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Vom KiJuWe bis zum Fontanepokal

27. November 2017 in Artikel, Ergebnisse

Kinder- und Jugendwochenende, Baltic Youth Open

Am 18./19.11. fand in Radebeul traditionell das Kinder- und Jugendwochenende statt.
Bruno und Livia durften sich über zwei erste Plätze in der JUN II bzw. JUG C Standard und den damit verbundenen Aufstieg in die B-Klasse freuen.
Moritz und Mariella konnten jeden Platz auf dem Treppchen einmal testen: 3. Platz JUG B Standard, 2. Platz JUG B Latein, 1.Platz HGR B Latein.

Bei den Baltic Youth Open starteten die beiden eine Woche später und ertanzten sich einen 4. Platz in der JUG B Standard. Hier hätte es fast zum Treppchenrang gereicht. Bei gleicher Platzziffer (17) entschied das Skating über Platz 3 und 4, wobei Moritz und Mariella dem drittplatzierten Paar ziemlich knapp unterlagen.

Deutlich mehr Paare starteten in der JUG B Latein. Als 7.-8. von 22 Paaren kann sich das Ergebnis sehen lassen. Die Kreuzanzahl aus der Vorrunde hätte durchaus auf einen (sicheren) Finalplatz hoffen lassen. So wurde es der Anschlussplatz zum Finale.
Am Sonntag durften die beiden in der JUG B Latein aber doch noch im Finale tanzen und belegten dort den 6. Platz von 13 Paaren.

Herzlichen Glückwunsch!

Hier geht es zu den Ergebnissen der BYO 2017:
Samstag, 25.11.2017
Sonntag, 26.11.2017

Moritz und Mariella beim Kinder- und Jugendwochenende 2017, HGR B Latein

 

Pokal der Stadt Freiberg

Am 25.11.2017 starteten Paul und Franzi beim Pokal der Stadt Freiberg. Ihnen fehlte noch eine Platzierung zum Aufstieg in die A-Klasse. Ob das Turnier stattfinden konnte, stand bis zum Abschluss des Turniers der C-Klasse nicht fest. Denn zum Turnier der B-Klasse waren nur zwei Paare gemeldet. Die Berliner Niels und Monique sowie Paul und Franzi. Somit war die „Rettung“ des Turniers nur durch den mittanzenden Sieger aus der C-Klasse möglich. Turnierleiter Uli brauchte nicht viel Überzeugungskunst, um die beiden zum Mittanzen in der B-Klasse zu bewegen. Und es hat sich gelohnt: Die „Retter“ belegten den 2. Platz, Paul und Franzi nahmen den Sieg und den Aufstieg in die A-Klasse mit nach Hause.

Herzlichen Glückwunsch!

Hier die Ergebnisse.

Paul und Franzi – Aufstieg in die HGR A Latein in Freiberg

 

Fontanepokal

Unsere beiden SEN-III-B-Paare Frank und Sabine sowie Kriemhild und Andreas reisten am vergangenen Wochenende nach Neuruppin, um am Fontanepokal teilzunehmen. Am Samstag konnten sich Kriemhild und Andreas über die Finalteilnahme und einen 5. Platz freuen, während sich Frank und Sabine für den Sonntag „warmtanzten“ 😉 Am Sonntag übernahmen Frank und Sabine den 5. Platz von ihren Vereinskameraden, die den 7. Platz im Finale belegten. Wobei der 6. und 7. Platz durch Skating entschieden wurden, leider knapp gegen unser Paar.

Herzlichen Glückwunsch!

Hier geht es zu den Ergebnissen.

Frank und Sabine (3.v.r.) sowie Andreas und Kriemhild (1.v.r.) beim Fontanepokal 2017 in Neuruppin

Der Fluch von Nossen und der Segen von Düsseldorf

19. November 2017 in Artikel

Erik & Julia verbinden mit diesen beiden Orten viele tänzerische Emotionen. Sie hatten in den letzten Jahren häufiger das (manchmal unglückliche) Vergnügen, an genau diesen beiden Orte ihre wichtigsten Turniere zu tanzen.

Die tänzerischen Spuren der beiden lassen sich insgesamt bis in das Jahr 2002 zurückverfolgen. Nur sehr wenige Paare schaffen es, einen so langen Zeitraum zwangsläufig mit Höhen und Tiefen gemeinsam erfolgreich zu beschreiten.
Aus den Abiturienten von einst sind beruflich erfolgreiche Windanlagenbauer und Ärzte geworden, die beim Finden gemeinsamer Trainingstermine viel Kreativität brauchen. 

Seit 10 Jahren tanzen Erik & Julia in der S-Klasse. Und sind etwa genau so lange als Kaderpaar ein (inzwischen vielleicht sogar das eine) Vorbildpaar für die Nachwuchstänzer in Sachsen.
Nicht deshalb, weil den beiden alles zufliegen würde, sondern weil sie beharrlich an ihren Zielen arbeiten und sich durch nichts entmutigen lassen.
Eines dieser Ziele war es, einmal sächsischer Landesmeister in der Hauptgruppe S-Latein Klasse zu werden. Bei drei Silber-Versuchen war der Goldanteil besonders hoch.
Sofern es tatsächlich einen Tanzgott gibt: Beim allerletzten und besonders tragischen Versuch dieses Jahr in Nossen könnte ihm klar geworden sein, dass er vielleicht in punkto Glück jetzt etwas gut machen kann.
Denn es reicht nicht, die beste Wertung zu haben, die Majoritäten müssen im Tanzsport stimmen.

Deutschlandpokal Kombination 2017, Düsseldorf
Foto: Stille Photography

In Düsseldorf streben Erik & Julia schon seit Jahren nach ihrem zweiten Ziel: Einmal deutscher Meister in der Hauptgruppe II Latein werden. Selbst wenn die beiden nach den Vor-Ergebnissen als Favoriten hingefahren sind, am Ende jubelte stets ein anderes Paar. Nicht zuletzt schien aufgrund der Leistungsdichte der Paare der Heimvorteil im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert zu sein.

Die beiden stellten sich durchaus zu Recht manchmal die Frage: Warum muss diese Meisterschaft eigentlich jedes Jahr am anderen Ende der Republik in Düsseldorf sein? Wollen wir dort wirklich noch einmal hinfahren?

Erik & Julia wären nicht Erik & Julia, wenn sie es nicht probiert hätten. Vielleicht ist es genau das Quäntchen Erdung, eines der Ziele nur fast erreicht zu haben, was die entscheidenden Kräfte für das nächste Ziel freisetzt.
Sie haben es geschafft: Deutscher Meister in der Hauptgruppe II Latein.
Wenn sich fünf Paare um die Einsen streiten, gilt mehr denn je: Die Majoritäten müssen stimmen. Und wie diese gestimmt haben :-)! So dass nach 5 Tänzen ein beruhigender Vorsprung herauskam.
Auf diesen Tanz im nachstehenden Video haben beide sehr lange warten müssen: Den Siegertanz einer deutschen Meisterschaft und das wohl verdiente Bad in der Menge.

Julia und Erik gewinnen den Deutschlandpokal HGR II Latein & über 10 Tänze!!!!! Wohoooooooo!!!!

Posted by TSC Excelsior Dresden e.V. on Samstag, 18. November 2017

 
Nebenbei haben sie auch den Titel über 10 Tänze verteidigt: Mit einem dritten Platz in Standard. Damit sind beide der bisher souveränste Gewinner dieser Wertung seit der Einführung.
Demnächst steht beiden ein Abschied bevor: Die Zeitrechnung will es, dass ab Januar in der Altersgruppe das Wort Senioren „auftaucht“.

Das ist gleichzeitig ein Neuanfang: Konnten sich beide bisher Ziele für sächsische und deutsche Erfolge stecken, darf nun der Blick in Richtung Welt gehen.
Wir sind stolz auf euch und wünschen euch die Kraft, die nächsten Ziele in Angriff zu nehmen. Wir wissen, dass die Karten für das nächste wichtige Turnier am 14.04.2018 in Pirna schon bestellt sind. 🙂

Kaunas Open 2017

14. November 2017 in Allgemein

Einen etwas weiteren Weg zum Turnier nahmen an diesem Wochenende Lars&Pia auf sich. Sie reisten nach Litauen, genauer gesagt nach Kaunas zu den Kaunas Open 2017. Beim WDSF Turnier der Senioren Standard (13 Paare) kämpften sich die Beiden bis ins Finale und ertanzten sich hier den 6. Platz. Wir gratulieren herzlich zu diesem Ergebnis.

Lass uns bitte, bitte weinen …

13. November 2017 in Allgemein, Artikel

Diese einprägsäme Aufforderung singt Ina Müller mehrfach dem Publikum vor, während Lilly & Phil leidenschaftlich ihr Duo dazu tanzen. Möglichst in den Himmel hinein. So will es eine weitere Textstelle. Die den Zuhörer der wirklich schönen, gefühlvollen Duomusik zum Träumen verleitet.

Lilly & Phil beim Duo in Walldorf.
Danke an Enrico Tschöpel für das schöne Foto

Der Himmel in Walldorf weinte während der deutschen Meisterschaft Solo/Duo/Smallgroup tatsächlich hemmungslos. Selbst die Turnierleiterin kommentierte das stetige Prasseln auf das Hallendach.

Auch Lilly weinte einmal leidenschaftlich. Und drückte damit das aus, was wir alle im Excelsior-Fanblock in dem Moment fühlten. Wir hatten soeben wie versteinert realisieren müssen, dass die Startnummer 6 heute einfach keine zweite Chance bekommen würde. Im Finale zu zeigen, dass sie es besser können, als es in der Vorrunde geschehen war. Manchmal hat man das Momentum einfach nicht auf seiner Seite. Die Magie ist plötzlich weg, ohne dass sich eine logische Erklärung finden lässt.

Lilly & Phil waren nicht allein: Auch Laura & Lisa, welche in Dinslaken Silber gewannen, mussten im Finale zusehen.

Falls jemand von uns gerade noch im Himmel der Träume eines nicht unerreichbar fernen WM-Tickets nach Warschau war:
Auf die harte Tribüne der Tatsachen der Sporthalle Walldorf zurückgeholt, konnten wir zu sechst vereint (Sportler, Trainer & Fans) den spannenden Kampf um das dritte WM-Ticket verfolgen. Denn zwei Tickets waren aufgrund des Leistungsstandes klar: Unsere Favoriten Andreas & Christina aus Hamburg als Deutscher Meister sowie Cesar & Louisa aus Wuppertal als Vizemeister. Das dritte Ticket hätten viele Duos gewinnen können.

Am Ende gewannen zwei sympathische Sportlerinnen aus Düsseldorf dieses Ticket. Die nach dem 6. Platz in Dinslaken wohl selbst nicht damit gerechnet hatten.
Im Finale hatte genau dieses Duo den magischen Moment des Tages.
Jessica & Marie Christin waren mit dem Ausgang ihrer Darbietung so glücklich, dass beide sich noch auf der Fläche spontan um den Hals fielen und nicht ohne Tränen von der Fläche kamen. Ob es nur Glücks- oder auch Abschiedstränen waren, wissen nur Insider. Weil beide davon ausgehen mussten, dass die Saison nun vorüber sei. Dieses Gänsehautgefühl für Publikum und Wertungsrichter war das letzte Quäntchen für den minimalen Vorsprung in der Wertung.
Und für die Saison-Verlängerung in Warschau.

Mit Absicht ist dieser Bericht antichronologisch erzählt.
Grund: Nach dem ersten Tag der Meisterschaft mit den Solos war die Gemütslage unserer Delegation eine völlig andere…

Lass uns bitte, bitte feiern …  Was wir am Abend bei einem orstansässigen Italiener sehr gerne taten.

Als Lilly am Mittag den tänzerischen Anfang bildete, musste man in Anbetracht des hammerstarken Starterinnenfelds realistisch damit rechnen, dass Lillys Startnummer für die zweite Runde nicht genannt wird. Lilly hat sich sprichwörtlich die Seele aus dem Leib getanzt. Auf den richtigen Moment fokussiert einfach ihr komplettes tänzerisches Potenzial abgerufen. Glückselig waren sich die Excelsior-Tribünengäste nach der Vorrunde sicher: Jetzt sehen wir Lilly garantiert noch einmal im Semifinale der besten 12!

Und wir hatten Recht. Dass drei Finalistinnen aus Dinslaken platzgleich oder direkt hinter Lilly platziert waren, zeigt, was für ein Leistungssprung dieser begeisternde Auftritt war.

Phil hat sich davon inspirieren lassen. Da drei Herren aus der ersten Bundesliga (noch) auf einem anderen Niveau tanzen, ging es darum, möglichst souverän den vierten Platz zu ertanzen. Nachdem uns Zuschauern auch Phil in zwei Durchgängen viel Freude bereitet und seine Ziele erreicht hatte …
… beschlich (vielleicht nicht nur) mich der Gedanke: Wenn die beiden morgen auf einfach diesem Niveau weitertanzen. Ja Wahnsinn, dann könnten sie vielleicht?? …

Wie weiter oben zu lesen war: Es kam anders. Aus einem Blickwinkel ist das auch gut so. Beide können jetzt 100% ihrer Kapzitäten in die Formation InsTanz investieren.
Die Mannschaft braucht derzeit diese volle Kraft mehr denn je. Jetzt, wo die Saisonvorbereitung 2018 in die heiße Phase kommt.

Was mich bei Phil & Lilly besonders fasziniert:
Beide haben die geistigen und tänzerischen Fähigkeiten, drei Choreografien gleichzeitig auf hohem Niveau zu beherrschen und mit den besten JMD-Sportlern in Deutschland mitzuhalten. Beide haben die charakterliche Bodenständigkeit, nicht nur gute Einzel- oder Zweikämpfer zu sein, sondern sich nahtlos mit der gleichen Hingabe in eine (große) Mannschaft wie InsTanz einzufügen.

Mein persönlicher Schlusspunkt in Walldorf:
Den letzten Tanz der Meisterschaft bestritt eine Small Group aus Recklinghausen. Die sechs Damen wurden kampflos Deutsche Meister in der Hauptgruppe II.
Dort lagen die Tickets nach Warschau wohl am dichtesten in unserer tänzerischen Reichweite. Ohne dass ich mir dieser Chance vorher wirklich bewusst war.
Aber: Die Saison 2018 kommt bestimmt und neue choreografische Ideen von Annika haben mir in der Vergangenheit schon viel Freude bereitet :-).

Saxonian Dance Classics 2017

6. November 2017 in Allgemein

Am letzen Wochende fanden in Dresden die Saxonian Dance Classics im Internationalen Congress Center statt. Neben der Deutschen Meisterschaft der Haupgruppe Standard gab es zahlreiche Weltranglistenturniere der Seniorenklassen.
Im WDSF Turnier der Senioren I Standard (53 Paare) starteten unsere beiden Seniorenpaare und tanzten sich bis in die 25er Runde. Lars Kretzschmar und Pia Hentschel kamen hier auf den 16.-17. Platz knapp vor Alexander Barthel und Annett Neumann Platz 19. Wir gratulieren beiden Paaren zu ihren Ergebnissen.

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