2. Weihnachtsbowling 2003

4. Dezember 2003 in Ergebnisse

Ergebnisse 2. Excelsior-Weihnachtsbowling am 04.12.2003 in Dresden

Gesamt: 11 Paare

Finale
1. Andreas Hoffmann – Kerstin Hoffmann 439 Pins (118/139) 257 – (80/102) 182
2. Ulrich Trodler – Tatjana Reitmann 409 Pins (113/104) 217 – (100/92) 192
3. Mathias Illinger – Melanie Taubold 375 Pins (94/90) 184 – (115/76) 191
4. Martin Stammwitz – Anja Pluntke 359 Pins (97/82) 179 – (76/104) 180
5. Mario Illinger – Lilian Ebert 357 Pins (86/76) 162 – (111/84) 195
6. Christopher Karolewski – Jenny Müller 353 Pins (86/77) 163 – (80/110) 190
Zwischenrunde
7. Martin Illinger – Sandra Lossin 345 Pins (103/98) 201 – (92/52) 144
8. Thomas Bühn – Lukas Klotzsche 344 Pins (95/93) 188 – (75/81) 156
Vorrunde
9. Tim Sperrhacke – Marian Illinger 316 Pins (99/120) 219 – (88/82) 170
10. Alexander Schöne – Laura Dalicho 309 Pins (84/74) 158 – (78/73) 151
11. Phil Schwarick – Franziska Schöne 201 Pins (49/58) 107 – (26/68) 94

Nur 11 Paare fanden sich diesmal zur zweiten Auflage Weihnachts-Partnerbowling am 04.12.2003 im Star Bowl des ODC ein, 4 Paare weniger als bei der Premiere. Möglicherweise hatten die feste Zusage und das fehlende Verständnis, dass hier der weihnachtliche Spaß an der Sache im Vordergrund steht, zu diesem „Schwund“ geführt.
Um die Zwischenrunde kam man dennoch nicht herum: Zu dicht kämpften 5 Paare um die Plätze 4 bis 8.

Nach dem 1. Wertungsdurchgang war fast alles so wie im letzten Jahr: Die Titelverteidiger Trodler/Reitmann lagen in Führung gefolgt vom Newcomer-Paar Mathias Illinger/Melanie Taubold, die sich bei ihrem ersten Start gleich hervorragend in Szene setzen konnten. Die größten Herausforderer des Abends, das Ehepaar Hoffmann folgte fast punktgleich mit zwei weiteren Illinger-Brüdern auf Rang 3.

Der zweite Durchgang wirbelte das Feld nocheinmal gehörig durcheinander und stürzte die Titelverteidiger vom Thron: Der Mann des Abends, Andreas Hoffmann, der nun dreimal hintereinander exakt 118 umgeschoben hatte, legte jetzt zu: 139 Pins, wiederum der Sieg im Herreneinzel. Diesmal trug auch seine Gattin zum Erfolg bei: 102 Pins in einer Runde, das hatte sie noch nie erreicht. Der Sieg fiel am Ende deutlich aus.

Uli und Tatjana kegelten konzentriert, konnten aber diesem Sturmlauf nichts entgegensetzen. Im zweiten Durchgang fehlte den beiden auch das Glück: 5 Spare-Verluste durch Split-Würfe gegenüber 3 bei den Hoffmanns mussten verkraftet werden.
Da Melanie nach dem verheißungsvollen Beginn im 2.Durchgang doch merklich nachließ, mussten sich Mathias & Melanie am Ende mit dem 3. Rang begnügen und konnten nicht mehr wie erhofft in den Kampf um den Titel eingreifen.

Hinter den Medaillenrängen war es spannend bis zum letzten Wurf: Das Martin Stammwitz – Anja Plunkte am Ende 4. wurden, kann man getrost als „Gerechtigkeit des Glücks“ bezeichnen. Die Beiden machten von 12 auf 4 den größten Satz nach vorne und Anja war die Sensation des Abends. Aus dem Vorjahr noch als wenig talentierte Vorwahlnummern-Keglerin unterschätzt, konnte sie ihr Ergebnis glatt von 90 auf 180 verdoppeln. Das sie damit nur sechstbeste in der stark Niveau-verbesserten Damenriege wurde, täuscht ein wenig über die Realität hinweg, denn zur ersten fehlten nur 15 Pins, während Sie die 7. mit 29 Pins auf Abstand halten konnte. Ihr Partner Martin, der sie fürsorglich coachte, vergaß derweil selber, sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren und hatte am Ende sogar ein Pin weniger zu Buche stehen als seine Partnerin.

Der 5. Platz im Finale ging wieder an ein neues Paar: Mario Illinger – Lilian Ebert. Beide Illinger-Brüder, haben sich ihm Rahmen des kürzlichen Partnerinnenwechsels weiblich hervorragend verstärkt. Lilian zeigte Spitzenbowling und war am Ende beste Dame. Mario musste anfangs erst lernen, dass die Abwurfhöhe der Kugel die Menge umgeworfener Pins nicht steigern hilft, sondern die lauten Aufschläge nur den Fußbodenbelag und die Konzentration der Bowler auf den Nachbarbahnen in Mitleidenschaft ziehen.

Auf dem gleichen Platz wie im Vorjahr – nur diesmal im Finale – standen Christopher Karolewski und Jenny Müller. Christopher präsentierte sich stark verbessert, was wegen der gesamten Niveausteigerung gegenüber dem Vorjahr auch notwendig war. Jenny, beste Dame des Vorjahres, brauchte sehr viel Eingewöhnungszeit, musste bis in Runde 13 auf den ersten Abräumer warten. Zum Schluss – als fast alle anderen Damen einbrachen – kam Sie sehr stark auf, doch ihre Nerven spielten ihr in Runde 19 einen Streich: 2 Ratten. Damit war die Titelverteidigung im Dameneinzel vergeben.

Martin Illinger war mit seiner Partnerin zweifellos der tragische Held des Abends. Von einer Liebes-SMS seiner Freundin zu Beginn des Wettkampfs spürbar angetrieben, legte er die erste 200er Serie seiner Karriere hin. Dabei hatte er anfangs die Bonuswürfe seiner Spares konsequent in die Rinne gesetzt.Sandra begann wie der Teufel mit mehreren Strikes, hatte nach 3 Runden mit 57 Punkten einen deutlichen Vorsprung als die Meute auf Sie aufmerksam wurde. Da machte Sie beim Abräumen eines ganz rechts stehengebliebenen Pins den entscheidenden Fehler: Sie ging nach rechts außen und schob die Kugel gleich nach der Abwurflinie in die Seitenrinne. Danach fand Sie die Mitte der Wurfhand nie wieder und war fortan in den restlichen 17 Durchgängen mit 87 Rest-Pins die schlechteste Bowlerin des Feldes. Martin ertrug es geduldig, hatte er doch im letzten Jahr ähnlich nachgelassen. Sandra allerdings verlor am Ende, als das sicher geglaubte Finale verfehlt wurde, die Fassung, die Worte an ihren Partner werden hier diskret überschwiegen….

Auf Platz 8 landete das erste reine Männerpaar: Thomas Bühn / Lukas Klotzsche. Allein das Auftreten der beiden außerhalb des Wurfgeschehens war das Eintrittsgeld wert. Lukas beglückte seine Fans auch diesmal mit einigen Sondereinlagen. Er begann den Wettkampf mit einer lupenreinen Handynummer: 0171 449 0906. Als es in Runde 14 endlich soweit war und Lukas alle Pins weggeräumt hatte, entlud sich seine Freude in horizontaler Richtung in Form eines Kniefalls auf die Bahn. Die Lichtschranke der Abwurflinie war nicht um einen grellen Fiepton verlegen und machte diesen Versuch ungültig. Als im 17. Durchgang dann doch noch ein Strike heraussprang, war Lukas cleverer und entlud seine Freude nun in die vertikale Richtung. Die getroffene Lampeneinfassung der Deckenbeleuchtung konnte den Wurf zwar nicht mehr ungültig werden lassen, Sie ragte aber fortan mit der ständigen Drohung des endgültigen Absturzes schräg in den Raum hinein. Fazit: Lukas zeigte gewohnte Konstanz: sowohl bei den Pausen-Gags als auch bei der Gesamtpunktzahl, mit 156 exakt die gleiche wie im Vorjahr. So ging die ausgezeichnete Wurfleistung von Thomas Bühn ein wenig unter.

In der Vorrunde ausscheiden mussten als 9. Tim Sperrhacke & Marian Illinger. Tim, wie im Vorjahr knapp vor Ulrich Trodler und hinter Andreas Hoffmann 2. im Männereinzel, hatte mit Marian Illinger gewissermaßen Lospech. Wenn sich die Paarung mit Thomas Bühn ergeben hätte, wäre Bronze herausgekommen…….

Auf Platz 10. landeten die großen Verlierer des Abends: Alexander Schöne – Laura Dalicho. Im Vorjahr noch Finalisten, ging es für die Beiden diesmal weit nach hinten. Alex lässt die Kugeln zwar nicht mehr die rohe Gewalt früherer Tage spüren, aber elegant und erfolgreich war die Wurftechnik eben doch nicht. Laura bowlte in Ruhe Vorwahlnummern (0851, 0632, 0273) und blieb dauerhaft unter ihrem Leistungsvermögen. Die arg gebeutelten Schönes mussten dann auch noch mit der ganz roten Laterne vorlieb nehmen, Franzi hatte im ersten Durchgang fast so viele Versuche, wie sie Pins zur Strecke bringen konnte(26) – historischer Negativrekord. Der Schwaricksche Abwurfspagat hätte sich zweifellos hohe B-Noten verdient, doch die Pins am anderen Ende der Bahn beeindruckte das wenig, wenn die Kugel stetig aus der Rinne in den Abschlußschacht fiel.

Diesmal war am Ende der Wertungsdurchgänge sogar noch Zeit zum „Lockerkegeln“, Martin Illinger streckte sämtliche Konzentration von sich, erzielte in 6 Versuchen nur noch 6 Pins. Und Martin Stammwitz konnte endlich zeigen, wie man Strikes im Training wirft …

 

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