Tanzen bis die Tränen fließen – InsTanz in Egelsbach

7. April 2019 in Allgemein

Das diese Saison mit erheblichen Augenwasserverlusten verbunden sein könnte, hat sich schon im ersten Turnier abgezeichnet.
Nach dem unfassbar schönen Saisoneinstieg sang Freddy Mercury von der Rockband Queen für uns bei der anschließenden Siegesfeier: We are the Champions.
Doch dass alles zählt nichts mehr, wenn das nächste Turnier ansteht. Dann kommt ein weiterer Ohrwurm von Queen zum Zuge: The Show must go on.
Damit es eine gute Show werden konnte, hat die Mannschaft auf Bewährtes gesetzt:
Anreise entspannt am Vortag mit zwei Kleinbussen. Erneute Übernachtung in der Pension Schröder in Groß Gerau mit einer hinreißend netten Pensionsmama. Als ich wirklich auf die letzte Minute an der Halle in Egelsbach ankam, wurde InsTanz gerade beim Einmarsch vorgestellt. Just in Time nennt man das.

Die Turnierstätte hatte ein sehr spezielles Ambiente. Diese war durch die Enge nur bedingt turnierfreundlich. Aber da dort schon seit 1982 vor der offiziellen DTV-Geburt 1988 JMD-Wettbewerbe stattfinden, ist diese Halle eine der „Brutstätten“ des JMD-Tanzsportes überhaupt.
Leidenschaftlichste Aufgabe der Turnierleiterin war es, die Fluchtwege von Zuschauern freizuhalten. Was der Stimmung im Saal nicht wirklich zuträglich war.
Ich konnte diese Gedanken zum Glück schnell beiseite schieben. Ich durfte zum ersten Mal am Mannschaftskreis teilnehmen. Ein unglaublich schönes Gefühl, die Augen zu schließen und umschlungen mit der Mannschaft eins zu werden. Ich konnte nachfühlen, warum dabei häufiger Tränen fließen.
Eine perfektere Vorbereitung auf den Tanz kann ich mir nicht vorstellen. Während der Vorrunde war es dann soweit: Meine Tränen der Rührung liefen ganz ordentlich los. Das ist mir während einer tänzerischen Darbietung offen gestanden noch nie passiert.
Als Annika hinterher fragte, wie ich es fand, war mein verheultes Gesicht die passende Antwort darauf. Was ich da noch nicht wusste: Das Keyword der Tänzer für den Durchgang hieß: Herz
Emotional war ich mir nach diesem Traumdurchgang mit Herz sicher: Das Turnier wird für InsTanz genau so schön wie in Klein-Gerau.
Rechnerisch war die Runde nicht wirklich viel wert. Weil bis auf die gastgebende Formation alle in die Zwischenrunde einzogen. Das war für den Ausrichter wirklich hart. Das war übrigens die erste Zwischenrunde überhaupt in der Geschichte dieser Formation. Mit Startplatz Eins leicht nervös getanzt. Aber das ging nicht nur uns so. Wir durften uns auf eine dritte Runde im großen Finale freuen. Der vorletzte Losplatz wie in Klein-Gerau: Ein Traumlos.
Während die Mitfavoriten aus Jena tanzten, nutzten wir deren Turniermusik zum Einschwingen im Mannschaftskreis. Die Mannschaft konnte sich jetzt voll auf das eigene Tanzen konzentrieren und Leidenschaft auftanken. Diesmal hieß das Keyword: Bock [aufs Tanzen haben]
Und die Tänzer(innen) hatten richtig viel davon. Meine Tränen liefen wieder. Was den Nachteil hatte, dass ich zwischendurch zeitweise etwas verschwommen zugeschaut habe.
Das zweite Turnier der Saison war bisher immer das Beste. Dazu waren 5 Einsen nötig.
Als bei der offenen Anzeige der Studio Dancer keine Bestwertung zu sehen war: Da war er wieder – dieser spezielle Moment. Oh mein Gott, … alle Einsen. Besser geht es nicht. Der Mt. Everest eines Turnierergebnisses ist erreicht.
Zeit für: We are the Champions
Bevor es am 04.05.2019 in Saalfeld wieder heißt: The Show must go on.
Denn zum dritten Ligaturnier hatte die Formation schon immer ein ganz besonderes Verhältnis. Ich freue mich drauf.

So sehen Sieger aus! Freude bei den Teammitgliedern über den 2. Sieg.

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