Schauturnier Brauerei Wernesgrün 2003

22. März 2003 in Ergebnisse

Ergebnisse Schauturnier Wernesgrün

Standard 7 Paare
1. Enrico Böhm – Iris Mauersberger PZ 6 (1/2/1/1/1)
2. Alexander Wolf – Kathleen Tetzel PZ 13 (6/1/2/2/2)
3. Lukas Klotzsche – Sylvia Jumel PZ 20,5 (5/4,5/3/4/4)
4. Steffen Nowak – Tina Hering PZ 21 (2/7/6/3/3)
5. Gleb Below – Kati Haenchen PZ 24 (3/4,5/4/6/6,5)
6. Ulrich Trodler – Tatjana Reitmann PZ 25 (4/6/5/5/5)
7. Jan Claus – Peggy Steinbach PZ 30,5 (7/3/7/7/6,5)
Latein 6 Paare
1. Alexander Wolf – Kathleen Tetzel PZ 7,5 (2/2/1/1,5/1)
2. Lukas Klotzsche – Sylvia Jumel PZ 12,5 (1/1/2/5,5/3)
3. Jan Claus – Peggy Steinbach PZ 14,5 (4/4/3/1,5/2)
4. Ulrich Trodler – Tatjana Reitmann PZ 21 (3/5/6/3/4)
5. Gleb Below – Kati Haenchen PZ 24 (5/6/4/4/5)
6. Steffen Nowak – Tina Hering PZ 25,5 (6/3/5/5,5/6)
Kombination 10 Tänze 6 Paare
1. Alexander Wolf – Kathleen Tetzel PZ 20,5 (13 Standard / 7,5 Latein)
2. Lukas Klotzsche – Sylvia Jumel PZ 33 (20,5 / 12,5)
3. Jan Claus – Peggy Steinbach PZ 45 (30,5 / 14,5)
4. Ulrich Trodler – Tatjana Reitmann PZ 46 (25 / 21)
5. Steffen Nowak – Tina Hering PZ 46,5 (21 / 25,5)
6. Gleb Below – Kati Haenchen PZ 48 (24 / 24)

 

Wertungsrichter
A Dr. Bernd Schmidt Vorstandsvorsitzender Wernesgrüner Brauerei AG
B Volker Albrecht Gastronomieverband Vogtland
C Herrmann Künzel Möbelhaus Künzel Plauen
D Evelin Geier Modeboutique Geier Plauen
E Helmut Völkel Umwelttechnik Völkel Plauen

 

Bericht vom Schauturnier des TSC Excelsior Dresden e.V. im Kulturhaus der Brauerei Wernesgrün

Im Rahmen eines Pokals für regionale Kochkünste war es die Aufgabe von 7 hochmotivierten Paaren, mit Hilfe eines Schauturniers die zahlreichen, mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten gefüllten, Besucher schnell zu tänzerischer, verdauungsfördernder Bewegung anzuregen. Dazu wurden 5 für diese Veranstaltung finanziell bedeutsame Persönlichkeiten mit Wertungstafeln ausgestattet und bekamen die schwierige Aufgabe, bis zu 7 Paare in kurzer Zeit, während schöner Live-Kapellmusik der Bad Kissinger OMB-BigBand, in die richtige Reihenfolge zu bringen.

Hervorstechendstes Paar waren dabei zweifellos Enrico Böhm / Iris Mauersberger. Enrico, der Daniel Küblböck in den Reihen des TSC Excelsior wurde seiner Rolle vollends gerecht: Er teilte Publikum und Wertungsgericht in 2 Lager. Während im Regelfall das Verlesen der Wertungen in relativer Ruhe stattfand, brandete bei der Wertung für Paar 6 eine Stimmung aus Raunen und Begeisterungsrufen auf. Am Ende waren 3 Wertungsrichter überzeugt, so dass die beiden einen ungefährdeten Standardsieg erringen konnten. Das sie aus karitativer Einsicht auf Latein verzichteten, ließ die Verfolger die Vorfreude auf einen möglichen Gesamtsieg wiedererlangen. Durch den großen Vorsprung in der Standardsektion wäre ihnen bei der Addition selbst bei mäßiger Lateindarbietung ein Gesamtsieg kaum noch zu nehmen gewesen.

Alexander Wolf & Kathleen Tetzel nutzten diese Chance. Nach verschlafenem Langsamen Walzer mit Platz 6 gewannen sie den Tango und setzten sich fortan auf Platz 2 fest, jedoch ohne Akzente nach vorn setzen zu können. In Latein warfen die beiden ihr tänzerisches Können von Beginn an in die Wagschale und gewannen mit Glück und Geschick diese Disziplin.

Ein neues – frisches – dynamisches Paar sicherte sich Silber: Lukas Klotzsche & Sylvia Jumel. In Standard konnten die beiden durch günstige Majoritäten die Verfolger hauchdünn auf Abstand halten und wurden trotz Platzziffer 20,5 dritte. In Latein zündeten sie ein Feuerwerk, hatten Samba und Cha-Cha schon gewonnen sowie Rumba mit nur einer Ziffer Differenz an Wolf/Tetzel abgeben müssen, als Lukas von seiner Feigheit übermannt wurde: Er ließ gegen den Willen seiner Partnerin den Paso Doble aus und verschenkte den möglichen Sieg in der Lateinsektion. Das Wertungsgericht nahm diesen Schritt durchaus übel und bedachte den abschließenden Jive nur mit Platz 3.

Danach folgte ein Kopf an Kopf-Rennen von 4 gleichwertigen Paaren, zwischen denen das Glück über die Endplatzierung entschied. Die glücklichsten dabei waren Jan Claus & Peggy Steinbach. Dabei begann alles relativ unglücklich: Brillante Technik gezeigt von zwei bierernsten Gesichtern war wohl in Brauereinähe nach Dienstschluss außer im Tango nicht mehr gefragt, so dass in Standard neben diesem einem dritten nur 4 letzte Plätze blieben. In Latein hatten sie die Lektion gelernt und wussten sich von Tanz zu Tanz zu steigern, so dass sie am Ende als Drittplatzierte Klotzsche/Jumel gefährlich nahe kamen.

Unauffällig und durchschnittlich tanzten die vierten: Ulrich Trodler & Tatjana Reitmann. In Tango und Quickstepp etwas schlechter, in Walzer und Slowfox etwas besser. Im Latein fielen nur Samba positiv und Rumba negativ aus dem Rahmen. Es reichte allerdings, die direkten Konkurrenten Steffen Nowak & Tina Hering, denen sie in Standard noch den Vortritt lassen mussten, auf der Zielgeraden abzufangen.

Fünfte wurden mit Steffen & Tina ein Paar, das die Lücke, die Böhm/Mauersberger durch ihr Fehlen in Latein hinterließen, am ehesten zu schließen wusste. An Ihnen schieden sich ebenfalls die Geister, aber in einem nicht ganz so glücklichen Majoritätsverhältnis. War der 2. Platz im Langsamen Walzer mit 27722 noch ein verheißungsvoller Beginn mit dunklen Wolken, war der Vorsprung nach dem 7. Platz im Tango gleich wieder aufgebraucht. Im Lateinturnier wurde diese Zwiespältigkeit im Wertungsgericht und an den Zuschauer-Tischen dann auch medienwirksam: Wertungsrichter, die eben noch konsequent die 6 gezogen hatten, hielten es plötzlich für angebracht, eine 2 einzustreuen, während jene mit den Zweien in sich gingen, um mit dem Zeigen der schlechtesten Wertung den unbequemen Fragen danach aus dem Weg zu gehen. Der nicht getanzte Paso Doble war auch für dieses Paar am Ende das Zünglein an der Waage…

Gleb Below hat zwar in gewohnter Weise seine Kati wie mit dem Lineal gezogen über das glatte Linoleum geleiten können, doch spektakuläre Einlagen und farbenfrohe Gesichtsausdrücke wären an diesem Abend eher vonnöten gewesen, um in der Gunst der Wertungsrichter weiter vorn zu liegen. Der 3. Platz im Langsamen Walzer sollte der einzige Lichtblick an diesem Abend bleiben.

Da als Wertungsrichter D auch die Besitzerin einer Modeboutique in Einsatz war, ließ sich heute wenigstens eine spannende Frage fachmännisch beantworten: Wer hat wohl das schönste Kleid im Starterfeld? Die Wahl fiel in beiden Sektionen auf Kathleen Tetzel. Aber vielleicht hat sie ja doch die Maßhaltigkeit von Alexanders Tanzkleidung mehr beeindruckt ….

 

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