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They did it again!

31. März 2019 in Allgemein

Erik und Julia konnten am vergangenen Samstagabend, den 30.03.2019, ihren deutschen Meistertitel in der Kombination 10 Tänze erfolgreich verteidigen. Bei der vom TTC Norderstedt ausgetragenen Meisterschaft konnten sie sich souverän gegen die Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet durchsetzen und die Wertungsrichter überzeugen. Mit 88 von 90 möglichen Bestwertungen ein fast perfektes Ergebnis. Damit konnten Erik und Julia den Titel nach dem Gewinn im Vorjahr erstmals erfolgreich verteidigen. Eine Verschnaufpause gibt es indes für die beiden Dresdner leider nicht. Bereits am kommenden Wochenende steht die deutsche Meisterschaft der Senioren I Latein im heimischen Dresden auf dem Programm.

Siegerehrung der Senioren I S Kombination in Norderstedt

Erik und Julia im Standard

Viel Emotion bei den lateinamerikanischen Tänzen

Siegerehrung

WDSF Open Brno

14. März 2019 in Allgemein

Am letzten Wochenende haben sich zahlreiche sächsische Paare auf den Weg ins tschechische Brünn gemacht um dort an den Weltranglistenturnieren der Brno Open teilzunehmen. Mit dabei waren drei unserer Seniorenpaare. Allen voran unser Spitzenpaar Erik Heyden und Julia Luckow, welche gleich zweimal ins Finale einziehen konnten: Am Samstag im Senioren Lateinturnier (21 Paare), wo sie in einem knappen Dreikampf um Platz 2 (Platzziffern 13:15:17) den 4. Platz belegten.

Am Sonntag konnten sie im Senioren Standardturnier (32 Paare) zogen sie ebenfalls ins Finale ein und ertanzten sich den 6. Platz. Ebenfalls in diesem Turnier am Start waren Alexander Barthel und Annett Neumann, welche Platz 24 erreichten und Tom Henschel und Anke Weigelt auf Platz 26-27.

TSC Excelsior Dresden e.V.'s portrait.

Erik&Julia neben den Gewinnern des Turniers Fabian Wendt und Anne Steinmann, Foto: Erik Heyden

TSC Excelsior Dresden e.V.'s portrait.

Team Excelsior, Foto: Erik Heyden

Neue Taktik für NeustArt in der Jugendlandesliga

10. März 2019 in Allgemein, Artikel, Pressemitteilungen

Das Erste Turnier für NeustArt in der Jugendlandesliga stand an. Zum Saisonauftakt ging es dieses mal nach Gera. Während unser Vereinsvorsitzende Uli schon am Tag zuvor die Halle „besuchte“ und zwar als Turnierleiter, war er mit den örtlichen Gegebenheiten bestens vertraut und konnte alle möglichen Fragen der Fans beantworten.

Fangen wir doch von Beginn an, den Tag Revue passieren zu lassen:

Der Vorstand ließ es sich nicht nehmen und charterte einen Reisebus für das JMD-Team NeustArt samt Eltern, Freunden und größerem InsTanz-Fanclub. Der Gedanke sollte sein, diesmal nicht das am weitesten entfernte Turnier finanziell zu unterstützen, sondern den emotional stark beanspruchten Saisonauftakt.
Nach einem grandiosen Start der großen JMD’ler (siehe Artikel weiter unten) am letzten Wochenende, wollten die „Kleinen“ Damen nun auch ihr Bestes zeigen. Trotz der frühen Abfahrtszeit von 7 Uhr, was gerade den Fanclub einiges an Motivation kostete seinen freien Sonntag zum Anfeuern herzugeben, kamen alle pünktlich. Sodass nach einer gefühlt kurzen Fahrt von 1,5 h der Bus "Team Excelsior" in Gera einrollte. Zunächst wurden – typisch Deutsch – von den mitgereisten Fans die besten Tribünenplätze mit Jacken, Schals und Rucksäcken belegt, um später für das Turnier die besten Sichtplätze zu haben.
Während das Team sich mit seiner Trainerin – Annika Röhl – seelisch, moralisch und körperlich auf das Turnier vorbereitete, war der Fanclub kreativ im Zeitvertreib. Neben dem entwickeln fiktiver finnischer Namen für den Geografieuntericht einer angehenden Lehrerin, spielte man in größerer Runde Name, Stadt, Land, was nicht nur die lange Wartezeit reduzierte, sondern allen Beteiligten auch noch sichtlich Spaß machte.

13 Uhr war es dann endlich soweit und das Turnier wurde gestartet. Nicht nur dass NeustArt die Startnummer 1 hatte, zog die Teamkapitänin auch noch die 1 für die Vorrunde, was nicht sonderlich zur Begeisterung beisteuerte. Jedoch letztendlich mit der Gewissheit im Finale von Starposition 7 einen leichten Hoffnungsschimmer gab. Als erstes Team ein Turnier zu starten ist es immer schwer – die Wertungsrichter sind bisher völlig unvoreingenommen, da sie noch keine anderen Teams zum direkten Vergleich haben. Gleichzeitig ist bei den Tänzerinnen der Adrenalinspiegel extrem hoch. Und auch die leichte Nervosität war in dem ersten Durchgang an zwei drei Stellen sichtbar. Die mitgereisten Fans waren natürlich trotzdem zufrieden und feuerten ihr Team an. Neben zwei Teams aus Leipzig, waren auch der gastgebende Verein mit einer Formation vertreten sowie die Städte Könnern, Freiberg und Saalfeld.
Im Finaldurchgang wurde es für die Zuschauer und vor allem für den großen Fanclub von NeustArt noch einmal spannend. Da alle anderen Formationen ihr Können noch einmal unter Beweis stellen konnten, stieg die Anspannung spürbar nicht nur beim Team, sondern auch auf der Tribüne. Dann der Durchgang und allen Fans stand die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Die Formation zeigte ihren besten Durchgang, kleine Schnitzer, die den Laien in der Vorrunde noch aufgefallen waren, gab es nicht mehr. Somit konnte mit Spannung das finale Ergebnis erwartet werden.

Wie die Reaktionen des Teams auf die Wertung war, können Sie selber im Video nachvollziehen. Es sei nur so viel gesagt, welches Ergebnis damit am Ende feststand war den Tänzerinnnen dabei allerdings noch nicht klar. Man erkennt es auch an den nicht sicheren Blicken und den Blicken zur filmenden Trainerin.

Jedoch behaupteten sie sich mit zwei Einsen und einer Zwei, und belegten aus unserer Sicht verdient einen hervorragenden 2.Platz. Die mitgereisten InsTänzer konnten das Glück der Wertung nicht fassen und suchten den schnellsten Weg zur Fläche auf, um ihren jungen Schützlingen zu gratulieren. Das gemeinsame Siegerfoto können Sie ebenfalls sehen, genauso wie die erleichterten Gesichter und teilweise von Freudentränen gezeichneten Mimiken.

Es war mir eine Freude, als neu gewählter Sportwart das Team NeustArt zu begleiten und einen schönen Saisonauftakt mitzufeiern.

P.S.: Natürlich möchte ich mich hier auch noch einmal im Namen unseres Vereins bei unserem Busfahrer für seinen geleisten Dienst bedanken - Herzliches Dankeschön "Onkel Busfahrer" und DJ Phil'ly' für eine gelunge Partyheimfahrt mit dem legendären Boxenstop bei der Goldenen Möwe. :)

LM in Zwickau und Leipzig – wenn das Glück nicht für alle reicht

3. März 2019 in Allgemein, Ergebnisse

Unser Verein hat wirklich einen super Jahresstart hingelegt. Zuerst konnte unsere Cheftrainerin Latein Julia Luckow unglaubliche Leistungen aus den Jugendpaaren zur LM in Zwickau herauskitzeln.
Dann legt Annika im JMD mit einem sensationellen Einstand in die Liga-Saison nach.
Doch das Glück sollte dieses Wochenende nicht für alle reichen: Vielleicht hatten wir eine zu große Wochenend-Portion Excelsior-Glück schon in Klein-Gerau verbraucht.
Denn Moritz & Emily hatten definitiv keines bei bei der Gebietsmeisterschaft 10 Tänze in Zwickau. Das Skating hat die beiden trotz Platzgleichheit vom Podest auf Platz vier ferngehalten. Dazu kommt, das Emily derzeit mit Signalen konfrontiert ist, welche jeder Körper eines Leistungssportlers ab und zu einfordert: Schmerzen, die sagen: Bitte gib mir eine kleine Pause.
Deshalb waren die beiden als Medaillenfavoriten heute nicht in der Hauptgruppe A Latein am Start. Einen schönen Trost gab es dennoch: Publikumsliebling in Zwickau beim Ballturnier am Samstag Abend.

Moritz&Emily Jugend A Kombi Zwickau

Dem jeweiligen Publikum in Zwickau und Leipzig viel Freude gemacht haben Julia & Erik. In Leipzig konnte ich selbst dabei zusehen, dass die beiden eine große Fangemeinde in Sachsen haben.
Und zahlreiche Zufalls-Besucher der Leipziger Messe Haus, Garten & Freizeit in ihren Bann zogen. Landesmeister SEN I Kombination und HGR II S Latein sind der Lohn von diesem Wochenende.
In Leipzig wurde dabei eine spontane Idee geboren: Vielleicht sollte der Tanzspiegel in der Mitte eine Posterseite einführen. Was in den 90ern viele Magazine hatten, wo die Idole der jungen Leserschaft in groß abgebildet waren. Erik & Julia würden dann vermutlich in einigen sächsischen Tänzerkinderzimmern zu finden sein.
Frank und Sabine als fleißigstes Tanzpaar unseres Vereins haben sich bei der LM der „Jüngeren“ in der SEN II B STD versucht und einen Punkt im Gepäck mitgebracht.
Für zwei unserer Paare war die Glücksportion leider so gering bemessen, dass diese ganz ohne Punkt-Ausbeute von der LM wiederkamen. Am Samstag Hilmar&Jana in der Senioren II A.
Am Sonntag unser frisch gewählter Sportwart Steve mit Antonia in der HGR A. In der HGR II A gab es eine LM-Bronzemedaille als Zugabe. Die LM-Goldmedaille dieses Turniers ging an Daniel & Camilla, welche in der nachfolgenden II S Klasse einem Kölner Paar ganz schön eingeheizt und zumindest einen Tanz abgenommen haben.

HGR II S Latein mit Erik&Julia, Daniel&Camilla

Mehr erhofft hatten sich sicher Basti & Marah sowie Theo & Anna in der HGR B Latein. Das Finale fand dort leider ohne unseren Verein statt. Theos Bruder Bruno erging es mit Kristin in der HGR C Latein ähnlich. Dort hatten sich Franz & Livia ins Finale vorgearbeitet und hatten Wertungen bis zur Bestnote eins. Später durfte ich beiden zum dritten Platz gratulieren und danach die beliebte Frage stellen, ob beide den Sonderaufstieg nutzen möchten: In Franz seiner Antwort konnte man den Steinbruch von der Herzkante fallen hören: „Ja, ich möchte endlich die C-Klasse hinter mir lassen.“

HGR D Latein Max&Rosheen, Max&Sabine

Diese Frage hatte ich zu dem Zeitpunkt schon einem unserer Paare stellen dürfen: Max & Rosheen. Welche in den letzten drei Monaten eine beachtliche Entwicklung genommen haben und nach ihrem dritten Platz bei der LM begeistert ja sagten. Und gleich die neue Klasse ausprobierten. Rosheens Zwillingsschwester Jasmin hatte da schon die Schrecksekunde des Tages hinter sich: ID-Karte vergessen. Sie fragte mich verzweifelt: „Ich habe alles in Dresden gelassen. Muss ich da jetzt wieder heimfahren?“
Hier konnte ich mich in meiner Rolle als Beisitzer nach dem Motto outen: Der Turnierpolizist – Dein Freund & Helfer. „Alles wird gut, ich bin zufällig Dein Vereinschef. Ich hole Deine Daten aus der elektronischen Sportverwaltung unseres Vereins und drucke Dir eine Ersatz-ID-Karte aus.“ Glück gehabt, aber Jacob & Jasmin durften dennoch nur 3 Tänze in der Vorrunde zeigen. Max & Sabine sowie Arne & Liz kamen in diesem Startfeld mit immerhin 17 Paaren eine Runde weiter.

Zum Heulen schön – wenn Träume wahr werden

3. März 2019 in Allgemein, Artikel

Das faszinierende am Sport ist: Manchmal werden unmögliche scheinende Dinge möglich. Die betroffenen Sportler sind vor Glück regelrecht fassungslos.
Aber: Das passiert statistisch so selten, das 99 % der Sportler zwar davon träumen, es jedoch niemals am eigenen Leib erleben.
Ich habe es mit der Formation InsTanz am 02.03.2019 im hessischen Klein Gerau live miterleben dürfen.

Bei Deutschlands Sportart Nr. 1 fallen mir zwei Beispiele ein:
Der 1. FC Kaiserslautern steigt im Jahr 1998 in die Bundesliga auf und wird sofort deutscher Meister.
Griechenland wird 2004 Fußball-Europameister.
Der Mann, der beide Wunder möglich gemacht hat: Otto Rehhagel.
Auch der sächsische JMD-Tanzsport hat eine „Frau Rehhagel“.
Das herrliche ist: Sie unterrichtet in meinem Verein. Ihr Name: Annika Röhl.

Ich habe mir folgende Frage gestellt: Was macht Trainerpersönlichen eigentlich aus, die solche Wunder vollbringen können?
Mein Gefühl: Zuckerbrot und Peitsche.
Eine bedingungslose Hingabe zur Mannschaft, die in schwierigen Phasen mit der Trainerin zusammensteht.
Eine kompromisslose Disziplin, trotz Rückschlägen den eigenen Weg zu gehen. Gerade weil dieser vom „Mainstream“ abweicht, dem viele nacheifern.
Eine Förderung der Sportler mit der simplen Forderung, neben sportlichen Fähigkeiten vor allem menschliche Reife zu entwickeln.

Annika konfrontiert die Tänzer zum Beispiel mit Improvisation.
Impro … was Bitte? Improh Gott … wie soll das bloß funktionieren?
Diese Trainingsmethode fordert Reifung heraus.

Das Thema des Jahres 2019 heißt: I am a human being, nothing can be Alien to me. (Maya Angelou) Ein Statement gegen Rassismus.
Ein Projekt, bei dem alle Tänzer mitarbeiten konnten, sollten, mussten. Schon beim Eintanzen wird klar: Die Tänzer lieben ihre Choreografie.

In der Vorrunde: Gänsehaut, die Augenwassertalsperren sind zum Bersten gefüllt.

Nach der Vorrunde passiert etwas sehr Spezielles: Der Turnierleiter verkündet in chronologischer Reihenfolge die weitergekommenen Formationen. Unsere Nummer ist erstmal nicht dabei.
OK: Es kann als Aufsteiger ja auch nicht immer klappen, dass man auf Anhieb im großen Finale landet.
Als letzte Formation kommt dann doch noch unsere Startnummer: Neben der Glücksseligkeit über diesen Moment schaut die Mannschaft umgehend zu mir: Ob ich da wohl dahinter stecke?

Großes Ehrenwort: Diesmal nicht.  Zugegeben, auch ich ermittle als Turnierleiter manchmal die besten Sportler einer Vorrunde, lasse diese beim chronologischen Vorlesen der Qualifizierten zunächst bewusst aus und jage diesen damit vielleicht einen kleinen Schrecken ein.

Großes Finale: Idealer Losplatz fünf, ein großartiger Durchgang. Danach vergießen die Tänzer gemeinsam Tränen. Die Mannschaft hat technisch und emotional alle Trümpfe rausgelegt. Wir können ganz gelassen auf die Wertung warten. Als vor unserer Wertung immer noch 4 Einsen drin sind, kommt dieser „Oh mein Gott“ Moment.

Ohne Worte 🤩😭😍

Gepostet von InsTanz am Samstag, 2. März 2019

 

Die Wertung 11112 ist noch besser als beim letzten Turnier eine Liga tiefer. Dieses unmöglich scheinende Ergebnis war endgültig zu viel für die Augenwasserspeicher: Die Flüssigkeit muss raus.

Das Wunderbare ist: Ich war als einer von 5 InsTanz-Fans live dabei und hatte ein InsTanz-Backstage-VIP-Paket für dieses Turnier „gebucht“:
Gemeinsames Abendessen mit der Mannschaft. Rote Formations-„Chef“-Glückssocken im Fan-Starter-Set für diese Saison. Ein Instanz-Teamhaarstyling, gratis durchgeführt durch die Chefstylistin der Mannschaft: Nadja.
Denn da war ja noch eine Kleinigkeit bezüglich meiner Haarfarbe zu erledigen, welche ich für den Aufstieg in die Regionalliga verwettet hatte.

Apropos Nadja: Wenn die Mannschaft gerade ein akutes Defizit hat, dann beim Wimpernkleben. Nadja bekam spontan für die geduldigen maskenbildnerischen Nacharbeiten von ihren selbstkritischen Teammitgliedern eine Wochenration ihres Lieblingsgetränks geschenkt: Gin Tonic.

Ich freue mich auf die nächsten Turniere. Ein paar Tränen habe ich beim Schreiben dieses Beitrags eingebüßt, denn es war einfach zum Heulen schön an jenem 02.03.2019 in der Sporthalle Klein Gerau.

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