LM Hauptgruppe in Glauchau / DM 10 Tänze in Suhl

21. September 2014 in Artikel, Ergebnisse

Der TSC Synchron Chemnitz hatte rund um die Organisation dieser Meisterschaften einige Herausforderungen zu meistern. Die Sachsenlandhalle ist ein schöner Ort für diesen Wettkampf. Aber nicht ganz unerschwinglich bei der Saalmiete. Und von Chemnitz etwas zu weit entfernt, dass die Ausrichtung eines Ballturniers ohne örtlicher Kontakte funktioniert.
Es ist dem Verein gelungen, den Paaren meisterschaftswürdige Bedingungen zu bieten und dem Publikum ein angenehmes Ambiente in einem geschmückten Saal. Diese Meisterschaft sollte aus anderen Gründen denkwürdig werden.
Der LTVS hatte sich entschlossen, eine Figuren-Kontrollkommission für die D- und C-Klasse einzusetzen. Diese Entscheidung hatte Folgen, die bei den Anwesenden im Saal sehr kontrovers diskutiert wurden. Auf der Seite der Befürworter schreiben die Regeln der TSO vor, dass die Geschehnisse in der Hauptgruppe C-Klasse mit einer Disqualifikation geahndet werden mussten. Zum ersten Mal in der Geschichte der sächsischen LM. Durch die Verwarnung nach der Vorrunde war das Paar verunsichert und damit schon vor der endgültigen Disqualifikation nach dem Finale gestraft. Weil sie als Titel-Mitfavoriten auf den vierten Platz abrutschten.
Die Tränen der Dame zeigen die menschliche Seite dieses Dramas. So das die Skeptiker der Entscheidung zum Nachdenken anregten:
Tun wir uns mit dieser Regelauslegung einen Gefallen, Turnieranfänger zu unserem Sport zu ermuntern?
Kann ein Paar am Anfang seiner Karriere im Meisterschaftsstress von einer Runde auf die nächste seine Folgen-Routine überhaupt umstellen und die Verstöße vermeiden?
Auch der Turnierleiterin merkte man an, dass sie auf diese Begleitumstände gern verzichtet hätte. Die Turnierleitung einer LM ist nie ein Zuckerschlecken …
Der TSC Excelsior profitierte von dieser Entscheidung, so dass unser Verein das gesamte Treppchen in der HGR C in Beschlag nahm
Für den vorhandenen Kampf- und Einsatzwillen um die acht zu vergebenden Titel sei ein Paar an dieser Stelle stellvertretend erwähnt:
Nico Brockmann & Camilla Kroggel bewarben sich das dritte Jahr in Folge um den Meistertitel der HGR C Standard. Es sind nicht immer aller guten Dinge drei. Das dritte Silber in Folge schimmerte am goldensten. Es war das Turnier mit dem knappsten Ausgang der ganzen Veranstaltung. Wegen Überschreitung der zulässigen Punkte- und Platzierungsanzahl werden die beiden jetzt in der B-Klasse versuchen, Ihr persönliches „Silber-Trauma“ in einen „Gold-Traum“ umzuwandeln … 🙂
Wer noch nicht genug hatte, hätte abends noch weiter nach Westen nach Suhl fahren können. Jenny & Jonatan, gut getarnt als Berliner Starter wollten es zum ersten Mal zusammen bei den Profis wissen.
In Standard sind die beiden als Dritte gleich richtig eingeschlagen und hatten damit die Qualifikation für WM und EM schon fast im Trockenen. In Latein ist die Luft nach oben noch etwas größer. Bis auf den Sieger über 10 Tänze waren auch da die Konkurrenten weiter hinten zu finden.

 

Diesmal gab es Silber in rauhen Mengen:

Nico & Camilla (wie immer in der HGR C, wenn es nächtes Jahr in der B wieder so klappt …
Tom & Antonia in der HGR II B, beim ersten Start
Uli & Ina in der HGR II A, Pech und Schwein gehabt
Erik & Julia in der HGR II S, mit ganz wenig Kraftaufwand die Quali für den Deutschlandpokal gesichert
Eddy & Vicky in der HGR A, damit das beste echte Hauptgruppen-Paar
Jenny & Jonatan Profi 10 Tänze DM

Gold gab es auch:
Christoph & Sabine (wie immer), als Abschiedsgeschenk vor dem Semester in nichtsächsischen Ausland
Lars & Pia in der HGR II S, als Zwischenstop vom Training

und einmal Bronze:
Für die Vorjahresmeister Georg & Wiebke, diesmal hat der Georg wirklich zu viele Triathlons gemacht, um den Titel zu verteidigen.

Allen Paaren herzlichen Glückwunsch.

 

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