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Neue Taktik für NeustArt in der Jugendlandesliga

10. März 2019 in Allgemein, Artikel, Pressemitteilungen

Das Erste Turnier für NeustArt in der Jugendlandesliga stand an. Zum Saisonauftakt ging es dieses mal nach Gera. Während unser Vereinsvorsitzende Uli schon am Tag zuvor die Halle „besuchte“ und zwar als Turnierleiter, war er mit den örtlichen Gegebenheiten bestens vertraut und konnte alle möglichen Fragen der Fans beantworten.

Fangen wir doch von Beginn an, den Tag Revue passieren zu lassen:

Der Vorstand ließ es sich nicht nehmen und charterte einen Reisebus für das JMD-Team NeustArt samt Eltern, Freunden und größerem InsTanz-Fanclub. Der Gedanke sollte sein, diesmal nicht das am weitesten entfernte Turnier finanziell zu unterstützen, sondern den emotional stark beanspruchten Saisonauftakt.
Nach einem grandiosen Start der großen JMD’ler (siehe Artikel weiter unten) am letzten Wochenende, wollten die „Kleinen“ Damen nun auch ihr Bestes zeigen. Trotz der frühen Abfahrtszeit von 7 Uhr, was gerade den Fanclub einiges an Motivation kostete seinen freien Sonntag zum Anfeuern herzugeben, kamen alle pünktlich. Sodass nach einer gefühlt kurzen Fahrt von 1,5 h der Bus "Team Excelsior" in Gera einrollte. Zunächst wurden – typisch Deutsch – von den mitgereisten Fans die besten Tribünenplätze mit Jacken, Schals und Rucksäcken belegt, um später für das Turnier die besten Sichtplätze zu haben.
Während das Team sich mit seiner Trainerin – Annika Röhl – seelisch, moralisch und körperlich auf das Turnier vorbereitete, war der Fanclub kreativ im Zeitvertreib. Neben dem entwickeln fiktiver finnischer Namen für den Geografieuntericht einer angehenden Lehrerin, spielte man in größerer Runde Name, Stadt, Land, was nicht nur die lange Wartezeit reduzierte, sondern allen Beteiligten auch noch sichtlich Spaß machte.

13 Uhr war es dann endlich soweit und das Turnier wurde gestartet. Nicht nur dass NeustArt die Startnummer 1 hatte, zog die Teamkapitänin auch noch die 1 für die Vorrunde, was nicht sonderlich zur Begeisterung beisteuerte. Jedoch letztendlich mit der Gewissheit im Finale von Starposition 7 einen leichten Hoffnungsschimmer gab. Als erstes Team ein Turnier zu starten ist es immer schwer – die Wertungsrichter sind bisher völlig unvoreingenommen, da sie noch keine anderen Teams zum direkten Vergleich haben. Gleichzeitig ist bei den Tänzerinnen der Adrenalinspiegel extrem hoch. Und auch die leichte Nervosität war in dem ersten Durchgang an zwei drei Stellen sichtbar. Die mitgereisten Fans waren natürlich trotzdem zufrieden und feuerten ihr Team an. Neben zwei Teams aus Leipzig, waren auch der gastgebende Verein mit einer Formation vertreten sowie die Städte Könnern, Freiberg und Saalfeld.
Im Finaldurchgang wurde es für die Zuschauer und vor allem für den großen Fanclub von NeustArt noch einmal spannend. Da alle anderen Formationen ihr Können noch einmal unter Beweis stellen konnten, stieg die Anspannung spürbar nicht nur beim Team, sondern auch auf der Tribüne. Dann der Durchgang und allen Fans stand die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Die Formation zeigte ihren besten Durchgang, kleine Schnitzer, die den Laien in der Vorrunde noch aufgefallen waren, gab es nicht mehr. Somit konnte mit Spannung das finale Ergebnis erwartet werden.

Wie die Reaktionen des Teams auf die Wertung war, können Sie selber im Video nachvollziehen. Es sei nur so viel gesagt, welches Ergebnis damit am Ende feststand war den Tänzerinnnen dabei allerdings noch nicht klar. Man erkennt es auch an den nicht sicheren Blicken und den Blicken zur filmenden Trainerin.

Jedoch behaupteten sie sich mit zwei Einsen und einer Zwei, und belegten aus unserer Sicht verdient einen hervorragenden 2.Platz. Die mitgereisten InsTänzer konnten das Glück der Wertung nicht fassen und suchten den schnellsten Weg zur Fläche auf, um ihren jungen Schützlingen zu gratulieren. Das gemeinsame Siegerfoto können Sie ebenfalls sehen, genauso wie die erleichterten Gesichter und teilweise von Freudentränen gezeichneten Mimiken.

Es war mir eine Freude, als neu gewählter Sportwart das Team NeustArt zu begleiten und einen schönen Saisonauftakt mitzufeiern.

P.S.: Natürlich möchte ich mich hier auch noch einmal im Namen unseres Vereins bei unserem Busfahrer für seinen geleisten Dienst bedanken - Herzliches Dankeschön "Onkel Busfahrer" und DJ Phil'ly' für eine gelunge Partyheimfahrt mit dem legendären Boxenstop bei der Goldenen Möwe. :)

Zum Heulen schön – wenn Träume wahr werden

3. März 2019 in Allgemein, Artikel

Das faszinierende am Sport ist: Manchmal werden unmögliche scheinende Dinge möglich. Die betroffenen Sportler sind vor Glück regelrecht fassungslos.
Aber: Das passiert statistisch so selten, das 99 % der Sportler zwar davon träumen, es jedoch niemals am eigenen Leib erleben.
Ich habe es mit der Formation InsTanz am 02.03.2019 im hessischen Klein Gerau live miterleben dürfen.

Bei Deutschlands Sportart Nr. 1 fallen mir zwei Beispiele ein:
Der 1. FC Kaiserslautern steigt im Jahr 1998 in die Bundesliga auf und wird sofort deutscher Meister.
Griechenland wird 2004 Fußball-Europameister.
Der Mann, der beide Wunder möglich gemacht hat: Otto Rehhagel.
Auch der sächsische JMD-Tanzsport hat eine „Frau Rehhagel“.
Das herrliche ist: Sie unterrichtet in meinem Verein. Ihr Name: Annika Röhl.

Ich habe mir folgende Frage gestellt: Was macht Trainerpersönlichen eigentlich aus, die solche Wunder vollbringen können?
Mein Gefühl: Zuckerbrot und Peitsche.
Eine bedingungslose Hingabe zur Mannschaft, die in schwierigen Phasen mit der Trainerin zusammensteht.
Eine kompromisslose Disziplin, trotz Rückschlägen den eigenen Weg zu gehen. Gerade weil dieser vom „Mainstream“ abweicht, dem viele nacheifern.
Eine Förderung der Sportler mit der simplen Forderung, neben sportlichen Fähigkeiten vor allem menschliche Reife zu entwickeln.

Annika konfrontiert die Tänzer zum Beispiel mit Improvisation.
Impro … was Bitte? Improh Gott … wie soll das bloß funktionieren?
Diese Trainingsmethode fordert Reifung heraus.

Das Thema des Jahres 2019 heißt: I am a human being, nothing can be Alien to me. (Maya Angelou) Ein Statement gegen Rassismus.
Ein Projekt, bei dem alle Tänzer mitarbeiten konnten, sollten, mussten. Schon beim Eintanzen wird klar: Die Tänzer lieben ihre Choreografie.

In der Vorrunde: Gänsehaut, die Augenwassertalsperren sind zum Bersten gefüllt.

Nach der Vorrunde passiert etwas sehr Spezielles: Der Turnierleiter verkündet in chronologischer Reihenfolge die weitergekommenen Formationen. Unsere Nummer ist erstmal nicht dabei.
OK: Es kann als Aufsteiger ja auch nicht immer klappen, dass man auf Anhieb im großen Finale landet.
Als letzte Formation kommt dann doch noch unsere Startnummer: Neben der Glücksseligkeit über diesen Moment schaut die Mannschaft umgehend zu mir: Ob ich da wohl dahinter stecke?

Großes Ehrenwort: Diesmal nicht.  Zugegeben, auch ich ermittle als Turnierleiter manchmal die besten Sportler einer Vorrunde, lasse diese beim chronologischen Vorlesen der Qualifizierten zunächst bewusst aus und jage diesen damit vielleicht einen kleinen Schrecken ein.

Großes Finale: Idealer Losplatz fünf, ein großartiger Durchgang. Danach vergießen die Tänzer gemeinsam Tränen. Die Mannschaft hat technisch und emotional alle Trümpfe rausgelegt. Wir können ganz gelassen auf die Wertung warten. Als vor unserer Wertung immer noch 4 Einsen drin sind, kommt dieser „Oh mein Gott“ Moment.

Ohne Worte 🤩😭😍

Gepostet von InsTanz am Samstag, 2. März 2019

 

Die Wertung 11112 ist noch besser als beim letzten Turnier eine Liga tiefer. Dieses unmöglich scheinende Ergebnis war endgültig zu viel für die Augenwasserspeicher: Die Flüssigkeit muss raus.

Das Wunderbare ist: Ich war als einer von 5 InsTanz-Fans live dabei und hatte ein InsTanz-Backstage-VIP-Paket für dieses Turnier „gebucht“:
Gemeinsames Abendessen mit der Mannschaft. Rote Formations-„Chef“-Glückssocken im Fan-Starter-Set für diese Saison. Ein Instanz-Teamhaarstyling, gratis durchgeführt durch die Chefstylistin der Mannschaft: Nadja.
Denn da war ja noch eine Kleinigkeit bezüglich meiner Haarfarbe zu erledigen, welche ich für den Aufstieg in die Regionalliga verwettet hatte.

Apropos Nadja: Wenn die Mannschaft gerade ein akutes Defizit hat, dann beim Wimpernkleben. Nadja bekam spontan für die geduldigen maskenbildnerischen Nacharbeiten von ihren selbstkritischen Teammitgliedern eine Wochenration ihres Lieblingsgetränks geschenkt: Gin Tonic.

Ich freue mich auf die nächsten Turniere. Ein paar Tränen habe ich beim Schreiben dieses Beitrags eingebüßt, denn es war einfach zum Heulen schön an jenem 02.03.2019 in der Sporthalle Klein Gerau.

Deutsche Meisterschaft Latein der Jugend in Bad Aibling

24. Februar 2019 in Allgemein, Artikel, Ergebnisse, Pressemitteilungen

Wir gratulieren den Teilnehmern der Deutschen Meisterschaft zu den gezeigten Leistungen!
In einem tollen Feld mit 57 Paaren aus ganz Deutschland reisten 3 Paare des TSC Excelsior Dresden an. Frisch aufgestiegen in diese Klasse Simon&Gina, welche ihre ersten Erfahrungen in der neuen Startklasse sammeln konnten.
Noch recht frisch zusammen Vinzenz&Annalena, welche mit einem 50.Platz einen guten Einstieg in die Jugend A Klasse hatten. Beide sind noch jung und bleiben der Jugendklasse noch eine Weile erhalten, so dass man sicher noch von Ihnen hören wird.
Erfolgreichsten Paar des TSC Excelsior und des Landes Sachsen sind Moritz&Emily, welche ein tolles Turnier zeigten. Mit neuem Look, konzentriertem und fokussiertem Tanzen erreichten Sie die Runde der Top 24 Paare und belegten am Ende den 20.-21.Platz. Das haben sich Beide nach der anstrengenden Zeit verdient!
Wir gratulieren zu den Erfolgen!!! 

Moritz Büttner und Emily Matthes

 

 

 

 

 

 

 

Die Sächsischen Paare vor der DTV Pressewand:

Berichtet wurde von Julia Luckow – Lateintrainerin der Paare. 

Reiche Ernte für den TSC Excelsior Dresden

2. Februar 2019 in Artikel, Ergebnisse

Anthony&Johanna Landesmeister Kinder und Junioren I D Latein

Unsere Cheftrainerin Latein Julia Luckow hat offenbar verdammt viele Dinge in den letzten Monaten richtig gemacht. Das Trainingslager in Werdau hat den Paaren den letzten Schliff gegeben. Praktisch haben die Paare unseres Vereins alle Matchbälle verwertet und Träume wahr werden lassen.

Jürgen Bühn als mitreisender Opa merkte an, dass das Auto jetzt ganz schön voll wird in Anbetracht der vielen LM-Medaillen. Gleich drei Stück hatte seine Enkelin Johanna mit Anthony geholt. Doppel-Gold in der Kinder- und Junioren-I-D-Klasse und dann als mittanzender Sieger gleich nochmal Bronze in der Junioren I C.

Besonders berührend waren die Momente bei der Siegerehrung, als Emily ihre Freudentränen nicht zurück halten konnte und die Schulter von Moritz zum Trösten nutzte. Beide hatten sich gerade den Traum erfüllt, Landesmeister in der Jugend A Latein zu werden. Ein Titel, der im letzten Jahr nach Leipzig ging und nun wieder nach Dresden zurückkehrt.

Moritz&Emily Landesmeister Jugend A Latein

Den vierten Meistertitel des Tages holten Simon und Gina in der Jugend B Klasse. Gegen harte Konkurrenz aus Leipzig konnten sie sich mit 3:2 Tänzen durchsetzen. Nun sind die beiden in der höchsten deutschen Startklasse zu finden.

Simon&Gina Landesmeister in der Jugend B Latein

TSC Excelsior Dresden e.V.'s portrait.

Erik&Julia erneut Landesmeister in der Senioren I S Latein

Den 5. Meistertitel des Wochenendes gab es am Sonntag für Erik & Julia in der Senioren I S Klasse.

Eine weitere Bronzemedaille holten Bruno & Kristin mit Bronze in der Jugend C Klasse.
Den größten Sprung nach vorn gemacht haben Max & Rosheen. Denen als siebente von 16 Paaren nur das eine berühmte Kreuz für das Finale gefehlt hat. Da steht in unserem Vereinsheim an einem der kommenden Montage wohl eine ordentliche Siegerfeier bevor.

Am Sonntag hatten wir genau ein Paar am Start: Die deutschen Meister Erik & Julia als Highlight des Wochenendes für die Zuschauer. Direkt nach dem Turnier sagte die Protokollantin der LM Ina Trodler zum Beisitzer: Auf allen sieben Wertungsrichterzettel steht in allen 5 Tänzen das Gleiche: Du kannst überall 213 eintippen. 35 Einsen für die Beiden.

Dafür kündigte die Turnierleiterin Brit Großpietsch den zweiten Platz an mit. „Der zweite Platz geht an Erik – Entschuldigung Alexander …“
Das Saal tobte vor Freude. Möglicherweise ist Erik das Herz kurzzeitig ein Paar Millimeter Richtung Hose gerutscht …

weitere Ergebnisse:
Leonardo & Emma: KIN D Latein 4. Platz
Leonardo & Emma: JUN I D Latein 8. Platz

Richard & Elisa: JUN I D Latein 6. Platz

Jacob & Jasmin: JUG D Latein 11-12. Platz

Vincenz & Annalena: JUG A Latein 5. Platz

Simon & Gina: JUG A Latein 7. Platz

Trainingslager in Werdau

14. Januar 2019 in Allgemein, Artikel, Pressemitteilungen

Freitag, der 11.01.2019, und auf den Autobahnen herrscht Chaos pur. Während die ersten schon am Nachmittag auf der Autobahn in Vollsperrungen stecken, versucht man seinen Teamkameraden nützliche Hinweise zu geben, welche Strecken bevorzugt und welche lieber vermieden werden sollten.

Gegen 19 Uhr haben es aber alle Paare geschafft und so beginnt ein Trainingslager LATEIN in Werdau 2.0! Nachdem im letzten Jahr die Sportschule Werdau als praktische Trainingsstätte und Unterkunft als geeignet erklärt wurde, konnte am 2-ten Januarwochenende 2019 die zweite Auflage erfolgen. Nicht nur Paare aus unserem Verein kamen, auch ortsnahe Paare des TSC Silberschwan Zwickau sowie kooperierende Vereine wie der TSK Residenz Dresden schickten Ihre Lateiner nach Werdau. Unter der Leitung der amtierenden Vizeweltmeister der Kombination gaben Julia und Erik den Einstieg in ein besonderes Wochendvergnügen.

Am Samstag begann das Training bereits um 9 Uhr am Morgen. Es startete mit Konditions- und Koordinativübungen, die Julia und Erik aus dem Landeskader mitbrachten. Danach wendeten Sie eine neue Trainingsform aus dem Bundeskader an. Dabei wurden die Paare in kleinere Gruppen geteilt und erhielten nun von den Trainern immer ein spezielles Thema bzw. Keyword pro Tanz, welches Sie in kleinen Übungsfolgen versuchten umzusetzen. Dabei gingen die Trainer auch individuell auf die Paare ein.
Nach dem Mittag, stand ein Gruppentraining mit der Verbandstrainer Laurens Mechelke an. Er legte nach einer kleinen Sichtungsfinalrunde sein Hauptaugenmerk auf die klare Lesbarkeit nach Draußen. Während es für einige nun ein paar Stunden Freizeit gab, nutzten andere die Freie Zeit für Privatstunden. Ein Teil wechselte die Sportart und nutzten die Halle um im Spiel Jonatan vs. Erik etwas Fußball zu spielen, wobei nach jedem Treffer eine kleine Runde ChaCha getanzt wurde. Nach dem Abendbrot, gab es nochmal eine große Practice-Party. In der es nicht nur um das finale Durchtanzen ging, sondern der Spaß und die Emotionen im Vordergrund standen. Da die Paare sich mit Anfeuerungen und rhythmischen Klatschen gegenseitig motivierten, vergingen die 1,5 h fast wie im Flug. Nach knapp 6 h Training an dem Samstag wurde es am Abend auch eher etwas ruhiger auf den Gängen. Lediglich ein kleiner Teil traf sich nochmal im Clubraum der Sportschule und stieß mit Jenny auf Ihren Geburtstag an. Sie hielt für Jonatan die Stellung in der Tanzschule und reiste erst später am Abend an.

Der Sonntag begann ähnlich wie am Samstag, bloß dass diesmal Jenny&Jonatan die Erwärmung leiteten und mal was neues ausprobierten. Dabei wurden neben den üblichen Aufwärmübungen auch eine kleine HipHop-VideoclipDancing Folge einstudiert, und abschließend im Battle Jungs gegen Mädchen verfach ausgetragen. Man merkte, dass es allen gefiel und Spaß an der Abwechslung hatten. Danach teilten sich die Gruppen bis zum Mittag und vereinzelt wurden die Themen der letzten Tage nochmal aufgearbeitet und wiederholt. Gegen 13 Uhr hieß es dann großes Abschluss Finaltanzen. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl führten wir die Endrunden in 3 Gruppen durch, sodass für jeden auch Zeit zum Verschnaufen blieb. Nach im Schnitt 11 Tänzen für jedes Paar, (á 2 Finals mit jeweils 5 Tänzen und einem Tanz im Duell mit einem anderen Paar) ging das Trainingslager mit tosendem Applaus für die Trainer und die Teilnehmer zu Ende.

Bilder wurden von unserem Vereinsfotografen Sebastian Markowski zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

Neue Nordeuropameister – Finalteilnehmer Deutschlandpokal JMD

11. November 2018 in Artikel, Pressemitteilungen

Dieses Wochenende war mächtig wieder was los in und ums Tanzen. Zum einen machten sich Phil und Lilly mit Ihrer Trainerin schon am frühen Freitagnachmittag auf ins über 660 km entfernte Saarlouis zum Deutschlandpokal JMD 2018 in den Solo’s wie Duo. Zum Anderen starteten am Freitag auf heimischen Boden in Dresden die Saxionan Dance Classics ausgerichtet von Tanzsportzentrum Dresden im Kongresscenter Dresden.

Los ging es am Freitag mit den WDSF Senior II Latein, wo Jana und Hilmar das zweite Mal in diesem Jahr internationale Konkurrenzluft geschnuppert haben. Leider sahen es die zehn Wertungsrichter es etwas anders und gaben Ihnen zu wenig Kreuze für das Semifinale. Somit war es nur die Platzierung der Herzen (19. Platz von 19 Paaren).
Weiter ging es mit der WDSF Senior I Standard, wo neben Erik&Julia auch Alex&Annett an den Start gingen. 36 Paare und unsere beiden Paare tanzen eine super Vorrunde, und sind direkt eine Runde weiter. Genau bei der Hälfte nämlich den 18. Platz belegten Alex&Annett, denn neben Ihrem eignem Tanzen waren Sie auch über die Platzierung zufrieden. Nun hieß es Anfeuern und ein kleiner Fanblock hatte sich bereits gebildet. Denn für Erik&Julia ging es weiter im Semifinale, wo Sie eine Gute Sohle auf‘s Parkett legten. Leider erfuhren wir erst nach der Runde, dass es für das Finale nicht reichen sollte. Sie belegten einen 9. Platz an diesem Abend. Jedoch fanden keine größeren Feierlichkeiten statt, denn es wartete noch ein anstrengendes Wochenende auf die Beiden.
Zum Samstag starteten Moritz&Emily zu der 1. WDSF Nordeuropa Meisterschaft Jugend im Rahmen der Saxionan Dance Classics im Kongresscenter. Ein stark besetztes Feld mit 16 Paaren aus 8 Nationen war ein schöner Wettkampfstart zum Samstagvormittag. Die Wertungsrichter platzierten unser Jugendpaar auf den 15. Platz.
Jedoch gab es keine lange Verschnaufpause für den angereisten Fanblock, denn direkt im Anschluss starteten die Senioren I zur Ihrer Nordeuropameisterschaft. Und hier sah das Starterfeld schon ganz anders aus, neben den Vier anderen Nationen, wie Litauen, Lettland, Finland und Dänemark, kamen die übrigen 24 Paare aus Deutschland. Unsere beiden Seniorenpaare zogen zunächst in die 24er Runde ein. Jedoch waren nicht nur der anwesende Fanclub sondern auch Alex&Annett sichtlich überrascht über den 23. Platz. Das hatten alle ein wenig anders gesehen. Kein Trübsal blasen hieß es allerdings, denn Julia&Erik überstanden diese Runde und meisterten auch das Semifinale. Diesmal hieß es Finale zum Turnier Nummer Eins an diesem Tag. Im Finale neben dem aktuellen Weltmeister der Standardsektion Fabian Wendt&Anne Steinmann, erlangten Sie den 6. Platz von 29 Paaren.

 

 

 

Nun gab es für alle ein wenig Pause. Aber nicht in Saarlouis hier kämpfte sich Lilly Dreßl von Runde zu Runde weiter. Schließlich tanzte sie mit die anderen qualifizierten Solistinnen im Bereich JMD um den Deutschlandpokal 2018. Am späten Nachmittag stand das Ergebnis fest, es war ein 7. Platz. Eine hervorragende Leistung und eine zufriedene Trainerin ließen es jedoch nicht vermeiden, dass es nur knapp am Finale vorbei ging und Schlussendlich nur an einem Kreuz fehlte. Bei den Herren im JMD sind es nicht so viele, sodass hier nur eine kleine Präsentationsrunde gezeigt wurde, bevor es direkt ins Finale ging. Phil musste sich leider mit dem 4. Platz geschlagen geben, wobei Annika als Trainerin sehr zufrieden mit der Leistung war und ebenfalls sehr stolz, sodass es bei den Dreien nach einem langen Turniertag zur Stärkung für das Duo am Sonntag noch einen Abstecher zu Goldenen Möwe gab.

 

 

 

 

 

Unterdessen versammelten sich in Dresden schon die Paare wieder für die Turniere der Abendveranstaltung. Wieder einmal machte die Jugend den Anfang. Von anfänglich 25 gemeldeten Paaren traten leider nur 19 Paare an. Trotzdem waren noch 7 Nationen von Nordeuropa vertreten. Moritz&Emily durften nur die Vorrunde tanzen und beendeten das Turnier auf dem 18. Platz.
Im Nachbarsaal, sammelten sich die Gäste im feinen Zwirn, den im Rahmen der Welttanzgala und Saxionan Dance Classics wurden die Nordeuropameisterschaften der Senioren I Latein ausgetragen. Für unseren Verein mit am Start Erik&Julia, die ja quasi einen wahren Tanzmarathon an diesem Wochenende ablegen wollten. Schon 7 Standardfinals in den Beinen hieß es nun alles geben für den Abend. Der Saal war bis auf die letzte Karte ausverkauft und Sabine&Tassilo Lax zeigten zum wiederholten Mal eine wunderbaren Ballabend mit eingebunden mit Höchstleistungssport. 16 Paare gingen an den Start somit stand es fest, es wird 3 Runden geben, wenn man auf‘s Siegertreppchen will. Neben der Familie waren auch die üblichen Verdächtigen der „Kilimandscharo-Connection“ anwesend (mehr dazu im vorherigen Artikel). Die Vorrunde noch im roten Kleid, wurde das Semifinale wie auch das Finale im „Leolook“-Kleid von Julia absolviert. Es sollte sich lohnen, denn am Ende hieß es Platz 1. für Erik Heyden und Julia Luckow. Damit nicht genug musste Julia an diesem Abend ein weiteres Mal unter Beweis stellen, dass Sie schnell Kleider wechseln kann. Nach der Siegerehrung hatte Sie sich schon in Ihre Abendgarderobe geschmissen, was Sabine Lax nicht sonderbar fand. Denn unsere beiden Vizeweltmeister der Kombination und nun auch Nordeuropameister Latein, wurden vom Publikum zum Liebling gewählt und durften ein weiteres Mal die Masse mit einem kleinen Ständchen begeistern. So ging auch ein langer Turniersamstag langsam mit Ballgeschehen zu Ende.

 

Sonntag, der 11.11. eigentlich Karnevalbeginn und niemand in der Tanzsportszene hat Zeit dafür. Phil und Lilly waren dank Ihrer ehrgeizigen und zielstrebigen Trainerin wieder einmal die ersten in der Stadthalle zum Erwärmen und Eintanzen für den Deutschlandpokal. Trotz eines kleinen Patzers in der Vorrunde, erreichen die Beiden doch recht sicher die nächste Runde. Das Zitat der Trainerin : „Die Steine, die vom Herzen gefallen sind, sollte man bis nach Dresden gehört haben.“ Mit diesen Worten sprach sie den fleißigen Daumendrücken in der Heimat ein kleines Dankeschön aus. Die Zwischenrunde lief deutlich besser, jedoch war die Konkurrenz auch stark vertreten, sodass es wieder eine enge Kiste werden sollte. Doch es reichte für das Finale. Leider waren hier kleinere Unstimmigkeiten größer ausschlaggebend, sodass es nur zu einem 6. Platz reichte. Man sollte hier nur nochmals erwähnen, dass die beiden erst Ihr zweites Jahr Duo tanzen und schon jetzt zu den Top 6 Deutschlands gehören. – Was für eine spitzen Leistung!!

 

 

 

In Dresden wollten es Erik&Julia nochmal wissen und traten trotz Blasen an den Füßen und leichten Muskelkater, aufgrund der letzten zwei Tage, zur WDSF Latein Open Senior I an. 17 Paare aus 6 Nationen kamen zum Sonntagabend in das Internationale Kongresscenter Dresden im Großen Saal zusammen. Nur zur Erinnerung Erik&Julia hatten schon 10 Final‘s und 2 Solotänze an diesem Wochenende in den Beinen und die WM war ja auch gerade mal erst eine Woche her. Sie wurden tatkräftig von Anhängern der Familie und des Vereins angefeuert und zogen nach 2 Runden direkt ins Finale ein. Hier lieferten Sie sich einen guten Schlagabtausch mit einem Spanier, einem finnischen Paar sowie drei Tschechischen Paaren. Trotz gewonnener Samba wurde es der 2. Platz.

Zum Abschluss gab es ein weiteres Foto vor der Tanzsport Deutschland Wand. Auf dem Weg zum Auto meinte Julia nur so locker: „Wir haben dieses Wochenende 13 Final‘s getanzt, wobei unser Trainingsplan nur 6 vorsieht.“ Glücklich und mit einem weiteren Pokal für die Vitrine verabschiedeten Sie sich zum Sonntagabend.

 

 

Im Namen des Vereins möchten Wir als Vorstand allen gestarteten Paaren, Duo sowie Lilly und Phil als Solisten recht herzlich zu Ihren Ergebnissen gratulieren!
Vielen Dank für Eure Leistungen und das Ihr den Verein so erfolgreich im Deutschen Tanzsport vertretet.

Erik & Julia sind Vize-Weltmeister-Besieger

5. November 2018 in Artikel, Ergebnisse

Insider unseres Vereins kennen sechs Excelsior-Mitglieder Erik, Julia, Eric, Lissy, Basti und Camilla auch unter dem Synonym: Kilimandscharo-Connection.

Weil diese sechs Freunde vor Jahren gemeinsam den höchsten Berg Afrikas bestiegen und damit ihre Freundschaft noch mehr gefestigt haben. Somit war es Ehrensache, dass die Connection komplett ins rumänische Sibiu gereist ist. Die deutschen Einwohner in Siebenbürgen sagen auch Hermannstadt dazu. In der Heimat Draculas gab es neben dem warmen Wetter bei den Transsilvanischen WDSF-OPEN-Turnieren auch den Weltmeistertitel über 10 Tänze der Senioren I zu holen.
Der Traum von Erik & Julia, auf den die Beiden das ganze Jahr hingearbeitet hatten.

Die Besteigung des Kilimandscharo ist wahrscheinlich die leichtere Aufgabe. Weil man den Weg klar vor sich sieht und genau sehen kann, wenn man den Gipfel tatsächlich erreicht hat.
Im Tanzen kann man sich gefühlt häufiger auf dem Gipfel des Siegerpodestes wähnen. Ob man tatsächlich darauf stehen darf, entscheiden in diesem WM-Fall 11 andere Menschen.

Erik & Julia als Neulinge hatten es mit zwei anderen Paaren zu tun, die alle gleichwertig als Weltmeister in Frage kamen. Die bisherigen Vizeweltmeister aus Rumänien, die gern ihren Heimvorteil nutzen wollten. Die bis gestern Weltmeister aus Spanien, die ihren Titel verteidigen wollten.

Erik & Julia sind seit gestern Weltmeister-Besieger. Worauf wir alle wahnsinnig stolz sind.
Weil die beiden Rumänen tatsächlich ihren Heimvorteil nutzen konnten, wurde es der Vize-Weltmeister-der-Herzen-Titel.
Was einen kleinen Vorteil hat: Erik & Julia wissen, dass sie sich das richtige Ziel gesetzt haben. Und können jetzt ein Jahr an der Vollendung feilen.

Und wir hatten nach 10 Jahren Wartezeit endlich wieder mal einen Flughafen-Empfang. Außer Julia, die leider dienstlich nach Düsseldorf zurückfliegen musste, kamen zusätzlich zu den fünf verbliebenen Freunden sogar noch zwei Naturstrom-Arbeitskollegen von Erik aus dem Flieger. Dank einiger tatkräftiger Excelsiorianer, wie Heike, Kristin, Steve und unserem neuen Vereinsbäcker Simon waren wir fünf Minuten vor der Landung startklar. Und der Weltmeister-der-Herzen-Kuchen sogar noch warm beim Anschnitt.

Für unsere Chefin der Revisionskommission Annett landet der letzte Flieger aus München ziemlich zeitig und der Empfang um 23 Uhr war schon verdammt früh…:-) Wir haben sie gefühlt mittags auf ihrer Arbeit von den Westin-Bellevue-Hotel-Monatsabschluss-Zahlen losgeeist. Steve hat mit gefühlt 50 Meilen pro Stunde zum Flughafen alles gegeben, damit wir noch vor der Landung ankommen. Der Empfang war allerdings glücklicherweise spät genug, damit Erik höchstpersönlich pünktlich um 0 Uhr überraschend das Feier-Thema wechseln konnte: Happy Birthday liebe Conny…, Mit diesem Reinfeier-Gesang für unsere Trainingskoordinatorin konnten wir den Flughafen-Ausflug zusätzlich abrunden.

Hier findet ihr einen Zeitungsartikel zu diesem Turnier. Hermannstädter Zeitung, 08.11.2018

Ein Flughafenempfang: Aufregend & schön für die, die Ankommen. Und für die, die die schon da sind. Foto: Stille-Photography

 

Die Kilimandscharo-Connection, zwei Naturstrom-Fans, ein Trainer und ein LTVS-Präsident, Foto: Stille-Photography

 

Phil und Lilly schaffen DM-Qualifikation

31. Oktober 2018 in Artikel, Ergebnisse

Am vergangenen Wochenende hieß es Daumendrücken für Clara, Lilly und Phil. Es ging um die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften Solo/Duo. So traf sich der Excelsior-Fanblock in der Saubachtalhalle in Wilsdruff, um die drei bestmöglich anzufeuern. Und…es hat sich gelohnt. Sowohl in ihren jeweiligen Solos als auch im Duo schafften Lilly & Phil die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, die am 10./11.11.2018 in Saarlouis stattfinden.
Für Clara hatte sich im ersten Turnier in Recklinghausen abgezeichnet, dass es im ersten „Lehrlings“Jahr bei den Jugend-Solos noch nicht für die DM-Qualifikation reichen wird. Wilsdruff war die Chance, sich in Heimatnähe ihren Fans zu zeigen. Sie hätte gern zweimal getanzt, ist aber froh, sich der Herausforderung Solo gestellt zu haben.

Phil war diesmal Teil eines Rekord-Starterfelds von 6 Tänzern. Er hat mit dem 3. Platz seine Serie fortgesetzt: Jede Rangliste eine Medaille holen.
Lilly hatte eine Weile nachdenklich auf dem Turnhallenboden der Saubachtalhalle sitzend daran zu knabbern, dass sich die Wertungsrichter im Finale für 6 andere Tänzerinnen entschieden hatten. Zu Hause wäre das erste Finale in einem Solo-Wettbewerb eben doch besonders schön gewesen. Da Lilly sicher zu den Top 12 in Deutschland zählt, war ihre Qualifikation nicht in Gefahr.
Im Duo war aufgrund des Starterfelds nur der Sieger klar und ansonsten alles möglich. Der 3. Platz und damit die nächste Medaille war ein schöner Schlusspunkt für Annika und die vielen Fans, die zu dem Zeitpunkt mehrheitlich schon mehr als 10 Stunden „Zuschauerzeit“ hinter sich hatten.

Bei Lilly und Phil fällt auf, das sie in all ihren drei Kategorien insbesondere den männlichen Wertungsrichter überzeugt hatten.
Ein nichtwissenschaftlicher Erklärungsversuch:
Gegenüber dem letzten Jahr und gegenüber zahlreichen Konkurrenten hatten alle Choreografien einen zum Teil deutlich höheren Schwierigkeitsgrad. Was beeindruckend ist und ein Wagnis im Turnier. Männern wird nachgesagt, dass diese risikobewusster seien als Frauen und Wagnisse eher honorieren.
Ob es stimmt, ist nicht gewiss. Aber wir drücken fest die Daumen, dass die Wertungsrichter in Saarlouis den hohen Anspruch zu schätzen wissen.

Hier geht es zu den Ergebnissen:
Solo Lilly
Solo Phil
Solo Clara
Duo Phil und Lilly

Ein paar visuelle Eindrücke von den Turnieren mit herzlichem Dank an Enrico Tschöpel für die schönen Fotos.
Mehr davon gibt es hier.
(Fotos von Clara waren noch nicht online und werden hinzugefügt sobald sie verfügbar sind.)

Mars[ch] in die Regionalliga

11. Juni 2018 in Artikel

Dank meiner Position als Turnierleiter hatte ich einen Vorteil: Dass ich nach der Kontrolle der Wertungszettel als Erster im Saal wusste, dass die Wertungsrichter in Kürze viele Fans, Helfer und Tänzer im Saal glücklich machen werden. All jenen, die InsTanz ganz fest die Daumen gedrückt haben.

Ich selbst bin vor Glück geplatzt. Musste aber irgendwie die Contenance wahren. In meiner „Not“ fragte ich Liane Albrecht, ob ich sie mal bitte ganz fest umarmen darf. Weil sie als früheres Instanz-Teammitglied und Siegerehrungs-Komitee-Chefin zufällig gerade neben mir auf die „Arbeitsmittel“ wartete. Auf Lianes Nachfrage nach dem „Warum?“ für diese Attacke habe ich mich ganz doll bei ihr bedankt, dass sie heute bei uns und der Mannschaft ist und dem Verein so schön hilft … 😉
Ok, das war nicht die ganze Wahrheit. Aber ich wollte auch ihr die Spannung nicht nehmen.

Zwei Minuten später wollte es das Losglück so, dass die beiden Mannschaften, die um den ersten Ligaplatz getanzt hatten, ganz zum Schluss die offene Wertung sahen. Da alle Zweien schon verteilt waren, aber keine Eins, war klar: Wer die drei Einsen hat, ist Hauptgewinner und Aufsteiger in die Regionalliga.
Im nachfolgenden Video steckt die ganze Portion Glücklichsein mit dem entscheidenden Moment des Turniertages drin.
Unfassbar, aber wahr: Obwohl wir erst drei Jahre im JMD-Ligabetrieb mitmischen, ist InsTanz und damit der TSC Excelsior Dresden schon zweimal aufgestiegen 🙂 🙂

Vorab: Bitte den Ton leiser stellen 😂!!! Fassen können wir es immer noch nicht richtig. Nach so vielen Sorgen, Zweifeln, Befürchtungen, Ängsten, Unsicherheit, manchmal auch Druck, dann unendlich hartem Training, aber stets mit grenzenloser Teamliebe zueinander und zum Tanz, hat es tatsächlich geklappt. – Aufstieg in die Regionalliga 😍Vielen Dank an dieses wahnsinns Publikum, dies war nicht nur ein "Heim"publikum, dies war ein großer Freundeskreis! Und zu diesem Kreis gehören ebenso all' die tollen Mannschaften der Oberliga! Vielen Dank, ihr habt uns getragen und unterstützt. Was kann es wertvolleres geben, als gegenseitige und aufrichtige Freude über Ergebnisse aller Art?Wieder war es eine Ligasaison, die uns zu tiefst im Herzen bleiben wird! — vielen Dank! Weitere Eindrücke und was sonst noch so geschah, berichten wir Euch in den nächsten Tagen… Jetzt wird erstmal geschlafen 😉want more? ~stay tuned~

Gepostet von InsTanz am Sonntag, 10. Juni 2018

 
Weil man in diesem Video keine Zahlen sehen und meine Ansage über Mikrofon im Saal keiner wirklich hören konnte:
InsTanz hatte die maximal realistisch erreichbare Anzahl von 4 Einsen ertanzt und damit den Gänsehautmoment auf ihrer Seite.

Ich hatte Phil und seine Mädels in einer Kabinenansprache vor dem Turnier gebeten, sich im Finaldurchgang „die Seele aus dem Leib“ zu tanzen. Um sich noch einmal ganz emotional von der bisher schönsten und erfolgreichsten Choreografie Mars [maʁʃ] tänzerisch zu verabschieden, die diese Formation je hatte. Die Mannschaft hat meinen Wunsch perfekt umgesetzt und vielen Zuschauern damit wirklich ein schönes Tanz-Erlebnis beschert. Ab der „Isolate“-Stelle, wo es auf der Fläche besonders intensiv zur Sache geht, hatte ich meine Tränendrüsen nicht mehr im Griff. Zum Glück hat das Publikum sehr lange applaudiert, dass ich die nachfolgende Formation wieder mit fester Stimme ansagen konnte.

Der krönende Abschluss des „Saunatages“ in der Energie-Verbund-Arena war der Siegertanz und damit endgültige Abschiedstanz von [Marsch] durch InsTanz.
Da die Lüftungsanlage des Objekts die frische Warmluft direkt unter dem Hallendach ansaugt, musste auch das Publikum alle Pappteller, Programmhefte und Urkunden als Fächer einsetzen.

Das Einmarsch-Video auf Facebook zeigt einen kleinen Ausschnitt, was die anwesenden ca. 500 Feuchtbiotope als Zuschauer, Helfer und Tänzer dort leisten mussten. Deshalb bin ich diesmal besonders dankbar für alle Helfer, die zum Teil ihre Schichten verlängert hatten. Und dafür, dass die STILLE-Foto-Sanitätsabteilung nur Pflaster verteilen, jedoch keinerlei Tänzer-Herz-Kreislaufsysteme durch Bewässerung wieder in Gang bringen musste.
Während im letzten Jahr Mineralwasser der Top-Ladenhüter im Catering-Sortiment war – diesmal war es der Verkaufsschlager, der gleich Liter-Flaschenweise eingekauft wurde.

Einer der ersten Gedanken der Formation nach der Verkündung des Ergebnisses war: Jetzt sind die Haare rot.
Ich war vor 14 Monaten so mutig oder leichtsinnig wie Goethes Dr. Faust: siehe hier.

Jetzt, wo die Zeilen schreibe, sehe ich (noch) so aus wie immer. Möglich ist, dass ich demnächst einen Termin mit der Mannschaft habe, den ich dann andersfarbig wieder verlasse. Solange ich dann hoffentlich immer noch mitStil aussehe … 🙂

Im letztgenannten Dresdner Restaurant haben wir noch am gleichen Abend mit Fans, Eltern, Freunden und den Tänzern in die Regionalliga hineingefeiert. Wir nehmen die Herausforderung gerne an. Am Mittwoch ist für alle Tänzer die Stunde 0 der Saison 2019: Konzeptvorstellung der neuen Choreografie. Deren Musik in Kürze aus dem Tonstudio kommt.
Denn wer Annika kennt, weiß: Wir haben keine Zeit zu verlieren …

Zum Abschluss:

Weil die beiden Fotos von Sebastian „Basti“ Markowski einfach unbestechlich schön und treffend sind: (bei Doppelklick in groß)

Foto 1: DAVOR, Bruchteile von Sekunden vor der Anzeige der entscheidenden offenen Wertung: Vorfreude, Hoffnung, Gebete kulminieren in entspannten bis hin zu auf das schlimmste vorbereiteten Tänzergesichtern …
Foto 2: DANACH, Bruchteile von Sekunden sind die Wertungstafeln gehoben und 4 Einsen darauf zu sehen. Erlösungsfreude pur in den Tänzergesichtern 🙂 …

 

58. Sportturnier in Finsterwalde

2. Juni 2018 in Artikel, Ergebnisse

Als „Inventar“, das später auf „Gastinventar“ korrigiert wurde, bezeichnete die Vorsitzende des TSC Sängerstadt Finsterwalde, Barbara Schemmel, ihren langjährigen Turnierleiter Uli Trodler liebevoll. In der Tat ist Uli seit vielen Jahren als Turnierleiter in Finsterwalde eingeladen und es ist immer eine große Freude und Ehre, mit lieben und vertrauten Menschen zusammenzuarbeiten.

Zwei Paare unseres Vereins stellten sich dem Senioren III-B-Standard-Turnier:
Frank und Sabine lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den 2. Platz, das sie leider knapp im Skating verloren (2-2-3-3-3 zu 3-4-2-2-2).
Andreas und Kriemhild ertanzten sich den 4. Platz mit einem kleinen Bronzeanteil (3. Platz im Tango). Wir gratulieren den beiden Paaren ganz herzlich.

Unser drittes SEN-III-B-Paar, Karsten und Angela, hatte die Hexe geschossen. Die beiden mussten daher leider kurzfristig ihren Start absagen. Wir wünschen gute Besserung und hoffen, dass bis zum nächsten geplanten Start wieder alles ok ist.

Hier sind alle Ergebnisse im Detail nachzulesen.

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