Otto, Sarah und die Tänzer des TSC Excelsior Dresden

17. Januar 2016 in Artikel, Ergebnisse

So hieß das Programm nicht ganz …
Auf den Karten der Zuschauer für zwei Konzerte der Dresdner Philharmonie stand original aufgedruckt der Titel „Otto, Sarah und die Familie Strauß“.

Die Dresdner Philharmonie und der TSC Excelsior haben etwas gemeinsam:
Es braucht kreative Ideen, um die Jüngsten von den eigenen Angeboten – Tanzen und klassische Musik – zu überzeugen. Die Zusammenarbeit mit der Dresdner Philharmonie war deshalb auch ein Glücksgriff für den Verein.

OttoNun ja, Otto – das ist ein grüner Ohrwurm als Maskottchen der Dresdner Philharmonie, der Kinder mit klassischer Musik infizieren soll.

Otto_Johann

Otto_Verbeugung Unsere Tänzer, Sarah Willis (mit kleinem Fan), Otto der Ohrwurm und Johann Strauß im Hintergrund

Sarah – das ist Sarah Willis, eine Leihgabe der Berliner Philharmoniker als Moderatorin an Ottos Seite.

Und die Familie Strauß, das sind die berühmten Johanns und Josefs aus Wien, die viele schöne Walzer und Polkas für die Nachwelt erfunden haben.

Genau hier kommen wir ins Spiel.
Aus der Straußschen Feder stammt zum Beispiel der Klassiker: „An der schönen blauen Donau“. Mit einem berühmten Hornsolo, weshalb die ausgebildete Hornistin Sarah Willis genau diesen als Eröffnungswalzer so schön findet…

Die „Tanzfläche“ war von den Zuschauern schon besetzt. Einmal ausverkauft und in der zweiten Vorstellung wenige Restplätze frei. Der „Tanzbereich“ bestand somit aus den Gängen zwischen den Stuhlreihen in Form einer Acht.

Paul war der Glückliche, der im Mittelgang mit Sarah Willis den Wiener Walzer tanzen durfte. Seine Franzi bekam in der Zwischenzeit Otto, den Ohrwurm zum Kuscheln zugeteilt.
Die Außengänge waren für Moritz & Cynthia sowie Bruno & Kassandra reserviert.

Zum Schluss kam die schöne blaue Donau noch einmal für 4 Minuten zurück. Unsere drei Juniorenpaare zeigten eine schöne Choreografie, die sie sich bei der Generalprobe selbst ausdenken durften und mussten. Dazwischen „fischten“ sie kleine Kinder und deren Eltern zum „Publikumstanz“ aus den Stuhlreihen.

Dabei wäre die Sache im Vorfeld beinahe schief gegangen. Weil an dem Wochenende mit Chemnitzer Neujahrspokal und LM-Vorbereitungstraining der Terminkalender der in Frage kommenden Paare schon rappelvoll war.

Die Bilder sind der Beweis: Die Paare haben es nicht bereut, die Generalprobe und die zwei Auftritte noch dazwischen geschoben zu haben. Mit den Philharmonikern tanzt man nicht alle Tage. Und die Philharmonie hat sich für die Flexibilität bei den Paaren durchaus erkenntlich gezeigt 🙂

 

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