1. Weihnachtsbowling 2002

13. Dezember 2002 in Ergebnisse

Ergebnisse 1. Excelsior-Weihnachtsbowling am 13.12.2002 in Dresden

Gesamt: 15 Paare

Finale
1. Ulrich Trodler – Tatjana Reitmann 427 Pins (105/128) 233 – (119/75) 194
2. Tim Sperrhacke – Jana Seidel 406 Pins (143/92) 235 – (74/97) 171
3. Andreas & Kerstin Hoffmann 366 Pins (118/118) 236 – (75/55) 130
4. Alexander Wolf – Thomas Grusser 359 Pins (80/92) 172 – (87/100) 187
5. Alexander Schöne – Laura Dalicho 351 Pins (102/73) 175 – (93/83) 176
Zwischenrunde
6. Christopher Karolewski – Jenny Müller 326 Pins (59/67) 126 – (94/106) 200
7. Alexander Hempel – Nicole Sprenger 323 Pins (100/48) 148 – (100/75) 175
8. Christian Langer – Franziska Schöne 322 Pins (102/91) 193 – (48/81) 129
Vorrunde
9. Martin Illinger – Sandra Lossin 311 Pins (87/54) 141 – (88/82) 170
10. Lukas Klotzsche – Anne-Kathrin Baier 309 Pins (92/64) 156 – (86/67) 153
11. Thomas Bühn – Melanie Kaiser 307 Pins (82/81) 163 – (92/52) 144
12. Martin Stammwitz – Anja Pluntke 292 Pins (101/101) 202 – (35/55) 90
13. Jan Claus – Sylvia Jumel 279 Pins (80/95) 175 – (50/54) 104
14. Kiro Wenzel – Sabine Kunze 260 Pins (52/53) 105 – (86/69) 155
15. Gleb Belov – Kati Haenchen 120 Pins (-/75) 75 – (-/45) 45

 

Bericht vom 1. Weihnachts-Partnerbowling des TSC Excelsior Dresden e.V.

15 hochmotivierte Paare fanden sich am Abend des 13.12.2002 im Star Bowl des ODC ein, um ihren „Clubmeister“ auszubowlen. Dabei gewann ein Paar, das vorher noch nie ein clubeigenes Paar geschlagen hatte: Ulrich Trodler – Tatjana Reitmann mit 427 Pins.

Tatjana war glänzend aufgelegt, bestritt in Runde 1 das Spiel ihres Lebens, sicherte sich überraschend den 2. Platz der 30 Teilnehmer und wurde nach einem schwächeren 2. Durchgang noch Gesamtzweite bei den Damen. Uli verschlief den Start und bot aber im 2. Durchgang eine konzentrierte Vorstellung und gewann diesen Durchgang souverän. Im Einzel wurde er damit mit ganz knappem Rückstand Dritter.

Lange Zeit war es allerdings ein Zweikampf um den Titel: Die Zweitplatzierten Tim Sperrhacke – Jana Seidel (406 Pins) waren dank des Rekorddurchgangs des insgesamt unauffällig agierenden Tim (143 Pins) lange Zeit gleichauf. Er brach allerdings im 2. Durchgang völlig ein und verlor damit auch die Gesamtführung. Jana mühte sich nach Kräften, wurde zweitbeste Dame im 2. Durchgang, konnte die Niederlage jedoch nicht verhindern. Bronze erreichte das Ehepaar Hoffmann (366 Pins). Andreas Hoffmann spielte zwei blendende 118er Runden und wurde mit einem Pin Vorsprung Gesamtsieger. Seine Frau Kerstin erzielte jedoch nur eine äußerst dürftige Ausbeute und verhinderte dadurch eine bessere Platzierung.

Die Enttäuschung des Abends waren jedoch die viertplatzierten Favoriten Alexander Wolf – Thomas Grusser (359 Pins). Der topgesetzte Bowlingstar Thomas „Tommy“ Grusser nörgelte zwar professionell über die schlechten Kugeln, das nervenaufreibende Licht und die niedrige Saaldecke, bekam aber seine Wurfhand nie auf die Mitte justiert und räumte mit konstanter Penetranz nur die linke Hälfte der Kegel ab. Trotz eines großartig bowlenden Partners Alexander Wolf zu wenig für eine Medaille. Komplettiert wurde das Finale von Alexander Schöne – Laura Dalicho. Laura bot als Gesamtdritte bei den Damen eine überzeugende Vorstellung. Alexander begann stark, wenn er sich im 2. Durchgang anstatt auf neue Geschwindigkeitsrekorde seiner Gewaltwürfe auf zielorientiertes Abräumen konzentriert hätte, wäre ein Treppchenplatz im Bereich des Möglichen gewesen.

Auf den weiteren Plätzen folgten 2 hauchdünn beieinanderliegende Dreiergrüppchen, die sich wohl beim Tanzen den 6.-8. sowie 9.-11. Platz geteilt hätten. Aber die gefallenen Pins sind unerbittlich. So kam die beste Dame des Abends – Jenny Müller (200 Pins) – aufgrund ihres erschreckend schwachen Partners Christopher Karolewski nur auf den Anschlussplatz. Das selbe Problem hatten die siebten Alexander Hempel – Nicole Sprenger. Alexander konnte zwar mit spektakulären B-Noten aufwarten, so mit einem beherzten Sprung mitten auf die Bahn über die Lichtschranke hinweg. Ein mit einer Körperlänge übertretener Versuch blieb dadurch noch gültig. Allerdings bot nur Nicole eine solide Leistung. Diese reichte, um den starken Christian Langer mit Partnerin Franziska Schöne auf den 8. Platz zu verweisen. Franziska wies aufgrund Ihres jungen Alters noch zu viele nervliche Defizite auf, ist aber entwicklungsfähig.

Beste der Vorrunde und des zweiten Dreiergrüppchens wurden Martin Illinger – Sandra Lossin. Beide kegelten sehr lange sehr konstant auf gutem Niveau und sahen lange Zeit wie sichere Zwischenrundenteilnehmer aus, bis Martin vielleicht auch aufgrund der fortgeschrittenen Stunde die nötige Konzentration vermissen ließ. Ein ähnliches Bild bei den beiden folgenden: Lukas Klotzsche – Anne Kathrin Baier und Thomas Bühn – Melanie Kaiser. Lukas war zweifellos der unkonstanteste Spieler, Genialität und Stümperei wechselten einander nahtlos ab. Warum Melanie im zweiten Durchgang plötzlich nur noch die Hälfte ihres eigentlichen Leistungsvermögens abrief, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben, denn bis dahin waren Thomas & Mellie sogar auf Finalkurs.

Danach folgte das wohl ungleichste Paar: der viertbeste Bowler mit der schlechtesten Partnerin. Martin Stammwitz – Anja Pluntke. Martin kugelte sich bald die Arme aus, doch es half einfach nichts, Anja kegelte Auslandsvorwahlen (00…) in Serie und war an diesem Abend mit 90 Pins schlichtweg ununterholbar.

Die 13. Jan und Sylvia besitzen beide großes Potenzial, konnten es jedoch erst zu spät abrufen. Jans schwache Nerven waren der Chancentod schlechthin. Keiner versemmelte an diesem Abend so viele Bonuswürfe nach schwer erkämpften Spares wie er. Sylvia warf zu lange Vorwahlnummern bis sie Ihr wahres Können ansatzweise präsentierte. Sie sind in Zukunft sicher weiter vorn zu finden.

Vorletzter wurden Kiro Wenzel – Sabine Kunze. Kaum einer bowlte so gekonnt an den 10 Pins vorbei, wie Kiro. Als schlechtester Herr des Einzelklassements war er der einzige, der Anja Pluntke nach Fehlwürfen lange Zeit Paroli bieten konnte und nur wenige Pins mehr als sie zur Strecke brachte. Da war trotz der soliden Leistung von Sabine nicht viel zu holen.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, war das Motto des Paares, die sich mit 0 Punkten zufrieden geben mussten: Gleb & Kati. Erst zum 2. Durchgang angereist wurde Kati mit der Bahn nie richtig warm und folglich letzte des zweiten Durchgangs. Gleb konnte zwar bei den zahlreichen Probeanläufen mit seiner Kugel allen demonstrieren, wie man die ideale Wurfbahn mathematisch exakt iteraktiv bestimmt, doch bei der praktischen Umsetzung entpuppten sich zu viele seiner Versuche als Luftnummer.

 

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