allein das ist ein guter Grund für diesen Artikel. Den man an anderer Stelle in die Kategorie „Nachruf“ einordnen würde. Mit dem großen Vorteil, dass der Nachgerufene bei bester Gesundheit hoffentlich gerne diesen Text liest und dabei an erfolgreiche und erfüllte 21 Jahre beim TSC Excelsior zurückdenkt.

Als Jörg & Ute Schwarick den kleinen Steppke 1999 im damaligen Vereinsheim auf der Breitscheidstraße vorbeibrachten, war das schlicht der praktische Grund des kürzesten Weges.
Die langjährige Tanzpartnerschaft mit der anfangs noch deutlich größeren Franziska Stolzenbach – damals noch Schöne – hat beide sehr an den Verein gebunden. Nur dass sich die Wachstumsverhältnisse derart umkehrten, dass Phil & Franzi tatsächlich wegen des enormen Höhenunterschieds irgendwann das gemeinsame Tanzen aufgaben.

Phil war die meiste Zeit vom Bereich STD/LAT fasziniert. Er hat es bis auf Platz 8 der ewigen Bestenliste der sächsischen Tanzherren geschafft. Nach dem Ende seiner Trainerausbildung hatten wir im Verein eine aus meiner Sicht wirklich bombige Idee: Den Aufbau einer HipHop-Gruppe mit ihm als Trainer. OK, diese Bombe hat ausnahmsweise nicht gezündet und der Trainerschein inzwischen sein Verfallsdatum erheblich überschritten.

Als Phil 2015 als „Ersatzmann“ für den umgeschulten und wieder abgesprungenen Standard/Lateintänzer Oliver Mothes beim Aufbau der JMD-Formation in Gespräch war, galt die Losung: Es ist ein Mann. Seid bitte nett zu ihm, damit er bleibt.
Die Mädels müssen derart nett gewesen sein, dass er bis heute kein Turnier seiner Formation InsTanz verpasst hat.
Was ihn übrigens nicht davon abhielt, weiter parallel auch Ballett zu machen und mit Annika Standard/Latein zu tanzen. Später auch JMC-Solo und Duo mit Lilly.
Immer nach dem Prinzip: Wenn, dann volle Power.

Zum Titelthema:
Mag sein, dass das Gesamtgewicht der von ihm transportierten Serviertabletts in der Gastro uneinholbar auf Platz eins liegt.
Aber danach kommt sofort das von ihm transportierte „Lebendgewicht“ seiner Mittänzer*innen.
Phil ist nicht nur körperlich eine tragende Säule, sondern auch emotional: Als bisher langjährigster Kapitän seiner Formation.
Stichwort Emotion:
Ich habe Phil einen der schönsten und emotionalsten Momente meines Lebens zu verdanken.
Beim ersten JMD-Turnier des TSC Excelsior Dresden habe ich mich im wahrsten Sinne des Wortes tierisch auf das große Finale der Veranstaltung gefreut. Einen Heiratsantrag für Annika, welchen er mir als Moderator zwangsläufig vorher verraten musste.
zum Nachlesen

Phil heißt für mich: Bunt. Vielfältig. Kraftvoll. Emotional. Ohne sichtbare Bremsspuren immer für eine überraschende Kehrtwende gut.
Insbesondere die Kraft seiner unverwechselbaren Stimme bleibt mir als „Ohrwurm“ im Gedächtnis. Wenn er seiner Formation regelmäßig die drei wesentlichen Fragen stellte:
1. „Wir sind?“ Antwort: Ein Team
2. „Wir sind?“ Antwort: InsTanz
3. „Was ist der Boden?“ Antwort: Unser Freund

Mein Fazit:
Danke Phil, dass du ein Teil des Teams Excelsior warst und 21 Jahre viel Farbe in diesen Verein gebracht hast. Die nächste Kehrtwende darf dich gern zu uns zurückbringen. Oder ins Finale der deutschen SEN I Standard/Latein-Klasse?
Viel Glück in Berlin auch ohne Hebungstraining für Serviertabletts und Tänzer*innen.

Neustart geglückt

25. Mai 2020 in Allgemein, Artikel, Pressemitteilungen

Nur knapp eine Woche ist es her, dass wir den Neustart in unserem Vereinsheim wagen konnten. Wenige Tage zuvor hatten wir noch nicht daran geglaubt. Stattdessen stand ein weiteres Outdoor-Training auf dem Programm. Doch der Reihe nach:

Nach der erfolgreichen Outdoor Premiere auf der Donner Straße war es dem Verein am 14.05. erneut gelungen eine der begehrten Outdoorflächen für ein Training zu ergattern. Diesmal fand das Training auf der Bodenbecher Straße statt. Da Julia aufgrund einer Verletzung das Training zwar begleiten, aber nicht aktiv leiten konnte, blieb ihr nur die Supervision. Kurzerhand übernahmen Erik und Steve das Ruder. Wie auf den unterstehenden Bildern unschwer zu erkennen ist, hatten alle TeilnehmerInnen (trotz unwegsamer Bedingungen) erneut eine Menge Spaß.

Die größte Begeisterung löste jedoch nicht das Training selbst, sondern die Nachricht das ab dem 18.05. wieder ein Training in den Vereinsräumen des TSC Excelsior möglich sein sollte, aus.

Um alle Vorschriften und Regularien zu erfüllen waren waren Sylvia Bühn und Steve Hädicke in der vorgegangen Woche emsig mit der Erstellung eines Hygienekonzeptes auf Grundlage des Vorschlagspapier des DTV beschäftigt. Einbahnstraßenregeln, Standorte von Desinfektionsspendern, Aufklärungen, Umkleidekapazitäten und Maskenpflicht waren dabei nur einige der allgegenwärtigen Schlagworte. Zu unserer aller Verwunderung wurden wir dann von der neuen Allgemeinverfügung der sächsischen Landesregierung überrascht: während zahlreiche Ideen zum kontaktlosen Training – zumindest theoretisch – erprobt worden waren, durfte nun plötzlich in einigen Sektionen wieder in gewohnter Gruppenstärke und mit Partnerkontakt trainiert werden.

Entsprechend begeistert waren die Paare, als diese am vergangenen Montag das Training in unseren Vereinsräumen wieder aufnehmen konnten.

Zwar gilt es weiterhin einige Beschränkungen zu beachten – einige Gruppen (insbesondere die TeilnehmerInnen der JMC-Sektion) müssen weiterhin kontaktlos trainieren – doch wir sind wieder zurück in unserem Verein. Auch wenn es noch nicht ganz „wie früher“ ist: Zu Hause tanzt es sich doch am Besten.

Start Trainingsbetrieb ab 18.05.2020

16. Mai 2020 in Allgemein, Artikel

Ab 18.05.2020 können alle Angebote für Mitglieder ab 6 Jahren wieder stattfinden.
Bitte haben Sie Verständnis, dass die Angebote für Kinder im KITA-Bereich bis Pfingsten weiterhin pausieren.
(Franzi & Annika im Vereinsheim sowie Heike in der KITA-Flohkiste)

Grund:
Die Umsetzung des Hygienekonzepts wird uns fordern.
Da im KITA-Altersbereich die Bindung an die Eltern am Größten ist, möchten wir erst Erfahrungen mit größeren Kindern sammeln, ob und wie wir das Hygienekonzept in der Praxis umsetzen können.

Hygienekonzept:
Bitte das Hygienekonzept gründlich durchlesen und alle Nutzer des Vereinsheims die Videos anschauen.

Verhaltensregeln Parkettsaal
Verhaltensregeln Tanzbodensaal
Verhaltensregeln Laminatsaal

Bei allen Mitgliedern der Vereinsjugend müssen die Eltern die nachstehende Erklärung zur Einhaltung des Hygienekonzepts unterschreiben.
Dabei muss angegeben werden, ob die jugendlichen Tanzpartner wieder mit Kontakt tanzen dürfen.
Bitte umgehend unterschreiben und zurücksenden an:
vorstand@excelsior-dresden.de
Ansonsten muss es vor dem ersten Training beim Trainer abgegeben werden.

Bei allen ordentlichen Mitgliedern ab 18 Jahren setzen wir voraus, dass diese mit der Teilnahme am Training das Hygienekonzept umsetzen und freiwillig über den Kontakt mit Ihrem Tanzpartner entscheiden.

Standard/Latein:
In dieser Sparte kann das Training durch die erfolgten Lockerungen nahezu ohne Einschränkungen stattfinden.

JMC/Ballett:
Leider ist hier kein Kontakt zwischen den Sportlern erlaubt. Der Mindestabstand muss eingehalten werden.
Das Training muss daher von den Trainern bis auf Weiteres entsprechend umgestellt werden.

Folktanz:
Leider sind hier keine Kreis- und Kettentänze erlaubt. Bei Paartänzen sind keine Partnerwechsel erlaubt. Der Mindestabstand muss eingehalten werden.
Da wegen des Abstandsgebotes von 1,5 Metern max. 20 Personen im Gemeindesaal des St. Petrus gleichzeitig trainieren dürfen, ist eine Teilung der Gruppe erforderlich.

freies Training:
Der Verein muss im Fall einer Erkrankung eines Vereinsmitglieds mit COVID19 die Infektionskette nachweisen.

Deshalb:
Freies Training ist bei Sylvia Bühn buehn@excelsior-dresden.de bis max. 24 Stunden vorher anmeldepflichtig.
Hier kommt vorübergehend im Ordnungsgeld-Katalog des Vereins für aktive Sportler eine vierte Position hinzu:
– Freies Training ohne Anmeldung: 10 €

Als Info, welche Ordnungsgelder gibt es dort schon:
– Schautanzen ohne Anmeldung: 10 €
– unentschuldigtes Fehlen beim Turnier: 20 € (das meldet der DTV an den Verein)
– Verstoß gegen die Saalordnung: 10 €

Deutsche Meisterschaft JMC – InsTanz ist dabei!

15. Mai 2020 in Allgemein, Artikel, Pressemitteilungen

Inmitten der Krise erreichte uns eine fantastische Nachricht: Nachdem die JMC-Ligasaison 2020 nach nur einem Turnier in der 2. Bundesliga und ohne Turnier in der 1. Bundesliga abgebrochen worden war, veröffentlichte der DTV nun eine Pressemitteilung in welcher bestätigt wird, dass die Deutsche Meisterschaft zwar nicht wie geplant im Sommer, dafür aber im Herbst stattfinden wird.

Neben den 9 Mannschaften der 1. Bundesliga sind jeweils die drei Erstplatzierten der 2. Bundesliga zu diesem Turnier geladen. Nach dem silbernen Debüt in Mannheim hat somit auch unsere Formation InsTanz ein Ticket zur DM gelöst und darf sich am 31.10./01.11. über eine Teilnahme beim wichtigsten nationalen Turnier freuen. Die Nachricht sorgte natürlich für Freudensprünge bei Trainerin und Team. Und auch wenn noch nicht ganz sicher ist in welcher Form und in welchem Umfang des Training bis dahin stattfinden kann, freuen wir uns schon jetzt auf JMC der Spitzenklasse. Wo genau das Turnier stattfinden wird ist übrigens auch noch nicht ganz sicher, da in der eigentlich geplanten Ausrichterstadt Ibbenbühren im genannten Zeitraum keine geeignete Halle zur Verfügung steht.

Es bleibt also abzuwarten wohin die Reise geht. Die Koffer dürfen allerdings schon gepackt werden.

Ein kleines Bisschen Normalität

13. Mai 2020 in Allgemein, Artikel, Pressemitteilungen

Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit. Gemeinsam mit einer bunten Schar an Begleitern machten sich die Tänzerinnen und Tänzer des TSC Excelsior auf den Weg nach Frankfurt am Main….

Eigentlich hätte so der Artikel für das vergangene Wochenende beginnen sollen. Aufgrund der Pandemie kam alles anders und auch das größte Amateurtanzsportturnier der Welt musste – wie viele andere Veranstaltungen in diesem Jahr – ausfallen. Sportwart Steve Hädicke erinnerte emotional mit einer kleinen Video-Hommage an das vergangene Jahr und so manches Tänzerherz wurde dabei ganz schwer. Hoffentlich können wir uns 2021 wieder in die Metropole am Main auf den Weg machen.

Eine gute Nachricht gab es dann aber dennoch: wie schon in der letzten Mittelung bekannt gegeben durfte am Wochenende gemeinsam getanzt werden. Auf dem Fußballplatz des SV Eintracht Strehlen durften wir ein kleines Gruppentraining unter der Leitung von Julia Luckow (mit tatkräftiger Unterstützung von Camilla Kroggel und Antonia Adam) abhalten. Sicher, Training auf Kunstrasen ist gewöhnungsbedürftig. Und auch an die Abstands- und Kleingruppenregeln müssen wir uns im Tanzsport erst einmal gewöhnen. Dennoch kamen alle TeilnehmerInnen ordentlich ins Schwitzen und bestätigten auf Nachfrage, wie sehr sie sich freuten, endlich wieder ein „echtes“ Training wahrnehmen zu können. Der lange Weg zurück zur Normalität beginnt mit einem ersten kleinen Schritt. In unserem Fall auf Kunstrasen. Einige Bilder der sichtlich begeisterten TeilnehmerInnen findet ihr anbei.

Das wir uns jedoch auf einem guten Weg befinden zeigen auch die neuen Lockerungsmaßnahmen der sächsischen Landesregierung: ab dem 15.05. darf prinzipiell auch wieder in geschlossenen Anlagen unter Einhaltung eines vom Gesundheitsamt genehmigten Hygienekonzeptes trainiert werden. Wir dürfen also hoffentlich schon bald wieder unser geliebtes Vereinsheim betreten. Aktuell arbeitet der Vorstand – allen voran Sylvia Bühn – fieberhaft an der Erstellung und Umsetzung eines entsprechenden Konzeptes. Ziel ist es mit dem Training in der kommenden Woche beginnen zu können. Drücken wir die Daumen das es damit klappt!

Latin @ Home Vol. 4

5. Mai 2020 in Allgemein, Artikel

Wie versprochen hat die nächste Trainingslektion dieses Mal nicht so lange auf sich warten lassen. Anbei findet ihr die 4. Edition unserer Lateintrainingsvideos. Wir wünschen euch viel Spaß!

P.s.: da nächste Video ist schon abgedreht. Entsprechend wird die Wartezeit auch dieses Mal nicht ganz so lang sein.

Nachtrag: das Video findet ihr ab sofort nur noch im internen Bereich der Website. Vielen Dank für euer Verständnis.

Turbulente Rückkehr

25. Februar 2020 in Allgemein, Artikel, Pressemitteilungen

So hatten sich Erik und Julia das nicht gedacht. Am Sonntag hatten die Beiden eigentlich vor nach Dresden zurückzukehren. Die Heimreise aus ihrem sonnigen Domizil im Süden hatten Sie bereits einen Tag zuvor und problemlos absolviert. Als Trainerin und Landessportwart ließen es sich die Beiden aber nicht nehmen bei der DM Junioren II / Jugend in Stuttgart live vor Ort zu sein um die sächsischen Teilnehmer/innen nach Leibeskräften zu unterstützen.

Sonntag dann war die Rückkehr nach Dresden geplant. Während die Hinreise nach Lyon von Sturmtief Sabine begleitet wurde und alles andere als ruhig verlief, war es auf dem Rückweg Sturmtief Julia welches unsere Weltmeister begleitete. Als der Flieger (mit 2h Verspätung) schließlich Dresden erreichte kulminierte auch die Situation in der Luft und die begleitenden Sturmböen. Nach einem gescheiterten Landeversuch brach der Pilot den Versuch ab, startete durch und entschied sich für eine Rückkehr zum Abflughafen in Stuttgart. Dies geschah natürlich sehr zum Ärger aller Mitreisenden als auch aller Fans und Vereinsmitglieder am Dresdner Flughafen welche einen rauschenden Empfang für Julia und Erik vorbereitet hatten.

Letztgenannter musste kurzerhand verschoben werden und fand schließlich in den Vereinsräumen des TSC Excelsior statt. Zahlreiche Fans, Freunde, Wegbegleiter, Bekannte, Verwandte und Vereinsmitglieder waren gekommen um Julia und Erik den Abend zu versüßen und gemeinsam mit Ihnen auf den Erfolg bei der diesjährigen WM anzustoßen. Auch Erik und Julia fanden die passenden Worten um sich bei den anwesenden zu bedanken und die Paare des Vereins für die eigene tanzsportliche Karriere zu motivieren. Der Abend klang in einem gemütlichen und entspannten Rahmen aus.

Damit ist das Kapitel Lyon und WM 2020 nun beendet und wir sind gespannt welche nächsten großen Aufgaben uns und unsere Weltmeister erwarten.

Letztes Wochenende LYON – dieses Wochenende „nur“ Radebeul

24. Februar 2020 in Allgemein, Artikel, Ergebnisse

Von Steve Hädicke

Als Sportwart des Vereins ist es mir ein starkes Anliegen, unsere Leistungssportler so gut es geht zu unterstützen. Letztes Wochenende als Zugfraktion endlich mal TGV fahren, dieses Wochenende lediglich in die Nachbarstadt.

14. SSWE – Sächsisches Senioren Wochenende – normalerweise immer 14 Tage vor Ostern. Dieses Jahr hat der DTV zeitgleich die Deutschen Meisterschaften der Kombination nach Klein Nordende vergeben und die Durchführung der S-Klassen nicht genehmigt. Ein neuer Termin musste gefunden werden. Das Turnier wird schon lange von TC Rot-Gold Meißen geplant und durchgeführt. Nichtdestotrotz werden für solche Turnierwochenenden auch Helfer von anderen Sächsischen Vereinen benötigt, sei es als Wertungsrichter, Mann an der Musik oder eben Turnierleiter. Und so kam es, dass unser Vorsitzender Ulrich Trodler dieses Jahr der Turnierleiter für die Samstagsveranstaltung war.

Den Anfang machten Matthias Geyer und Elisa Darr, die „Neulinge“ in der Seniorenklasse sind. Was Ihnen allerdings gleich zu Beginn des Turniers auffiel, als Elisa zu Jana sprach: „Interessant, wie herzlich so ein Turnier sein kann, irgendwie hat man das Gefühl gleich geborgen zu sein. Gar nicht wie bei den Hauptgruppenpaaren, wo es einer Ellenbogen-Gesellschaft gleicht.“

Jana und Hilmar waren spontan ebenfalls angereist, um die Paare unseres Vereins zu unterstützen. Kurz nach dem Eintanzen überraschte mich ein weiteres Seniorenpaar aus dem Verein – Ehepaar Schückel. Beide ebenfalls aktive Turniertänzer, allerdings noch nicht ganz fit für den Angriff auf der Tanzfläche.

12 Paare, was bedeutet die Vorrunde findet in 2 Gruppen statt. Während heutige HGR-Turniere bei einer Zahl von 500 Startmeldungen in 2 Tagen aus dem Häuschen sind, ist es bei den Senioren ganz normal, dass die Starterzahlen Jahr für Jahr steigen.

Elisa und Matthias indes tanzten eine hervorragende Vorrunde. Während Matthias gekonnt den anderen Paaren auf der Tanzfläche ausweicht, versucht sich Elisa auf das Wegstrecken Ihres Kopfes zu konzentrieren. Was beide nicht verheimlichen konnten war Ihre pure Freude am Tanzen. Es erfüllt alle beim Zusehen mit Glückseligkeit, wenn man sehen kann, dass Tanzen kein Kampf ist, sondern Spaß machen kann. Zurecht durften sich Matthias und Elisa über den Einzug in die nächste Zwischenrunde mit 8 Paaren freuen und noch einmal Ihr Können unter Beweis stellen. Sie glänzten und strahlten im Wirklichen Sinn weiterhin. Das Sie im Finale stehen würden war offensichtlich. Jetzt kam es nur darauf an, welche Platzierung sie erreichen. Auch im Finale gaben neben den anfeuernden Vereinskameraden auch die Beiden alles und wurden schlussendlich mit der Silbermedaille belohnt. Elisa konnte kaum Ihre Freude fassen und war beschäftigt Ihre Freudentränen ohne Schminkausrutscher weg zu tupfen.

Anschließend sollte es mit dem Doktorenehepaar Barths und dem Ehepaar Klein in den Senioren III B an den Start gehen. Hier standen 20 Paare auf der Startliste. Leider war nach dem ersten Tanz für Andreas und Kriemhild leider direkt schon Schluss. Er war beim Ersten Schritt ausgerutscht und hatte sich vermutlich eine Aduktorenzerrung zugezogen. Leider muss man sagen, die Beiden trainieren wirklich viel und ehrgeizig. Nun ja, Wir wünschen natürlich schnelle Genesung! D.h. natürlich für den Rest alle Augen auf Mario und Catharina. Die Beiden, die mir verrieten, dass Sie jetzt schon mind. 3 wenn nicht sogar 4 mal die Woche zum Training in die Vereinsräume kamen, waren Top motiviert und wollten endlich nach längerer Turnierpause mal wieder angreifen. Im Langsamer Walzer noch etwas nervös, gelangten Sie mit jedem Tanz mehr Sicherheit und Zuversicht. Auch die schwierige Slowfox – Seite klappte auf Anhieb und war auch im Takt. Gespanntes Warten auf die nächste Rundenauslosung. Dann die Ernüchterung, es hatte nicht gereicht. Obwohl beide Ihr Ziel erreicht hatten und auch während des Tanzen ein persönlich gutes Gefühl hatten, konnten oder wollten Sie das Ergebnis nicht akzeptieren. Jedoch stand die Frage im Raum, lohnt es sich da überhaupt in der Senioren II an den Start zu gehen?! – Mit vereinten Kräften redeten wir Teamkameraden Ihnen zu und versuchten die Beiden davon zu überzeugen, dass Turnier nicht abzusagen, und es als Chance für die Turnier-Routine zu nehmen. Per What’s App Nachricht auch von unserer Standardtrainerin Jenny Müller versuchten wir mit allen Mitteln sie zum Tanzen zu überreden. Gesagt, getan, Mario und Catharina tanzten die Senioren II. Diesmal standen nur 16 Paare auf der Startliste, was dem Veranstalter kein Abbruch tat, die Vorrunde trotzdem in 3 Gruppen durchzuführen. Durch Ihre lockere Einstellungen jetzt in der jüngeren Leistungsklasse nun nichts mehr reißen zu können, tanzten Sie locker flockig Ihre 5 Tänze. Danach wieder gebanntes Warten bis zur neuen Rundenauslosung. Dann die Enttäuschung, obwohl sich Beide so wohl und auch gut in Ihrem Tanzen gefühlt haben, war es im Endeffekt nur der Platz für den Sieger der Herzen.

Ich kann als aktiver Tänzer diese Gefühl absolut nachvollziehen und redete den Beiden zu, nicht das Ergebnis mit zu nehmen, sondern vielmehr das Gute Gefühl zu speichern. Wir schauten uns gemeinsam noch Ihr Finale an und wetteten wie die Wertungsrichter die Platzierungen auf die 6 Paare verteilen würde. Schlussendlich war an diesem Samstag bloß eine Medaille für unseren Verein dabei, trotzdem war ich mit Stolz gefüllter Brust auf dem Heimweg, weil ich für erkannt habe, dass sich unsere Seniorenpaare gegenseitig unterstützen und auch unsere Neulinge in der Altersklasse angekommen waren. Danke, dass ich dabei sein durfte. Ich hoffe die Impressionen der wenigen Bilder können dieses Gefühl an die Anderen überspielen. #GoExcelsior

Bronzemedaille bei der WM für Erik und Julia!

15. Februar 2020 in Allgemein, Artikel, Ergebnisse, Pressemitteilungen

Am späten Samstagabend erreichte uns die Nachricht der mitgereisten Fans: Erik und Julia haben ihr Ziel knapp verfehlt! Der WM-Titel in der Königsdisziplin des Tanzsportes geht in diesem Jahr nach Spanien. Erik und Julia belegen hinter dem Paar aus Frankreich den 3. Treppchenplatz.

In einem wahren Turniermarathon welcher bereits um die Mittagsstunden begann hatten sich Erik und Julia von Runde zu Runde getanzt. Die quälend langen Pausen forderten ein Höchstmaß an Disziplin um die Konzentration und den Fokus zum richtigen Zeitpunkt zu wahren und pro Runde die jeweils beste Leistung zeigen zu können. Souverän meisterten Erik und Julia diese Aufgabe und kämpften sich so von Runde zu Runde. Während das Feld der Konkurrenten immer kleiner wurde zeigten Erik und Julia konstant hervorragende Leistungen und steigerten sich bis zum großen Finale. 10h nachdem das Turnier begonnen hatte folgte schließlich das furiose Finale. Angepeitscht von den vielen Mitgereisten Fans, Schlachtenbummlern und dem begeisterten französischen Publikum glich der Palais des Sports einem wahren Hexenkessel. Erik und Julia nutzten die Stimmung zu ihrem Vorteil und tanzten ein großartiges Finale. Nach 40 getanzten Tänzen war das Turnier beendet.

Das Warten auf das Ergebnis dehnte sich zur wahren nervlichen Zerreißprobe. Hatten sie es geschafft? Als die Turnierleitung schließlich das Ergebnis verkündete folgt die Überraschung: Erik und Julia belegten den 3. Platz und konnten ihren Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen. Stattdessen gewinnen die Beiden jedoch die Bronzemedaille und dürfen nun einen kompletten Medaillensatz (2018 – Silber, 2019 – Gold) ihr eigen nennen. Auch wenn Erik und Julia ihr pesönliches Ziel um Haaresbreite verfehlt haben können wir zu dieser abermals grandiosen Leistung auf international höchstem Niveau nur herzlich gratulieren.

Wir sind stolz auf euch, freuen uns schon jetzt auf eure Heimkehr, stoßen auf euch an und wünschen euch eine unvergessliche Nacht!

Herzlichen Glückwunsch aus Dresden nach Lyon!

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